Aktuelles und Service

Die Wächterhof-Idee in Sachsen-Anhalt – eine Zwischenbilanz

Der HausHalten e. V. in Leipzig kann aktuell auf 18 Wächterhäuser verweisen. Das Nutzungskonzept für teilweise über Jahrzehnte leer stehende Immobilien, die zu neuem Leben erweckt und somit erhalten werden, eine Idee aus der Nachwendezeit, wurde als „Wächterhof"-Idee vor zwei Jahren in Sachsen-Anhalt für den ländlichen Raum ins Leben gerufen, um dem Dorfsterben entgegenzuwirken. Der Deutschlandfunk zog gerade eine Zwischenbilanz: Das Interesse ist generell groß, es gibt 35 Anwärter, junge Familien und Künstler. Doch noch gibt es keinen Wächterhof. Die alteingesessenen Hofbesitzer sind skeptisch, haben Bedenken. Für das Dorf ist das Modell komplizierter als in der Stadt, braucht Vertrauensvorschuss von beiden Seiten und einen noch fehlenden „Kümmerer”. Wenn das gelänge, könnte das ländliche Willkommensprogramm dem demografischen Wandel ein Schnippchen schlagen.

Zum Beitrag des Deutschlandfunks

Das Alter im Film

Mit dem Programm „Altersbilder” hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine breite öffentliche Diskussionsplattform geschaffen. Altersbilder werden auch über Filme vermittelt. Viele internationale Filme beschäftigen sich mit dem Alter(n). Das Programm bietet eine Filmübersicht und viele Hintergrundinformationen, sortiert nach den Rubriken: Wohnformen, Sterben und Tod, das (hohe) Alter, Liebe und Alter, Generationenbeziehungen, Aufbruch und Neubeginn, berufliche Hürden und Flüchtlingskrise; außerdem eine alphabetisch sortierte Filmliste rund ums Alter(n). Immer mehr Filmschaffende zeigen übrigens die lebenserfahrenen Gesichter auch der Leinwandstars aus den 1960er und 1970er Jahren.

Blick in die Filmliste und in die Kategorien

 

Der Tod gehört wie die Geburt zur demografischen Entwicklung

Die zunehmende durchschnittliche Lebenserwartung führt zu einer steigenden Anzahl von Erkrankungen des Körpers und des Gehirns, zu mehr und längerer Pflegebedürftigkeit, zu neuen Herausforderungen an den Beistand vor dem Sterben und dem Tod. Die Januar-Ausgabe des Bundesgesundheitsblattes gereift in 13 Beiträgen ein breites Spektrum medizinischer und gesellschaftlicher Aspekte zum Thema Lebensende auf: von neuen gesetzlichen Regelungen über gesellschaftliche Diskussionen bis hin zu speziellen medizinischen Problemen. Das Schwerpunktheft wendet sich an Experten, an Laien und an alle Interessierten, unabhängig von ihrem beruflichen Hintergrund, die sich dem Thema annähern möchten.

Mehr Informationen auf der Webseite des Robert Koch Instituts und Link zur Januar-Ausgabe des Bundesgesundheitsblattes

Weniger Kinder pro Mann als pro Frau

Männer kriegen weniger und später Kinder als Frauen. Bei der Geburt der Kinder sind sie durchschnittlich drei Jahre älter als die Mütter. Männer hatten 2013 (jüngste verfügbare Angaben) durchschnittlich 1,35 Kinder, Frauen dagegen 1,42. Im Osten stellten die Männer 1994 mit 0,74 Kindern pro Mann sogar einen weltweiten Minimal-Rekord auf. Das belegen Experten des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR), die zum Jahresende 2016 erstmalig Geburtenraten für Männer in Deutschland vorlegten. Bisher war das Männerverhalten beim Kinderkriegen ein blinder Fleck der Forschung. Bei Frauen ist die Altersangabe bei der Geburt eines Kindes Pflicht. Bei Männern ist dies nur bei ehelichen Geburten der Fall, bei nichtehelichen dagegen freiwillig. Erstmalig hatten die Forscher nun die fehlenden Altersangaben der Männer über statistische Verfahren ermittelt. Mehr über das „Zurückbleiben” der Männer bei der Zahl der Kinder um 5 bis 10 Prozent gegenüber den Frauen, über die Ursache „Männerüberschuss” im Osten und das langfristige Problem der Pflege alter Männer finden Sie in der Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung. Dort steht auch: So alt wie einst Charlie Chaplin, der in seinen späten Siebzigern sein elftes Kind bekam, sei heute kaum ein Vater.

Pressemitteilung des MPIDR

Neues Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus gestartet

Am 1. Januar 2017 startete das neue Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus. Unter dem Motto „Wir leben Zukunft vor” fördert das Bundesfamilienministerium in den kommenden vier Jahren rund 550 Einrichtungen in ganz Deutschland. Vorherige Aktionsprogramme werden fortgesetzt und es gibt neue Akzente. Die Haushaltsmittel werden jährlich um 3,5 Millionen Euro aufgestockt. Alle bisher geförderten Einrichtungen werden ihre Arbeit weiterführen, mehr als 100 neue Einrichtungen starten bis spätestens April 2017. Die Einteilung der Mehrgenerationenhäuser in Demografietypen soll den Austausch von Häusern mit ähnlichem Profil fördern. Jedes Mehrgenerationenhaus erhält einen jährlichen Bundeszuschuss in Höhe von 30.000 Euro. Hinzukommen 10.000 Euro seitens der Kommune bzw. des Landes.

Tagung "Alter(n) und Geschlecht: Diversität und Diversifikation"

Das Zusammenspiel von Alter(n) und Geschlecht wird auf der Frühjahrstagung der Sektion Alter(n) und Gesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Soziologie gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Altersfragen anhand unterschiedlicher Themenkomplexe beleuchtet, etwa anhand von Körper- und Altersbildern, von sozialen Ungleichheiten im Lebenslauf und im Alter, anhand von geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung bei Pflegenden oder der Diversität homosexuellen und heterosexuellen Alter(n)s.

Veranstaltung: 24./25.03.2017 in Berlin
Anmeldung: bis zum 3. März 2017
Ausführliche Informationen: Programm

„Deutschland aktuell” gibt Antworten auf Bevölkerungsentwicklung

Der demografische Wandel ist Schwerpunktthema der neuen „Deutschland aktuell”-Ausgabe der Bundesregierung. Steigende Lebenserwartung und sinkende Zahl junger Menschen. Was ist zu tun, damit Wohlstand und Lebensqualität trotzdem hoch bleiben? Die Ausgabe zeigt Beispiele.

Deutschland aktuell - Ausgabe 1/2017

6. Berliner Demografie-Forum 2017

Die Konferenz vom 15. - 16. Februar 2017 ist eine parteiübergreifende, globale Dialogplattform mit wechselnden Fragestellungen zu demografischen Herausforderungen. Zielsetzung ist, die Spitzen von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammenzubringen, um gemeinsam neue Impulse zu setzen, Wege zu einer nachhaltigen Entwicklung zu diskutieren und Handlungsmöglichkeiten für den demografischen Wandel zu entwickeln.

Veranstalter: Berliner Demografie-Forum
Veranstaltungsort: Berlin
Ausführliche Informationen: Programm 6. Berliner Demografie-Forum "Bildung und Integration"

Die ganze Weltbevölkerung in einem Dorf

Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) gab zum Jahresende 2016 bekannt, dass zu Beginn des Jahres 2017 insgesamt knapp 7,5 Milliarden Menschen auf der Erde leben, 83 Millionen mehr als vor einem Jahr. In jeder Sekunde kommen durchschnittlich 2,6 Erdenbürger hinzu. Das DSW stützt sich dabei auf die Zahlen der Vereinten Nationen aus den „World Population Prospects: 2015 Revision“. Die Stiftung projiziert die Welt von heute dann auf ein Dorf mit nur 100 Einwohnern. Davon wären 16 Afrikaner, fünf wären Nord-, acht Lateinamerikaner, einer käme aus Ozeanien, 60 wären Asiaten und zehn Europäer. Die Zahl der Dorfbewohner würde bis zum Jahr 2050 auf 133 Menschen steigen. Der Anteil der Europäer und Asiaten an der Gesamtbevölkerung würde voraussichtlich sinken.

Ausführliche Presseinformation

Grafik „Die Welt – ein Dorf”

Weitere Informationen und Schaubilder

Aktuelle Bevölkerungszahlen für die einzelnen Länder

Demografischer Jahresrückblick 2016

Wie hat sich die Bevölkerung entwickelt? Welche Themen haben die Demografiepolitik des Bundes und der Länder bestimmt? Was hat sich auf dem Demografieportal getan? In einem Jahresrückblick werden die wichtige Fakten und Aktivitäten präsentiert.

Ausführliche Informationen: Demografischer Jahresrückblick 2016

Newsletter - Demografische Forschung aus Erster Hand

Die vierte Ausgabe des Infoblattes 2016 beschäftigt sich mit folgenden Themen:

Lebenserwartung: Bildungsschere wird sich weiter öffnen. Neue Studie schätzt die zukünftige Lebenserwartung von Menschen mit unterschiedlicher Bildung.
Mehr Kinderlose oder weniger Kinderreiche? Geburtenrückgang wurde vor allem von der sinkenden Zahl an Großfamilien angetrieben.
Gesundes Wachstum: Ein großer Gesundheitssektor kann den Wohlstand befördern.

Herausgeber: Max-Planck-Institut für demografische Forschung und weitere Kooperationspartner
Newsletter: Demografische Forschung aus Erster Hand, 4. Quartal 2016

Jetzt bewerben: 10. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft” 2017 bis 2019

Die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, Frau Prof. Dr. Claudia Dalbert, ruft Dörfer dazu auf, sich am 10. Landeswettbewerb ,,Unser Dorf hat Zukunft" 2017 bis 2019 zu beteiligen. Der Wettbewerb verfolgt das Ziel, die Menschen auf dem Land zu motivieren, die Zukunft ihrer Dörfer aktiv mitzubestimmen. Im vergangenen Wettbewerb 2014 bis 2016 qualifizierten sich von 109 teilnehmenden Dörfern 16 Orte auf Landesebene, zwei wurden zum Bundesausscheid delegiert, wo Gladigau eine Goldmedaillie erhielt. Die Bewerbungsfrist auf Kreisebene läuft bis zum 1. August 2017. Teilnahmeberechtigt sind räumlich geschlossene Gemeinden oder Gemeindeteile mit überwiegend dörflichem Charakter mit bis zu 3000 Einwohnern.

Weitere Einzelheiten zur Ausschreibung gibt es hier

Wohnungswirtschaft in Sachsen-Anhalt zieht positive Bilanz 2016

Die Direktoren des Verbandes der Wohnungswirtschaft Sachsen-Anhalt e. V. (VdW), Jost Riecke, und des Verbandes der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt e. V. (VdWg), Ronald Meißner, zogen am 12. Dezember 2016 eine positive Jahresbilanz: 195 Unternehmen beider Verbände verwalten und bewirtschaften ca. 338.000 Wohnungen (44 Prozent des Gesamtmietwohnungsbestandes in Sachsen-Anhalt), in denen 600.000 Menschen wohnen. 93 Prozent dieser Wohnungen sind voll- bzw. teilmodernisiert, nur rund 20.000 noch unsaniert. Seit 1990 wurden ca. 18 Mrd. Eruo investiert, allein 2016 rund 520 Mio Euro. Die Leerstände liegen Ende 2016 bei etwa 37.000, 34.000 Wohnungen weniger als 2005. Ohne Abriss wäre der Leerstand indes gestiegen. 1.500 Wohnungen wurden 2016 abgerissen. Die Durchschnittsmieten betragen 4,80 Euro pro Quadratmeter. In Sachsen-Anhalt besteht kein Wohnungsmangel, auch nicht in Magdeburg und Halle. Demografiegerecht wurde in zukunftsfähige Quartiere investiert, wurden soziale und wohnungsnahe Dienstleistungen weiterentwickelt und altersgerechte Wohnungen geschaffen. 15.000 Flüchtlingen und Asylbewerbern wurden 5.000 Wohnungen zur Verfügung gestellt.

Presseerklärung beider Verbände vom 12. Dezember 2016 mit auch weiteren Aussagen zu den Herausforderungen 2017

DDN zeigt Wege auf, wie Flüchtlinge zu Fachkräften werden

In zwei Jahren werden 410 000 Flüchtlinge in Deutschland einer Erwerbstätigkeit nachgehen, so die Konjunkturprognose des Instituts für Weltwirtschaft, die am 15. Dezember vorgestellt wird. Die Entwicklung weckt Hoffnungen, die kontinuierliche Alterung der Belegschaften zu bremsen und den Fachkräftemangel abzumildern. Ob dies gelingt und wie sich Einkommen und Wohlstand künftig in Deutschland entwickeln, hängt jedoch vor allem davon ab, ob die Ankommenden erfolgreich in Bildungs- und Ausbildungsinstitutionen integriert werden. „Entscheidend ist, die Flüchtlinge so zu qualifizieren, dass sie in dieser Gesellschaft einen produktiven Beitrag leisten können”, sagt ddn-Geschäftsführerin Martina Schmeink. Erfolgsbeispiele und zielführende Hilfestellungen präsentiert das Demografie Netzwerk am 16. Februar 2017 in Stuttgart auf der Bildungsmesse didacta im Demografie-Forum „Von Flüchtlingen zu Fachkräften - die ddn-Kompetenzoffensive”. 

Mehr zur Bildungsmesse didacta

Integrationspreis 2017 ausgelobt

Unter dem Motto „Zusammenleben mit neuen Nachbarn“ werden Projekte gesucht, die das Miteinander in den Wohnquartieren fördern. Die Auslober des bekannten Preises Soziale Stadt – Deutscher Städtetag, AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung und der Deutsche Mieterbund – rufen gemeinsam zur Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb zum „Integrationspreis 2017“ auf. Er findet mit Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit statt. Bis zum 23. Januar 2017 können Akteure Projekte einreichen, die beispielhaft zeigen, wie die Integration von Zuwanderern in Nachbarschaften und Wohnquartieren gefördert werden kann. Der Preis wird am 13. Juni 2017 verliehen.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen: Integrationspreis 2017

Flüchtlinge im ländlichen Raum: Wie Integration gelingt

„Die ländlichen Räume sind bei der Integration schon heute oft besser, als viele denken“, so Bundesinnenminister Thomas de Maizière bei der Integrationskonferenz des Deutschen Landkreistages in Berlin. Dies bekräftigt eine aktuelle Studie des kommunalen Spitzenverbandes, die auf der Veranstaltung präsentiert wurde. Sie fasst gelungene Beispiele für die Integration aus 18 Landkreisen zusammen. Für das Land Sachsen-Anhalt steht der Burgenlandkreis mit 184.000 Einwohnern als Best Practice. Landrat Götz Ulrich berichtet in der Studie über die Vor- und Nachteile des ländlichen Raumes bei der Integration von Flüchtlingen gegenüber Großstädten. Die fehlende Migrationserfahrung der Landbevölkerung erschwere das Ankommen in der Gemeinschaft, auch die Wege zu Sprachkursen oder Praktika seien länger. Von Vorteil sei, dass der Kontakt mit der deutschen Bevölkerung unmittelbar entstehen kann, da die „Communities” der eigenen Landsleute fehlen. 

Download der Studie „Integration von Flüchtlingen in ländlichen Räumen. Strategische Leitlinien und Best Practices

Aktueller Newsletter - Erfahrung ist Zukunft (EiZ)

Die neueste Ausgabe des Newsletters beschäftigt sich u. a. mit folgenden Themen:

  • Altenbericht: Wie Kommunen das Leben im Alter stärken können
  • Digital verbindet - Goldener Internetpreis 2016 an technikbegeisterte Seniorin
  • Modellprojekt zu altersgerechten Assistenzsystemen gewinnt Deutschen Alterspreis 2016

Herausgeber: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Newsletter: Erfahrung ist Zukunft - Ausgabe 12/ 2016 - 1/ 2017

Der ländliche Raum setzt auf Kooperation

Aufgrund des demografischen Wandels wird es in ländlichen Regionen immer schwieriger, Angebote der Daseinsvorsorge und Mobilität in angemessener Weise zu sichern. Im Rahmen des Modellvorhabens des BMVI "Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen" spielen kommunale sowie fachübergreifende Kooperationen eine besondere Rolle und sind Schwerpunkt der Veranstaltung.

Veranstalter: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Wann: 14. Februar 2017
Veranstaltungsort: Bad Bocklet (Landkreis Bad Kissingen)
Ausführliche Informationen: Programm und Anmeldung zur Fachveranstaltung

Neuer Praxisdialog „Zukunftsfähig durch E-Government“ - bis 31. März 2017 mitreden!

Das Demografieportal des Bundes und der Länder (www.demografie-portal.de) hat in Kooperation mit dem Bundesministerium des Innern am 22. September den Praxisdialog "Zukunftsfähig durch E-Government" gestartet. Im Mittelpunkt steht eine neue Handlungshilfe für Kommunen, die gleich einem Kochbuch schrittweise erläutert, welche Aufgaben bei der Digitalisierung von Verwaltungsleistungen zu lösen sind. Sie ist im Pilotprojekt "Modellkommune E-Government" entstanden. Die Modellkommunen wünschen sich ein lebendes Dokument, das fortgeschrieben wird und eine Plattform zum Erfahrungsaustauch bildet.

Der Dialog soll daher eine breite Diskussion unter Praktikern anregen. Bringen Sie Ihre Ideen und Erfahrungen ein und beteiligen Sie sich bis zum 31. März 2017 am Praxisdialog!
Ausführliche Informationen: www.demografie-portal.de/E-Government

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt: Trendwende Land – Neuer Blick auf ländliche Regionen

Zur Eröffnung der Herbstkonferenz „Trendwende Land? – Neuer Blick auf ländliche Regionen“ am 23. November 2016 in Berlin erklärte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt: „Bund und Länder müssen die ländlichen Räume stärker in den Blick nehmen. Wir brauchen eine spürbare Trendwende für unsere ländlichen Regionen. Menschen in ländlichen Regionen dürfen nicht das Gefühl haben, abgehängt zu sein. Wir dürfen niemanden zurücklassen und keine Region verloren geben ...”

Neben dem Programm 500 LandInitiativen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft das Infoportal Zukunft.Land an. So vielfältig wie die Menschen und Landschaften, so unterschiedlich sind Wirtschaftskraft, demografische Entwicklung, Infrastruktur und Kultur der ländlichen Regionen, so vielfältig auch die Herausforderungen und Chancen. Das Infoportal macht diese Vielfalt greifbar: mit Interaktiven Karten, ausgewählte Erfolgsgeschichten, innovativen Ideen und Hintergrundinformationen zu Fördermöglichkeiten.

Presseinformation des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft vom 23. November 2016

Zum Infoportal Zukunft.Land

Bundesregierung fördert gesellschaftlichen Zusammenhalt

Das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt gezielt das bürgerschaftliche Engagement in ländlichen Regionen. Ab Januar 2017 stellt es fünf Millionen Euro für das Programm „500 Landinitiativen” bereit. Das Projekt richtet sich an Initiativen auf dem Land, die sich für die Integration von Flüchtlingen mit Bleibeperspektive einsetzen. Angesichts des demografischen Wandels bietet die Eingliederung der neuen Nachbarn auch Chancen für die Regionen selbst. Die Solidarität in den Dorfgemeinschaften gibt Mut für einen Neuanfang und gesellschaftlichen Halt. Zwischen 1.000 Euro und 10.000 Euro sind als Förderung für konkrete Projekte oder Anschaffungen in Kultur, Sport oder praktischer Lebenshilfe möglich. Egal ob als Verein oder Einzelperson kann man sich um die Förderung bewerben.

Ausführliche Informationen zum Förderprogramm und Förderzeitraum

Kongressbericht zum Demografiekongress 2016

Am 1. und 2. September 2016 tagte in Berlin der Demografiekongress zu den Themen Wohnen, Gesundheit und Arbeit. Veranstalter im siebten Jahr war das Institut für Wirtschaft und Soziales. Über 100 Referenten diskutierten mit rund 800 Fachleuten auf über 30 Veranstaltungen über die Folgen der Bevölkerungsentwicklung für die Wohnungswirtschaft, den Arbeitsmarkt, die kommunale Daseinsvorsorge, das Gesundheitswesen und die Pflege. Zum Demografiekongress 2016 wurde im November ein ausführlicher Kongressbericht herausgegeben. Im Bericht sind Inhalte und Diskussionsbeiträge aller 28 Foren redaktionell aufbereitet.

Ausführliche Informationen: Kongressbericht zum Demografiekongress 2016 und Der Demografiekongress 2016

Siebter Altenbericht veröffentlicht

Der Siebte Altenbericht der Bundesregierung ist seit dem 11. November 2016 als Bundestags-Drucksache allen Interessierten zugänglich. Der Bericht trägt den Titel "Sorge und Mitverantwortung in der Kommune - Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften". Er zeigt auf, was die Politik auf lokaler Ebene tun kann, um für alle Menschen ein gutes Leben im Alter zu ermöglichen. Dabei werden insbesondere die Handlungsbereiche gesundheitliche Versorgung, pflegerische Versorgung, Wohnen sowie Mobilität in den Blick genommen.

Ausführliche Informationen: Siebter Altersbericht der Bundesregierung
Download Siebter Altenbericht und zusammenfassende Broschüre

Verleihung des Demografiepreises Sachsen-Anhalt 2016

Am 23. November 2016 wurde bereits zum 4. Mal der Demografiepreis Sachsen-Anhalt durch den Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff und den Minister für Landesentwicklung und Verkehr Thomas Webel im Palais am Fürstenwall in Magdeburg verliehen. 12 von 71 Wettbewerbsbeiträgen wurden mit Preisen zwischen 500 und 1.500 EUR geehrt. Darunter auch drei Sonderpreise, gestiftet von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, der Techniker Krankenkasse Sachsen-Anhalt und dem Land Sachsen-Anhalt. Ein Sonderpreis ging an die "Goethe Kids" der Grundschule "Johann-Wolfgang-von-Goethe" aus Staßfurt. Mit ihrem "Staßfurt-Rap" besingen die 18 Mädchen und Jungen der 2. bis 4. Klasse ihre Lieblingsplätze und Sehenswürdigkeiten der Stadt Staßfurt. Bereits über 30.000 Mal wurde der Song auf Facebook und YouTube angeklickt.

Ausführliche Informationen: Pressemitteilung vom 23. November 2016Gewinner und erste Eindrücke der Preisverleihung sowie Video Staßfurt-Rap

Demografie-Beirat Sachsen-Anhalt neu konstituiert

In Magdeburg hat sich am 17. November 2016 der Demografie-Beirat Sachsen-Anhalts neu konstituiert. Landesentwicklungsminister Thomas Webel leitet das Gremium, dem insgesamt 20 hochkarätige Fachleute angehören. Die größte Herausforderung der nächsten Jahre sieht Webel in der Stabilisierung der ländlichen Räume. Aufgabe des Demografie-Beirates ist es, Schlussfolgerungen aus der jeweils neuesten Bevölkerungsprognose zu ziehen, beratend zu gesellschaftlichen Entwicklung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels tätig zu werden und an innovativen Lösungsansätzen mitzuwirken.

Ausführliche Informationen: Pressemitteilung vom 17. November 2016 und
Aufgaben und Ziele des Demografie-Beirats

Der Deutsche Alterspreis – Die Preisträger 2016 stehen fest!

Am 15. November wurden die Gewinner des von der Robert Bosch Stiftung gestifteten Preises "Der Deutsche Alterspreis" in Berlin geehrt. Aus 146 Projekten wurden 7 Projekte von der Jury für die Ehrung vorgeschlagen. Unter den Nominierten befand sich auch das Projekt "Wohnen in bester Gesellschaft" der Wohnungs- und Baugesellschaft Wolfen GmbH, Bitterfeld-Wolfen. Wenn auch nicht unter den ersten drei Plätzen wurde das Wohnprojekt mit einem Anerkennungspreis in Höhe von 3.000 EUR geehrt. Besonders die Wohnbedürfnisse der älteren Generation standen hier im Fokus. Mit viel sozialem Engagement, Verantwortung und Herzenswärme wurde das Wohnprojekt in Bitterfeld-Wolfen mit den Ideen und Wünschen der Bewohner verwirklicht.

Ausführliche Informationen: Wohnen in bester Gesellschaft: Ernst-Toller-Straße 2-8
Bilder: Preisträger und Urkunde der Preisträger

Internationale Ausschreibung Werner-Ernst-Preis 2017

Der Förderkreis für Raum- und Umweltforschung e. V. (FRU) schreibt den Werner-Ernst-Preis 2017 aus mit dem Wettbewerbsthema: Stadt - Region - Gesundheit. Der Preis befasst sich dieses Mal mit gesundheitsfördernder Entwicklung und Planung auf den beiden Ebenen Stadt und Region, die gesondert ausgezeichnet werden, und will dazu beitragen, den Blick intensiver auf das Schutzgut menschliche Gesundheit im Rahmen einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung zu richten.

Auslober: Förderkreis für Raum- und Umweltforschung e. V. (FRU)
Bewerbungsschluss: 15. März 2017
Ausführliche Informationen: Internationale Ausschreibung Werner-Ernst-Preis 2017

Die Qualität des Lebens im Alter entscheidet sich vor Ort – Kabinett beschließt Stellungnahme zum 7. Altenbericht

Jeder vierte Mensch in Deutschland gehört zur Generation 60plus, im Jahr 2050 wird es bereits jeder Dritte sein. Heute hat das Bundeskabinett die Stellungnahme der Bundesregierung zum Siebten Altenbericht "Sorge und Mitverantwortung in der Kommune - Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften" beschlossen. Im Mittelpunkt des Berichts steht die Frage, welche Voraussetzungen vor Ort gegeben sein müssen, damit ein gutes Leben und gesellschaftliche Teilhabe im Alter möglich sind. Der Siebte Altenbericht der Bundesregierung wird in einigen Tagen nach seiner Veröffentlichung zum Download auf den Seiten des Deutschen Bundestages zur Verfügung stehen. Zeitgleich wird das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine Broschüre mit einer Kurzfassung veröffentlichen.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 02.11.2016

Regionale Unterschiede in der Lebenserwartung haben in den letzten 20 Jahren abgenommen

Die Unterschiede in der Lebenserwartung von Neugeborenen zwischen den Bundesländern nehmen ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat sich der Abstand zwischen den Bundesländern mit der höchsten und der niedrigsten Lebenserwartung innerhalb von 20 Jahren fast halbiert. Er beträgt nach den Ergebnissen der aktuellen Sterbetafeln für den Zeitraum 2013/2015 bei den neugeborenen Jungen noch 3 Jahre und 4 Monate und bei den neugeborenen Mädchen 1 Jahr und 9 Monate.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)
Ausführlicher Beitrag:
Pressemitteilung vom 20.10.2016

Arbeitszeitreport Deutschland 2016

Wie viel arbeiten Menschen in Deutschland? Und wie lange würden sie gerne beruflich tätig sein? Diesen Fragen geht der Arbeitszeitreport Deutschland 2016 nach, der am 10. Oktober 2016 von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) vorgestellt wurde. Der Bericht betrachtet die Situation in unterschiedlichen Arbeitsverhältnissen und Lebenslagen. Außerdem macht er auf Unterschiede zwischen Frauen und Männern sowie Jüngeren und Älteren aufmerksam. Nicht zuletzt geht der Report auf das Arbeiten im Rentenalter ein.
Aufgrund der sich verändernden Anforderungen in der Arbeitswelt steht die Regulation und Gestaltung der Arbeitszeit im Mittelpunkt politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Diskussionen in Deutschland.

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 13.10.2016
Broschüre: Arbeitszeitreport Deutschland 2016 (PDF-Datei, 1 MB)

Geburtenziffer 2015: Erstmals seit 33 Jahren bei 1,50 Kindern je Frau

Die zusammengefasste Geburtenziffer erreichte 2015 in Deutschland 1,50 Kinder je Frau. Ein ähnlich hoher Wert wurde nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zuletzt 1982 für das Gebiet des heutigen Deutschlands mit 1,51 Kindern je Frau nachgewiesen. Im Jahr 2015 wurden im Vergleich zur Geburtenziffer 2014 von 1,47 Kindern je Frau 27 Babys pro 1 000 Frauen mehr geboren. Die seit 2012 beobachtete positive Entwicklung setzte sich damit fort.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 17.10.2016

Workshop mit jungen Geflüchteten in Weißenfels ist Auftakt für einen dauerhaften Dialog mit lokalen Partnern

13 geflüchtete Jugendliche aus vier Einrichtungen des Burgenlandkreises haben an dem Workshop der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) teilgenommen. Ihre Wünsche, Ideen und Anregungen sind der Ausgangspunkt für einen dauerhaften Dialog zwischen jugendlichen Geflüchteten und lokalen Partnern. Darüber berichtet der Oktober-Newsletter „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge” der Deutschen Kinder- und Jugerndstiftung gemeinnützige GmbH. Organisiert hatte den Workshop das Regionalbüro der Stiftung und der Magdeburger refugium e. V.

Hier geht es zum ausführlichen Beitrag!

Höchste Zahl an Einpersonenhaushalten seit 1991

Die Ergebnisse des Mikrozensus 2015 zeigen einen erneuten Anstieg der Singlehaushalte in Sachsen-Anhalt. Rund 478 Tausend Personen lebten allein, das entspricht einem Anteil von 41 Prozent aller Haushalte insgesamt. Vor 20 Jahren, im Jahr 1995, waren es 29 Prozent aller Haushalte. Die Zahl der Einpersonenhaushalte erhöhte sich in diesem Zeitraum um 37 Prozent.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 4. Oktober 2016

Newsletter „Demografische Forschung Aus Erster Hand“

Die dritte Ausgabe des Infoblattes 2016 beschäftigt sich mit folgenden Themen:

Lebenserwartung: Trends bei Hochgebildeten weisen den Weg. Unterschiede zwischen gut und wenig Gebildeten nehmen zu
Von Rabenmüttern und Rabenvätern. Die Einstellungen zur Berufstätigkeit von Eltern unterscheiden sich stark in Europa
Vom Wunsch zum Kind. Eine stabile Beziehung ist in Deutschland der wichtigste Faktor bei der Entscheidung für ein Kind

Herausgeber: Max-Planck-Institut für demografische Forschung und weitere Kooperationspartner
Newsletter: Demografische Forschung aus Erster Hand, 3. Quartal 2016

Studie der Uni Halle: Deutsche bekommen wieder mehr Kinder

In Deutschland kommen wieder mehr Kinder zur Welt. Vor allem in städtischen Gebieten steigen die Geburtenzahlen seit 2008 stetig an. In ländlichen Regionen zeichnet sich eine Geburtenwende nur schwach ab. Der Unterschied zwischen den alten und neuen Bundesländern sei dagegen deutlich geringer geworden, schreiben Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Wirtschaftsdienst".

Quelle: Innovationsportal Sachsen-Anhalt vom 19. September 2016
Ausführliche Beitrag: Studie der Uni Halle

Sachsen-Anhalter im Durchschnitt 47,4 Jahre alt

Die Bevölkerung Sachsen-Anhalts war Ende des Jahres 2015 im Durchschnitt 47,4 Jahre alt. Das Durchschnittsalter der Frauen lag mit 49,3 Jahren um 3,8 Jahre über dem der Männer. Wie das Statistische Landesamt in Halle informierte, erhöhte sich das Durchschnittsalter der Sachsen-Anhalter seit 1990 um 9 Jahre.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 19. September 2016

Statistisches Bundesamt: Bevölkerung mit Migrationshintergrund auf Rekordniveau

In einer Pressemitteilung vom 16. September 2016 teilt das Statistische Bundesamt mit, dass mit rund 17,1 Millionen im Jahr 2015 mehr Menschen in Deutschland einen Migrationshintergrund hatten als je zuvor. Der Zuwachs gegenüber 2014 betrug 4,4 Prozent, der Anteil an der Gesamtbevölkerung 21,0 Prozent. Die drei wichtigsten Herkunftsländer sind die Türkei, Polen und die Russische Föderation. Die Bevölkerung mit Migrationshinterghrund ist deutlich jünger als die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. In der Pressemitteilung finden Sie zudem Aussagen zum Bildungsnievau, Berufsabschluss und zur Stellung auf dem Arbeitsmarkt.

Ausführlicher Beitrag: Presseinformation vom 16. September 2016

Jedes 11. Lebendgeborene in Sachsen-Anhalt hatte im Jahr 2015 ausländische Eltern

Im vergangenen Jahr stieg der Anteil der Kinder mit mindestens einem ausländischen Elternteil weiter an. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, hatten von den 17.415 Kindern, die 2015 in Sachsen-Anhalt geboren wurden, 1.590 (9,1 %) einen oder zwei ausländische Elternteile. Im Jahr 2014 lag der Anteil bei 7,1 Prozent.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 12. September 2016

Lesetipp: Schuld ist die Demographie

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 12. September 2016 beschreibt Frank Pergande am Beispiel Mecklenburg-Vorpommerns, wie Bevölkerungsschwund zu Politikverdrossenheit führt. Sein Augenmerk gilt vor allem den ländlichen Gebieten, wie sie auch in Sachsen-Anhalt oder Thüringen zu den bekannten Herausforderungen führen. Sehr lesenswert, weil mit viel Hintergrund zur Komplexität politischer Entscheidungen. Abonnenten oder Archivkunden finden den Beitrag auch online.

Demografie Netzwerk e. V. bietet Demografie-Fitness-Check

Der Demografie Netzwerk e. V. ddn bietet einen kostenfreien Online-Test, der Ihnen binnen weniger Minuten eine Orientierung darüber ermöglicht, wie fit Sie als Arbeitgeber für den demografischen Wandel gerüstet sind. Dabei geht es um Handlungsfelder, wie Personalrekrutierung, Personalbindung und Sicherung der Arbeitsfähigkeit. Ihre Datenangaben zum Check werden nicht gespeichert.

Zum Check geht es hier:

Gesundheit in Deutschland – die wichtigsten Entwicklungen

Die vorliegende Broschüre enthält eine Zusammenfassung der wichtigsten Entwicklungen des Gesundheitsberichts "Gesundheit in Deutschland" (2015). Vor allem zwei große Themen bestimmen das Gesundheits- und Versorgungsgeschehen in Deutschland derzeit wesentlich mit: die demografischen Veränderungen und der starke Einfluss der sozialen Lage auf die Gesundheit. Der Gesundheitszustand der Bevölkerung wird ganz wesentlich durch die Lebensbedingungen und das Gesundheitsverhalten beeinflusst. Dabei sind Gesundheitschancen und Krankheitsrisiken sozial ungleich verteilt.

Herausgeber: Robert Koch-Institut (Gesundheitsberichterstattung des Bundes, gemeinsam getragen von RKI und Destatis)
Broschüre: "Gesundheit in Deutschland - die wichtigsten Entwicklungen" (25.08.2016) PDF, 2 MB
Ausführliche Informationen: Bericht "Gesundheit in Deutschland" 2015

Initiative „Erfahrung ist Zukunft”

Im Rahmen der Initiative „Erfahrung ist Zukunft” des Bundes informiert das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in einem Service- und Ratgeberportal über Chancen und Perspektiven einer älter werdenden Gesellschaft für ein aktives und engagiertes Leben jenseits der 50! Die Initiative will die Herausforderungen des demografischen Wandels bewusst machen und für ein neues Bild des Alters und des Alterns werben. Hier Auswahlbeispiele aus der Arbeitswelt und dem Bildungsbereich:

Arbeitswelt: Die Zahl der Berufsanfänger geht zurück, in einigen Branchen fehlen bereits Fachkräfte. Vor diesem Hintergrund verbessert sich in der Perspektive die Arbeitsmarktsituation der Generation Plus. Mehr Informationen:

Bildung: Online-Banking, E-Mail, SMS: Neue Medien und Techniken eröffnen neue Möglichkeiten. Wer den neuen Medien und Techniken ohne Scheu begegnet, stellt mitunter fest, dass es manchmal gerade die Älteren sind, die ganz besonders von ihnen profitieren! Mehr Informationen:

Quelle: Initiative „Erfahrung ist Zukunft”, Herausgeber: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Ausführlicher Newsletter (September-Ausgabe):

82,2 Millionen Einwohner in Deutschland

Im Jahr 2015 nahm nach ersten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) die Gesamtbevölkerung Deutschlands im Vergleich zum Vorjahr um 978.000 Personen (+1,2 %) zu und lag am Jahresende bei 82,2 Millionen. Das ist der höchste Bevölkerungszuwachs seit 1992, der damals +700.000 Personen betragen hatte. 2014 hatte es einen geringeren Anstieg um 430.000 Personen (+0,5 %) gegeben. Die Bevölkerungszunahme im Jahr 2015 resultiert aus dem hohen Wanderungsüberschuss. Sachsen-Anhalt (+0,4 %) und Thüringen (+0,6 %) hatten die geringsten Zuwächse.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Ausführliche Beiträge: Pressemitteilung vom 26. August 2016, einschließlich Tabelle zur Bevölkerungsentwicklung nach Bundesländern

Weiterer Anstieg der Lebenserwartung

Wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte, hat sich die Lebenserwartung in Sachsen-Anhalt seit 1992 um 6 Jahre und 9 Monate für männliche Neugeborene und um 5 Jahre und 8 Monate für weibliche Neugeborene erhöht.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 24. August 2016

ARL-Positionspapier: Migration und Raumentwicklung

Die starke Zuwanderung von Geflüchteten stellt Deutschland vor vielfältige Aufgaben und Probleme. Herausforderungen betreffen kurzfristig die Verteilung und Unterbringung der Menschen sowie langfristig die Aufgaben der Wohnungs-, Regional- und Integrationspolitik. Hierbei kommt die Frage auf, inwieweit geflüchtete Menschen als neue Entwicklungsperspektive für sich tendenziell entleerende, oft ländlich geprägte Regionen sehen können? Mehr dazu im ARL-Positionspapier Nr. 105:

Migration und Raumentwicklung
Positionspapier aus der ARL, Nr. 105, Hannover 2016
(PDF, 440 KB)

Ein Viertel aller Sachsen-Anhalter lebt in den drei Kreisfreien Städten

Ende 2015 zählte Sachsen-Anhalt 2.245.470 Einwohner, das waren 9.922 Personen bzw. 0,4 Prozent mehr als im Dezember 2014. Wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte, lebten zum Jahresende 2015 in den drei Kreisfreien Städten Halle (Saale), Magdeburg und Dessau-Roßlau insgesamt 555.633 Personen, d.h. rund ein Viertel aller Sachsen-Anhalter.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 10. August 2016

Zusammenleben von Generationen

Anlässlich einer Pressekonferenz am 28. Juli 2016 in Berlin hat der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Dieter Sarreither, mit aktuellen Daten aus dem Mikrozensus und anderen Statistiken veranschaulicht, wie zwei, drei oder mehr Generationen in Deutschland in einem Haushalt zusammenleben. Die Zahl der Haushalte mit drei oder mehr Generationen ist in Deutschland zwischen 1995 und 2015 von 351 000 auf 209 000 zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang von 40,5 %. Mehrgenerationenhaushalte werden insgesamt immer seltener.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Ausführliche Beiträge:
Pressekonferenz vom 28. Juli 2016  
Pressemitteilung vom 28. Juli 2016 (PDF, 69 kB)
Publikation: Begleitmaterial zur Pressekonferenz "Zusammenleben von Generationen" (PDF, 2 MB)

Lesetipp: Trügerisches Zwischenhoch - Wieso der Demografiewandel unserer Wirtschaft gut tut

Demografie schürt in Deutschland die Zukunftsangst wie kaum ein anderes Thema, beschreibt Wirtschafts-Autor Marcus Sievers. Die Alterung der Bevölkerung trifft die stärkste Volkswirtschaft der EU und wird in den kommenden Jahrzehnten das Wachstum hemmen. Dabei wird in der Debatte allerdings oft übersehen, dass aktuell die Demografie nicht die wirtschaftliche Entwicklung bremst, sondern sie fördert. Denn die geburtenstarken Jahrgänge stehen in Lohn und Brot und steigern als Berufstätige das Bruttosozialprodukt. Weiterlesen

Trügerisches Zwischenhoch - Wieso der Demografiewandel unserer Wirtschaft gut tut
Mitteldeutsche Zeitung vom 02. August 2016

Broschüre: Städtenetzwerk Demografie in Mitteldeutschland

Im August 2016 veröffentlichte das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt einen Erfahrungsbericht zur länderübergreifenden Zusammenarbeit von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen für eine innovative Demografiepolitik. Drei ausgewählte Städtenetzwerke stehen sowohl als Ideenschmiede und Experimentierfeld als auch für die kooperative Gestaltung des demografischen Wandels. Erfahren Sie mehr über den Erfahrungsaustausch der Innovationspartnerschaften im Mitteldeutschen Demografie-Dialog:

Städtenetzwerk Demografie in Mitteldeutschland
Zusammenfassende Broschüre zum Arbeitsprozess, zu Arbeitsschwerpunkten und Projekten sowie weiteren hilfreichen Informationen (PDF, 3,8 MB)

Lesetipp: Generationen - Alle unter einem Dach

Die Autorin Ulrike von Leszczynski schreibt in Ihrem Beitrag über den Trend der Mehrgenerationenhaushalte und den gegenseitigen Nutzen des gemeinsamen Zusammenlebens in einer Großfamilie. Obwohl das Zusammenleben von Eltern, Kindern und Großeltern statistisch gesehen selten wurde, ist es aber als alternatives Modell heute manchmal wieder gefragt.

Generationen: Alle unter einem Dach
Volksstimme vom 29. Juli 2016

Landesentwicklungsminister Webel: Bevölkerungszahlen in Sachsen-Anhalt stabilisieren sich

Die demografische Entwicklung in Sachsen-Anhalt verläuft nicht so dramatisch, wie ursprünglich angenommen. Das ist das Fazit der 6. Regionalisierten Bevölkerungsprognose, die heute von der Landesregierung beschlossen wurde. "Mit Blick auf die Bevölkerungsentwicklung von Sachsen-Anhalt zeichnet sich ein positiver Trend ab, der so schnell nicht zu erwarten war", sagte Sachsen-Anhalts Landesentwicklungsminister Thomas Webel in Magdeburg nach der Kabinettssitzung. "Grund zu Euphorie besteht nicht, aber wir sind auf dem richtigen Weg und dürfen nicht in unseren Anstrengungen nachlassen, den demografischen Wandel aktiv zu gestalten", betonte er. Weiterlesen

Bevölkerungszahlen in Sachsen-Anhalt stabilisieren sich
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 278/2016 vom 26. Juli 2016

GOLD für Gladigau: Altmark-Kleinod wird Bundessieger bei "Unser Dorf hat Zukunft"

Gladigau bei Osterburg im Landkreis Stendal ist im Juli 2016 beim 25. Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft" unter die besten zehn Dörfer Deutschlands gewählt worden und darf sich nun über die Goldmedaille im Bundeswettbewerb freuen. Über 2.400 Dörfer hatten sich Beworben. Der Ort habe mit beispielhaften Ideen und zukunftsweisenden Konzepten überzeugt. Bronze sowie einen Sonderpreis gewann Zappendorf im Saalekreis.

Gold für Gladigau
Allgemeine Zeitung berichtet am 09.07.2016

Broschüre: Bevölkerungsentwicklung 2016 - Daten, Fakten, Trends zum demografischen Wandel

Die neue Broschüre vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung gibt einen Überblick über die spürbaren Entwicklungen des demografischen Wandels, seine Ursachen und Konsequenzen.

Bevölkerungsentwicklung 2016
Broschüre über Daten, Fakten und Trends zum demografischen Wandel
(PDF, 7 MB, nicht barrierefrei)

Herausgeber: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung

6. Regionalisierte Bevölkerungsprognose Sachsen-Anhalt veröffentlicht

Die 6. Regionalisierte Bevölkerungsprognose (6. RBP) wurde vom Statisti­schen Landesamt im Auftrag des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr und nach Ressortabstimmung im Interministeriellen Arbeitskreis Raumordnung, Landesentwicklung und Finanzen (IMA ROLF) berechnet. Grundlage der 6. RBP bildet der Bevölkerungsstand am 31.12.2014. Weiterlesen

Neue Broschüre: „Ältere Menschen in Deutschland und der EU“

Am 12. Juli ist die neue Publikation "Ältere Menschen in Deutschland und der EU" erschienen - herausgegeben vom Statistischen Bundesamt in enger Kooperation und mit finanzieller Unterstützung des Bundesseniorenministeriums. Die Publikation bietet einen umfassenden Einblick in die Lebenswelt von Seniorinnen und Senioren und schafft so die Grundlage für ein realistisches Bild vom Alter. Die Daten zu Demografie, Erwerbsbeteiligung, finanzieller Situation, Gesundheit sowie zu anderen Bereichen wie Wohnen, Bildungsstand oder Freizeitaktivitäten werden durch zahlreiche Vergleiche innerhalb der Europäischen Union (EU) ergänzt.
Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Ausführlicher Beitrag: Aktuelle Informationen vom 12. Juli 2016
Download: Broschüre "Ältere Menschen in Deutschland und der EU"

Zuwanderung nach Deutschland und Wanderungsüberschuss so hoch wie nie zuvor

Im Jahr 2015 war die Zuwanderung nach Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) so hoch wie nie zuvor. Im Berichtsjahr sind insgesamt 2.137.000 Personen nach Deutschland zugezogen. Das waren 672.000 Zuzüge mehr als im Jahr 2014 (+46 Prozent). Insgesamt 998.000 Personen zogen im Jahr 2015 aus Deutschland fort, 83.000 mehr als im Vorjahr (+9 Prozent). Damit ergibt sich mit einem Wanderungsüberschuss von 1.139.000 Personen aus der Bilanzierung der Zu- und Fortzüge über die Grenzen Deutschlands ein neuer Höchststand seit Bestehen der Bundesrepublik.

Quelle: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung - Demografie Portal des Bundes und der Länder
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 14. Juli 2016

Bevölkerungsanstieg in Sachsen-Anhalt

Erstmalig seit 49 Jahren verzeichnete Sachsen-Anhalt wieder steigende Bevölkerungszahlen. Nach vorläufigen Ergebnissen lebten Ende 2015 über 2.245 000 Einwohner in Sachsen-Anhalt. Wie das Statistische Landesamt in Halle zum Weltbevölkerungstag am 11. Juli mitteilte, erhöhte sich die Einwohnerzahl Sachsen-Anhalts innerhalb eines Jahres um mehr als 9.000 Personen bzw. 0,4 Prozent.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 8. Juli 2016

Mit altersgerechter Arbeit dem demografischen Wandel begegnen

Auf der Fachtagung der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) zum Thema „ZusammenWachsen-ArbeitGestalten” im Bundesministerium ging es Ende Juni um Umsetzungsmöglichkeiten einer demografiesicheren Arbeitsgestaltung. Ziel des Projektes sind altersgerechte und alternsgerechte Arbeitsplätze, die speziell auf die Anforderungen des Einzelhandels abgestimmt sind, den Bedürfnissen älterer Mitarbeiter entgegenkommen und gleichzeitig ein gesundes Altern im Beruf ermöglichen.

Vollständiger Beitrag: Mit altersgerechter Arbeit dem demografischen Wandel begegnen
Mehr zum Thema: Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA)

Deutschlands demografische Herausforderungen - Wie sich unser Land langsam aber sicher wandelt

Reiner Klingholz, Mitarbeiter vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, nimmt im Diskussionspapier "Deutschlands demografische Herausforderungen - Wie sich unser Land langsam aber sicher wandelt" Stellung zur Rolle Deutschlands als Pionier des demografischen Wandels. Eingegangen wird auf den frühzeitigen Umgang mit dem demografischen Wandel und die notwendigen Anpassungen an die Veränderungen auf dem Weg in die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts.

Quelle: Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung
Download Diskussionspapier: Deutschlands demografische Herausforderungen - Wie sich unser Land langsam aber sicher wandelt

Regionalstrategie Daseinsvorsorge – Leitfaden für die Praxis

Der demografische Wandel verändert alle Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge und kann zur Herausforderung für die Lebensqualität der Menschen vor Ort werden. Der aktualisierte Leitfaden "Regionalstrategie Daseinsvorsorge" stellt Lösungsansätze und Erfahrungen aus 21 Modellregionen vor. 

Beitrag: Wie kann man die Lebensqualität im ländlichen Raum erhalten?
Download: Regionalstrategie Daseinsvorsorge - Leitfaden für die Praxis (PDF, 8 MB, nicht barrierfrei)

MORO Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge: Modellregion Altmark
In Sachsen-Anhalt wird die Modellregion Altmark unterstützt, sich innovativ den Herausforderungen des demografischen Wandels zu stellen.

Generationen-Fachtag: „Gemeinsam sind wir stark!? Wie das generationsübergreifende Engagement gelingt!?”

Zum Generationen-Fachtag am 03. Juni in Hamburg erlebten die Teilnehmer des gemeinsamen Thementages der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) sowohl positive Praxisbeispiele als auch kontroverse Diskussionen zum Verhältnis von Jung und Alt.

Dokumentation zum Fachtag: „Gemeinsam sind wir stark!? Wie das generationsübergreifende Engagement gelingt!?” 

Newsletter: Modellvorhaben "Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen

Lesen Sie im aktuellen BMVI-Newsletter u. a. folgende Inhalte:

  • Homepage des Modellvorhabens
  • Themenschwerpunkt: Der integrierte Ansatz und die Festlegung von Kooperationsräumen
  • Neuigkeiten aus den Modellregionen
  • Interessante weiterführende Informationen

Herausgeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Publikation: Newsletter Juni 2016

Lesetipp: Alter!

Bevölkerungsforscher Reiner Klingholz erklärt das Phänomen der regional unterschiedlichen Durchschnittsalter von Ost- und West-Deutschland. Unter demografischer Betrachtung schaut der Experte u. a. auf Regionen, die in peripherer Lage mit Abwanderung junger Menschen oder als Anziehungspunkt mit Zuzug älterer Menschen umgehen müssen. Auch südliche Teile Sachsen-Anhalts gehören zu den von Abwanderung stärker betroffenen Landesteilen Deutschlands. Warum verlieren vorrangig ländliche Regionen junge Menschen und welche Auswirkung hat Ruhestandswanderung? Erfahren Sie mehr im vollständigen brandeins-Beitrag.

Quelle: brandeins
Ausführlicher Beitrag/ Karte zum Durchschnittsalter der Bevölkerung: Alter!

Neue Ausgabe DEMOGRAF ist online

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Newsletters u.a. folgende Beiträge:

  • Was gibt uns Zusammenhalt? - Interview mit Dr. Annette Schneider-Reinhardt über die Wichtigkeit von Vereinen
  • Demografische Experten: Expertenplattform mit neuem Sprecher
  • Digital ist heute fast überall: Wie die Industrie 4.0 das Arbeitsleben verändert
  • Dasein füreinander, für Familien: Das Bündnis für Familien in Stendal ist aktiv
  • Deutschland Kinderwunsch: Familiengründung bleibt wichtig, kommt aber später

Download DEMOGRAF Ausgabe 19/2016

Kopf-an-Kopf-Rennen um einwohnerreichste Stadt geht weiter

Pressemitteilung vom Statistischen Landesamt vom 17. Juni 2016

Aktuelle Zahlen vom Statistischen Landesamt Sachsen-Anhalt belegen, dass die kreisfreie Stadt Halle (Saale) wieder den Rang der einwohnerreichsten Stadt Sachsen-Anhalts erreichte. Damit wurde die Landeshauptstadt Magdeburg abgelöst, die den Titel seit April 2015 trug. Beide Städte liefern sich seit längerer Zeit ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen. Ende November 2015 lebten insgesamt 2.243.725 Einwohner in Sachsen-Anhalt, rund 8.177 mehr Einwohner als Anfang des Vorjahres. Die Bevölkerungsentwicklung im Rest des Bundeslandes verläuft sehr unterschiedlich.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 17. Juni 2016

Lesetipp: Landflucht? Gesellschaft in Bewegung.

Aus einer Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) geht hervor, dass weiterhin mehr junge Frauen als Männer aus dünn besiedelten Räumen in die Großstädte und deren Umland wandern. In vielen ländlich geprägten Regionen und strukturschwächeren Wirtschaftsräumen folgt daraus ein deutlich höherer Männeranteil in der Bevölkerung. Auf 100 Männer kommen in ländlichen Regionen Ostdeutschlands durchschnittlich 87 Frauen. Weitere Analysen finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Informationen zur Raumentwicklung" (IzR).

Herausgeber: BBSR
Beitrag: Auf dem Land fehlen junge Frauen
IzR-Themenheft: 2.2016 - Landflucht? Gesellschaft in Bewegung.

Mit einem aktiven Vereinsleben dem demografischen Wandel begegnen - Hopfenlauf am 12. Juni 2016 auf dem Sportplatz in Schackensleben

Ein aktives Vereinsleben in der Stadt und auf dem Land stärkt den Zusammenhalt, fördert Heimatverbundenheit, erreicht viele junge Leute und fördert vor allem die Gesundheit. Seit 30 Jahren gibt es die Laufgruppe Hopfen Schackensleben e. V., die sich aus der Sektion des Traktor Schackensleben im Bördekreis gründete. Mittlerweile gehören ihr 68 Mitglieder an, die Tendenz ist steigend. Zulauf gibt es vor allem in den jüngeren Altersgruppen aus der näheren Umgebung. Die jüngste Läuferin ist 6 Jahre, der älteste Läufer ist 84 Jahre jung. Mit ihren Mitgliedern organisiert die Laufgruppe alljährlich den Hopfenlauf, der dieses Jahr am 12. Juni 2016 stattfindet. Mitmachen und etwas für die Gesundheit tun ist die Devise. Eröffnet wird der Hopfenlauf in Schackensleben um 10.00 Uhr durch den Innen- und Sportminister Holger Stahlknecht.

Mehr Informationen unter: www.lghopfen.de
Zeitplan: 30. Schackenslebener Hopfenlauf (PDF)

Minister würdigt Arbeit des Demografie-Beirates

Landesentwicklungsminister Thomas Webel verabschiedete am 23. Mai 2016 die Mitglieder des Demografie-Beirates. weiterlesen...

Ranking für Deutschlands Regionen: Neuer Zukunftsatlas 2016

Wie gut sind die Kreise und Städte in Deutschland für die Zukunft aufgestellt? Wer liegt im Ranking vorn und wer muss aufholen? Der Zukunftsatlas bewertet die Zukunftschancen und -risiken aller 402 Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands. Das deutschlandweite Ranking macht regionale Entwicklungen über mehr als 10 Jahre sichtbar.

Interaktive Deutschlandkarte: Zukunftsatlas 2016 (Prognos AG)
Weitere Informationen: Publikation "Zukunftsatlas-2016"

Neuer Newsletter „Migration und Integration aktuell“ der Bundesregierung informiert über Flüchtlings- und Integrationspolitik

Die Integration von Flüchtlingen ist eine Aufgabe, die ganz Deutschland betrifft. Seit Monaten leisten Bürger beispiellose Hilfe, ankommende Menschen zu unterstützen. Über Neuigkeiten in der Flüchtlings- und Integrationspolitik der Bundesregierung informiert ab sofort ein neuer Newsletter. Er erscheint alle 14 Tage und kann online abonniert werden.

Herausgeber: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Weitere Informationen:
Newsletter "Migration und Integration aktuell"

Lesetipp: OECD-Wirtschaftsbericht: Deutschland 2016

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) untersuchte im Wirtschaftsbericht: Deutschland 2016 die jüngsten wirtschaftlichen Entwicklungen, Maßnahmen und Aussichten. Thematisiert werden zum Beispiel die Integration von Flüchtlingen und Migranten, die Herausforderungen des demografischen Wandels und die Notwendigkeit von Investionen in soziale Infrastrukturen und die Steigerung der Produktivität.

Herausgeber: OECD
Publikation: OECD-Publikationen/ Wirtschaftsbericht: Deutschland 2016

In Shrinking East German Towns, Some See Migrants as Salvation

Im aktuellen Artikel vom 25. Mai 2016 mit dem Titel „In Shrinking East German Towns, Some See Migrants as Salvation“ berichtet Natascha Divac, Redakteurin vom US-amerikanischen Online-Portal „The Wall Street Journal“, am Beispiel der Stadt Hettstedt in Sachsen-Anhalt unter der Rubrik „World-News“ von ostdeutscher Bevölkerungsentwicklung im demografischen Wandel und daraus resultierenden strukturellen wie gesellschaftlichen Veränderungsprozessen der Region sowohl durch Bevölkerungsverlust, Schrumpfung, Abwanderung als auch durch gelungene Integration von Flüchtlingen. Weitere Hintergründe, Stimmungen und vielzählige Kommentare lesen sie direkt im Online-Beitrag.

Dr. Andreas Siegert, Mitarbeiter im Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Projektleiter „Ankommen-Willkommen“ war mit seinem Vortrag zum demografischen Wandel in Sachsen-Anhalt an der Columbia University in New York im April 2016 zu Gast.

Ausführlicher Beitrag: The Wall Street Journal vom 25. Mai 2016

Link: www.wsj.com/article_email/in-shrinking-east-german-towns-some-see-migrants-as-salvation-1464131385-lMyQjAxMTA2ODI5NTEyNjU2Wj

Lesetipp der Woche

Die Zeit, Printausgabe vom 19. Mai 2016: In einem sehr lesenswerten, umfangreichen Beitrag unter dem Titel „Bürgermeister, übernehmen Sie!” beschreibt und bewertet Caterina Lobenstein die Debatte über die gewollte, aber bekanntermaßen schwierige Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU und neue Pläne, die Städte und Dörfer viel direkter und unter Umgehung der nationalen Ebene zu Akteuren in der Krisenbewältigung zu machen. Wer alles darüber mit diskutiert, was Landräte und Bürgermeister dazu meinen, z. B. Danny Kavalier, der Bürgermeister von Hettstedt in Sachsen-Anhalt, lesen Sie in der Zeit.

Familienland Sachsen-Anhalt-Studie erschienen

Am 17. Mai 2016 wurde im Rahmen einer Präsentation in Magdeburg die im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung vom Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) erstellte Studie "Familienland Sachsen-Anhalt" der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ausführlicher Beitrag: Aktuelle Informationen vom 17. Mai 2016

Download: Familienland Sachsen-Anhalt-Studie

EU-Kommunal-Kompass

Ihren Startschuss in die neue Förderperiode der EU-Struktur- und Investitionsfonds für mehr Nachhaltigkeit vor Ort finden sie hier: www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/uba_eu-kommunal-kompass_final.pdf

Der Kompass wurde im Rahmen des vom Umweltbundesamt (UBA) geförderten Forschungsvorhabens „Kommunaler Leitfaden zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung mittels der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds 2014 bis 2020 erstellt und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützt.

Demographische Forschung aus erster Hand: Familie ohne Trauschein

Im Goldenen Zeitalter der Ehe waren die Verhältnisse in Europa übersichtlich: Wer in den 1950er und 1960er Jahren ein Kind bekommen wollte, heiratete vorher. Heute dagegen sind in vielen Ländern mehr als die Hälfte der Geburten nichtehelich. Eine neue Studie des Max-Planck-Instituts für demographische Forschung analysiert diese Entwicklung von 1910 bis in die Gegenwart.

Mehr finden Sie hier: http://www.demogr.mpg.de/de/ausbildungkarriere/was_ist_demografie_1908/familie_ohne_trauschein_4625/default.htm

Und hier auch der Link zum Original-Artikel: http://www.demogr.mpg.de/de/projekte_publikationen/publikationen_1904/zeitschriftenartikel/spatial_variation_in_non_marital_fertility_across_europe_in_thetwentieth_and_twenty_first_5520.htm

Die Jugend sieht den demographischen Wandel als Chance

Dr. Walter Bien, Jahrgang 1950, leitet das Zentrum für Dauerbeobachtung und Methoden am Deutschen Jugendinstitut in München. Der Psychologe und Soziologe erforscht, wie sich der demographische Wandel auf Familien und Lebensbiografien auswirkt. Ein im unten genannten Familienkontext lesenswertes Interview (wenn auch schon etwas älter) über die verschiedenen Generationen und ihr gegenseitiges Miteinander aus den Themen-Dossiers zum demographischen Wandel, hier zu „Deutschland 2050” der Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung der Projektgruppe Wissenschaftsjahr 2013.

Das ausführliche Interviews finden Sie hier: www.demografische-chance.de/die-themen/themen-dossiers/deutschland-2050/die-jugend-sieht-den-demografischen-wandel-als-chance.html

Immer weniger Familien in Sachsen-Anhalt

Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes vom 12. Mai 2016

Auszug: Nach den Ergebnissen des Mikrozensus ... wurden in Sachsen-Anhalt im Jahr 2014 insgesamt rund 285.900 Familien mit 410.700 Kindern jeden Alters gezählt. Damit lebten rund 40 Prozent (901.500) der sachsen-anhaltinischen Bevölkerung in einer Familie, in jedem Haushalt lebte mindestens ein Kind ...

Die Zahl der Familien nahm gegenüber 2005 um 26 Prozent ab, Hauptursache ist hier die rückläufige Zahl der Ehepaare mit ledigen Kindern. Bei dieser Form des Zusammenlebens zeigt sich ein Rückgang am 38 Prozent.

Ausführlicher Beitrag: http://www.statistik.sachsen-anhalt.de/Internet/Home/Veroeffentlichungen/Pressemitteilungen/2016/05/102.html

Bildung ist entscheidend für Integration von Migrantinnen und Migranten Datenreport 2016 – Sozialbericht für Deutschland erschienen

Migranten in Deutschland sind mit 35,4 Jahren deutlich jünger als Menschen ohne Migrationshintergrund (46,8 Jahre). Zuwanderer in Deutschland sind aber auch geringer gebildet, seltener erwerbstätig, sie verdienen weniger und sind eher von Armut bedroht. Deutlich ist der Einfluss der Bildung. Auch für Migrantinnen und Migranten gilt: Mit höherem Bildungsstand verbessern sich ihre Chancen am Arbeitsmarkt, sie erzielen höhere Einkommen und ihr Armutsrisiko sinkt.
Herausgeber
: Statistisches Bundesamt (Destastis) und weitere Kooperationspartner
Ausführlicher Beitrag
: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt vom 3. Mai 2016
Download
: Datenreport 2016: Sozialbericht für Deutschland

Neue Regionalergebnisse zur Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt

Dem Statistischen Landesamt Sachsen-Anhalt  liegen jetzt neue Ergebnisse zur regionalen Erwerbstätigkeit für die Jahre 1991 bis 2014 vor. Im Jahr 2014 sank die Zahl der Erwerbstätigen in Sachsen-Anhalt insgesamt gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozent oder 6.800 Personen auf 1.008,2 Tausend Personen. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt weiter mitteilte, sank im langfristigen Vergleich die Erwerbstätigenzahl in Sachsen-Anhalt im Jahr 2014 gegenüber dem Jahr 1991 um 269,2 Tausend Personen oder 21,1 Prozent.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung Statistisches Landesamt vom 3. Mai 2016

Demografischer Wandel - Konzepte für die Zukunft

Ob Großstadt oder kleine Gemeinde: Infrastruktur und Planung von gestern passen oft nicht mehr zu den Bedürfnissen einer mobilen und zugleich älter werdenden Gesellschaft. Mit dem Projekt "Demografiewerkstatt" unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Kommunen bei der Entwicklung von Lösungsansätzen.

Weitere Informationen: Auftakt der Demografiewerkstatt Kommunen

4. Freiwilligensurvey: Ehrenamtliches Engagement gehört zum Alltag

Sich ehrenamtlich engagieren macht Spaß und bringt neue Erfahrungen. Die Ergebnisse des 4. Freiwilligensurveys bestätigen es: Mehr als 40 Prozent der Deutschen über 14 Jahren sind in ihrer Freizeit ehrenamtlich tätig. Das sind zehn Prozent mehr als noch vor 15 Jahren. Ob Rettungssanitäter, Vorlese-Oma, Trainer im Fußballverein, Mitarbeit im Hospiz oder Begleitung von Flüchtlingen bei Ämtergängen: Freiwilliges Engagement in Deutschland hat viele Gesichter und bereichert unsere Gesellschaft. Der Freiwilligensurvey ist die größte aktuelle Untersuchung zur Zivilgesellschaft und zum freiwilligen Engagement in Deutschland. Er wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Auftrag gegeben und seit 1999 alle fünf Jahre zur Verfügung gestellt.

Ausführlicher Beitrag: 4. Freiwilligensurvey

Ausländerzahl in Sachsen-Anhalt 2015 um 25 Prozent gestiegen

Nach der neuesten Auswertung des Ausländerzentralregisters lebten am Jahresende 2015 rund 83.000 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Sachsen-Anhalt, das waren ein Viertel bzw. 20.900 Personen mehr als im Jahr 2014. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt weiter mitteilte, kam von den Personen mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit jeder 6. aus Syrien, jeder 11. aus Polen, jeder 22. stammte aus der Russischen Föderation, Rumänien sowie Vietnam.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung Statistisches Landesamt vom 11. April 2016

Publikation „Wettbewerb 2015 – Menschen und Erfolge – In ländlichen Räumen willkommen"

Seit 2011 werden im Wettbewerb "Menschen und Erfolge" jedes Jahr Projekte ausgezeichnet, die zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur beitragen und dem Gemeinwohl zugutekommen. Die fünfte Wettbewerbsrunde 2015 stand unter dem Motto "In ländlichen Räumen willkommen" und widmete sich der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in ländlichen Räumen. Auf Basis der Auswertung der Wettbewerbsbeiträge lassen sich Handlungsempfehlungen für die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in ländlichen Räumen ableiten. Sie alle zeigen: Gemeinden in ländlichen Räumen können attraktiv für Zuwanderer sein, Zuwanderung kann eine attraktive Entwicklungsoption für Gemeinden sein. Eine solche Win-win-Situation lässt sich nicht verordnen, sondern ist ein Prozess, der von lokalen Akteuren getragen werden muss. Aber es können Anreize dafür gesetzt werden, diese Prozesse auf lokaler Ebene anzugehen.

Herausgeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Publikation
: Wettbewerb 2015 – Menschen und Erfolge

Newsletter „Demografische Forschung Aus Erster Hand“

Die erste Ausgabe des Infoblattes 2016 beschäftigt sich mit folgenden Themen:

  • Der Preis der Mobilität. Lange Anfahrten zum Arbeitsplatz sind belastender als häufige Auswärtsübernachtungen und wechselnde Arbeitsorte.
  • Familie ohne Trauschein. Während nichteheliche Geburten in Westeuropa Normalität werden, geht ihr Anteil in Osteuropa zurück.
  • Zurück an die Arbeit. Ob Frankreich oder Ungarn: Gut gebildete Mütter kehren schneller und häufiger in den Arbeitsmarkt zurück.

Herausgeber: Max-Planck-Institut für demografische Forschung und weiteren Kooperationspartnern
Newsletter
: Demografische Forschung Aus Erster Hand, 1. Quartal 2016

Portal „Digital Kompass“ online

Immer mehr ältere Menschen unterstützen andere Seniorinnen und Senioren bei ihrem Weg ins und im Internet. Doch oft fehlt passendes Schulungsmaterial und der Austausch zwischen den Multiplikatoren. Im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) haben die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und Deutschland sicher im Netz (DsiN) ein Portal entwickelt, auf dem Material, Tipps und Hilfen zur Verfügung gestellt werden und der Austausch zwischen den Multiplikatoren gefördert wird.

Weitere Informationen: Digital Kompass

Web-App zur Entwicklung der Städte und Gemeinden

Wächst oder schrumpft eine Gemeinde? Antworten auf diese Frage liefert eine interaktive Anwendung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), die nun als Web-App auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets genutzt werden kann. Der Karte liegt die Auswertung "Wachsende und schrumpfende Städte und Gemeinden in Deutschland" zugrunde, die das BBSR im Herbst 2015 veröffentlicht hatte. Dargestellt sind Einheitsgemeinden und Gemeindeverbände. Insgesamt gibt es fünf Klassen - von der Großstadt bis zur Landgemeinde.

Weitere Informationen: Web-App zur Entwicklung der Städte und Gemeinden

Gesundheitliche Ungleichheit im höheren Lebensalter

Soziale Unterschiede in der Gesundheit und Lebenserwartung stellen ein zentrales Thema von Public Health und Gesundheitspolitik dar. Die bisherigen Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass auch nach dem Alter von 65 Jahren soziale Unterschiede in der Gesundheit und der ferneren Lebenserwartung bestehen. Die neuste Ausgabe der Reihe Gesundheitsberichterstattung kompakt (GBE) vom Robert Koch Institut widmet sich der Frage, ob in Bezug auf die gesundheitliche Situation von älteren Menschen soziale Unterschiede bestehen und wie stark diese ausgeprägt sind.

Ausführlicher Beitrag: GBE kompakt 1/2016 vom 17. März 2016

Ungleiches Deutschland – Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2015

Das jüngste Wachstum der Wirtschaft kommt in vielen Gegenden Deutschlands nicht an. Das ist das Ergebnis der Studie "Ungleiches Deutschland – Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2015", die anhand von 20 Indikatoren die soziale und ökonomische Lage der Bundesrepublik kreisgenau darstellt. Die Kriterien sind etwa Arbeitslosigkeit, Abwanderung, Kinderarmut, kommunale Schulden oder das Bruttoinlandsprodukt. Die Ergebnisse zeigen, dass etliche Gegenden im Osten und Norden des Landes u.a. auch in Sachsen-Anhalt anderen Regionen im Süden hinterherhinken. Sie sind nicht in der Lage, sich eigenständig aus dieser Lage zu befreien, und es wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Das vom Grundgesetz vorgegebene Ziel der Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse rückt in immer weitere Ferne.

Herausgeber: Friedrich-Ebert-Stiftung
Studie
: Ungleiches Deutschland – Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2015

Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe"

Verbände und Vereine stehen angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation vor der Herausforderung, Menschen mit Asylstatus und in Deutschland lebende Menschen mit Migrationshintergrund verstärkt in ihre Verbandsarbeit einzubeziehen. Gerade in strukturschwachen Regionen, die besonders vom demografischen Wandel betroffen sind, werden diese Menschen in den Verbandsstrukturen gebraucht. Das Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche in diesen Organisationen. Gefördert wird die partizipative Entwicklung und Erprobung von Maßnahmen, Methoden und Instrumenten des interkulturellen Lernens für die jeweiligen Verbände bzw. Hilfsorganisationen.

Bewerbungsfrist: 20. April 2016
Weitere Informationen
: Zusammenhalt durch Teilhabe

Expertise „Fachübergreifende, integrierte Konzepte rund um das Wohnen im Alter“

Im Rahmen des Programms „Anlaufstellen für ältere Menschen“ fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bundesweit über 300 Projekte, die das selbstständige Wohnen und Leben im Alter unterstützen. Angebote der Begegnung, Unterstützung und Betreuung, Projekte zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen und Netzwerkbildung sowie altersgerechte Anpassungsmaßnahmen ergänzen so bereits bestehende Strukturen. Zudem werden fachübergreifende, integrierte Handlungskonzepte rund um das Wohnen und Leben im Alter erstellt oder weiterentwickelt. Der Deutsche Verband ist die Geschäftsstelle des Programms.

Expertise: Fachübergreifende, integrierte Konzepte rund um das Wohnen im Alter

Neue Ausgabe DEMOGRAF jetzt online

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters u.a. folgende Beiträge:

  • Wohnortzuweisung bringt mehr Planungssicherheit
  • Flüchtlingszuwanderung als doppelte Chance
  • das Welcome-Center zieht Bilanz
  • Interview mit Adrian Maerevoet (Beauftragter der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung) über Barrierefreiheit im Alltag
  • Leerstandsmanagement in der Region Altmark
  • Gemeinschaftsprojekt zwischen Sachsen-Anhalt und Spanien zur Förderung der Wirtschaft in Sachsen-Anhalt

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Wanderungsgewinn von rund 30.000 Ausländerinnen und Ausländern im Jahr 2015 in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt verzeichnete im vergangenen Jahr 2015 Zuzüge von insgesamt rund 42.000 Ausländerinnen und Ausländern, welche vorher nicht in Deutschland lebten. Dem standen rund 12.000 Fortzüge von Ausländerinnen und Ausländern in andere Staaten gegenüber. Der sich hieraus ergebende Wanderungsgewinn von 30.000 Personen umfasst dabei alle Auslandswanderungen, d.h. sowohl die Wanderungsbewegungen mit anderen EU-Ländern, als auch die Flüchtlingswanderung des Jahres 2015. Der Wanderungsgewinn ist damit knapp dreimal so hoch, wie im Jahr 2014.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes vom 21. März 2016

Einheitliche Ausbildung für die Pflege

Künftig soll eine einheitliche Ausbildung zur "Pflegefachfrau" oder zum "Pflegefachmann" übergreifende Qualifikationen vermitteln. Ziel ist, Menschen aller Altersgruppen gut pflegen zu können: in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulant. Das Kabinett hat am 13. Januar 2016 das Pflegeberufsreformgesetz verabschiedet. Ab 2018 ist eine einheitliche Ausbildung für alle Pflegebereiche vorgesehen. Die Ausbildung wird sich u.a. dadurch auszeichnen, dass diese für Auszubildende kostenfrei ist und die Auszubildenden zudem eine Ausbildungsvergütung erhalten, wie es in vielen anderen Ausbildungsberufen üblich ist.

Ausführlicher Beitrag: Einheitliche Ausbildung für die Pflege

Diskussionspapier „Deutschlands demografische Herausforderung“

Deutschland hat lange Zeit vom demografischen Wandel profitiert. Die Lebenserwartung ist kräftig gestiegen und es konnte viel Geld gespart werden, weil weniger Nachwuchs zu versorgen war. Zudem haben sich die letzten geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer als größte Gruppe in der Bevölkerung verdient um die Volkswirtschaft gemacht. Sie sorgen dafür, dass der Staat derzeit Rekordeinnahmen in seinen Steuer- und Sozialkassen verbucht. Doch diese goldenen Jahre gehen bald vorbei. Um das Jahr 2030, zum Höhepunkt der Babyboomer-Verrentung wird jeder Jahrgang, der sich in den Ruhestand verabschiedet, etwa doppelt so groß sein, wie ein Jahrgang, der ins Berufsleben einsteigt. Deutschland als Pionier des demografischen Wandels muss deshalb früher als andere Länder lernen, mit den Folgen dieses Wandels umzugehen.

Herausgeber: Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung
Ausführlicher Beitrag
: Deutschlands demografische Herausforderung

Internetpräsenz des Modellprogramms „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“

Im Rahmen des Modellprogramms „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Kooperation mit dem FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., werden bis 2019 bundesweit 29 Projekte gefördert, die zeigen, wie gemeinschaftliches Wohnen für unterschiedliche Zielgruppen geöffnet und zugleich ein Beitrag zum Zusammenhalt im Wohnumfeld geleistet werden kann.

Weitere Informationen: Modellprogramm „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“

Newsletter von Erfahrung ist Zukunft vom März 2016

In den monatlich erscheinenden Newslettern von „Erfahrung ist Zukunft“ beinhaltet die Märzausgabe ein Interview mit Franz Müntefering, stellt in der Rubrik „Erfahrungsberichte“ Thomas Henrich vor, der sich seit zehn Jahren für soziale Initiativen engagiert, beleuchtet das Projekt „Attraktives Ehrenamt im Sport“ des Deutschen Olympische Sportbund (DOSB), berichtet über das Arbeiten in der digitalen Welt und enthält Verbraucherinformationen sowie Veranstaltungstipps.

Ausführlicher Newsletter: Erfahrung ist Zukunft, Ausgabe März 2016

Lebenserwartung in Deutschland steigt weiter an

Die Lebenserwartung in Deutschland beträgt auf die aktuellen Sterblichkeitsverhältnisse bezogene Periodensterbetafel 2012/2014 für neugeborene Jungen 78 Jahre und 2 Monate, für neugeborene Mädchen 83 Jahre und 1 Monat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat sich die Lebenserwartung Neugeborener in den letzten zehn Jahren damit bei den Jungen um 2 Jahre und 3 Monate, bei den Mädchen um 1 Jahr und 6 Monate im Vergleich zur Sterbetafel 2002/2004 erhöht. Auf der Ebene der einzelnen Bundesländer haben nach den Ergebnissen der Sterbetafeln 2012/2014 Männer in Baden-Württemberg mit 79 Jahren und 5 Monaten sowie dort lebende Frauen mit fast 84 Jahren jeweils die höchste Lebenserwartung. Die niedrigsten Werte weisen mit 76 Jahren und 2 Monaten Männer in Sachsen-Anhalt sowie mit 82 Jahren und 2 Monaten Frauen im Saarland auf. 

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 04. März 2016

Veröffentlichung „Bericht zur Armutsentwicklung in Deutschland 2016“

Ein Verharren der Armutsquote in Deutschland auf hohem Niveau beklagt der Paritätische Wohlfahrtsverband in seinem aktuellen Armutsbericht, der erstmals in erweiterter Form und unter Mitwirkung weiterer Verbände und Fachorganisationen erschienen ist. Hauptrisikogruppen seien Alleinerziehende und Erwerbslose sowie Rentnerinnen und Rentner, deren Armutsquote rasant gestiegen sei und erstmals über dem Durchschnitt liege. Die Herausgeber sehen daher auch keinerlei Anlass zur Entwarnung und fordern von der Bundesregierung einen sozial- und steuerpolitischen Kurswechsel, um dringend notwendige Maßnahmen zur Armutsbekämpfung auf den Weg zu bringen.

Herausgeber: Der Paritätische Gesamtverband
Publikation
: Armutsbericht 2016

Neues Bundesprogramm für Mehrgenerationenhäuser

Bei der Bewältigung des demografischen Wandels spielen die Mehrgenerationenhäuser eine zunehmend wichtige Rolle. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) plant deshalb ab 2017 ein neues Bundesprogramm zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern. Es setzt die bisherige Förderung mit neuer inhaltlicher Fokussierung fort. Statt, wie bisher vier, wird es ab 2017 nur noch zwei Schwerpunkte geben. Die Gestaltung des demografischen Wandels und die Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte. Außerdem werden drei Querschnittsziele verfolgt: generationenübergreifende Arbeit, Einbindung von freiwilligem Engagement und Sozialraumorientierung. Das neue Programm soll zunächst bis 2020 laufen.

Start des Interessenbekundungsverfahrens: April 2016
Ausführlicher Beitrag
: Pressemitteilung des BMFSFJ vom 26. Februar 2016

Gutachten „Internationale Arbeitskräfte einstellen"

Deutschland empfängt immer mehr Zuwanderer. Damit diese dabei helfen können, demografisch bedingte Herausforderungen wie den Rückgang des Arbeitskräftepotenzials abzufedern, benötigen sie Beschäftigung. Eine wichtige Rolle hierbei spielen Firmen. Wie können sie ausländische Arbeitskräfte rekrutieren und was müssen sie tun, damit die Integration im Betrieb funktioniert? Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat im Auftrag des Bundesverbands der Personalmanager (BPM) in diesem Gutachten hilfreiche Ideen zusammengetragen und darüber hinaus das deutsche Zuwanderungsrecht gegenüber Jobsuchenden auf den Prüfstand gestellt.

Herausgeber: Bundesverband der Personalmanager (BPM)
Gutachten
: Internationale Arbeitskräfte einstellen

Abwanderer kehren selten ins Land zurück

Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat die Wanderungsbewegungen von ostdeutschen Beschäftigten untersucht. Die Wissenschaftler haben dabei ermittelt, dass von den rund 62.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die zwischen 1999 und 2012 aus Sachsen-Anhalt abgewandert sind, nur 14,2 Prozent zurückkehrten. Regional betrachtet zeichnen sich unterschiedliche Wanderbewegungen ab. Relativ hohe Beschäftigtenverluste hatten in den vergangenen Jahren Halle und Dessau zu verzeichnen. Die beste Entwicklung hat in Sachsen-Anhalt der Landkreis Börde genommen. Mit Blick auf die Geschlechter verdeutlicht die IAB-Untersuchung, dass vor allem Männer weg- und wieder zugezogen sind. Frauen, die dem Land den Rücken gekehrt haben, bleiben in der Regel ihrer neuen Heimat auf Dauer verbunden.

Ausführlicher Beitrag: Volksstimme vom 18. Februar 2016

Dem demografischen Wandel gegensteuern

Ein nachhaltiger Konsolidierungskurs ist für den Staatshaushalt unabdingbar, vor allem vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft. Zu diesem Ergebnis kommt der "Vierte Bericht zur Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen". Mit dem Tragfähigkeitsbericht informiert das Bundesfinanzministerium die Öffentlichkeit einmal pro Legislaturperiode über die langfristige Entwicklung der öffentlichen Finanzen in Deutschland. Dieser Bericht umfasst den Zeitraum von 2015 bis 2060. Der Schwerpunkt liegt auf den demografischen Herausforderungen, vor denen die Finanzpolitik steht.

Herausgeber: Bundesministerium der Finanzen
Publikation
:
Vierter Bericht zur Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen
Ausführlicher Beitrag
: Pressemitteilung der Bundesregierung vom 17. Februar 2016

Technik als intelligenter Begleiter des Menschen

Worauf kommt es an, wenn man 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche mit digitalen Technologien vernetzt ist, wenn Therapieroboter Schlaganfallpatienten unter die Arme greifen oder intelligente Autos das Lenkrad beim Einparken selbst in die Hand nehmen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich Forscher des Forschungsprogramms „Mensch-Technik-Interaktion“, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Publikation gibt einen Einblick in die Vielseitigkeit der Mensch-Technik-Interaktion, verdeutlicht, welche technologischen Trends gerade aktuell sind, welche Forschungsthemen in den kommenden Jahren auf der Agenda stehen und welche Projekte im Jahr 2015 neu in die Forschungsförderung aufgenommen wurden.

Herausgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Publikation
: Projektgalerie 2015
Weitere Informationen: Mensch-Technik-Interaktion

Bevölkerungsforschung Aktuell

In der ersten Ausgabe 2016 von „Bevölkerungsforschung Aktuell“ werden die Themen „Rushhour des Lebens“ (Zeitabschnitt im Lebenslauf zwischen 25 und 45 Jahren) und „Kinderlosigkeit und Kinderreichtum“ beleuchtet. Martin Bujard und Ralina Panova vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) untersuchen die Ursachen der „Rushhour des Lebens“ und schlagen eine Differenzierung vor. Detlev Lück, Ralina Panova, Robert Naderi und Martin Bujard werfen einen differenzierten Blick auf das Geburtengeschehen in Deutschland und betrachten die beiden Phänomene Kinderlosigkeit und Kinderreichtum getrennt. Außerdem diskutieren sie jeweils die mutmaßlichen Ursachen für den Rückgang kinderreicher Familien.

Herausgeber: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
Publikation
: Bevölkerungsforschung Aktuell 1/2016

Abschlusspublikation „Vom blockierten Generationenaustausch zum Generationendialog“

Unausgewogene Altersstrukturen in der betrieblichen Belegschaft können, je nach den Umständen, durch sehr hohe Anteile älterer Beschäftigter oder anderer Formen ausgeprägter Kohortendominanz, aber auch durch sehr starke Altersdifferenzen gekennzeichnet sein. Sie können u.a. zu Blockaden bei der Wissensweitergabe und/oder der Aufnahme neuen Wissens führen. Das Projekt GenBa will zur Bewältigung solcher Herausforderungen und zur Nutzung der sich aus dem demografischen Wandel ergebenden Chancen beitragen. Dazu wurde eine Betriebstypologie zur Systematisierung von Altersstrukturen, personalwirtschaftlicher Herausforderungen und Reaktionsweisen erarbeitet. Auf der Grundlage dieser Typologie entwickelten und erprobten drei Partner im Rahmen des Verbundes praxistaugliche Konzepte und Instrumente.

Herausgeber: Zentrum für Sozialforschung Halle e.V.
Publikation
: Vom blockierten Generationenaustausch zum Generationendialog
Weitere Informationen
: Projekt GenBa

Deutschlands Bevölkerung wuchs 2015 auf mindestens 81,9 Millionen

Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) dürfte sich die Einwohnerzahl Deutschlands 2015 von knapp 81,2 Millionen am Jahresanfang auf mindestens 81,9 Millionen Menschen am Jahresende erhöht haben. Das Geburtendefizit – die Differenz aus Geburten und Sterbefällen – wird 2015 bei 190.000 bis 215.000 erwartet. Im Vorjahr hatte es wegen angestiegener Geburten (715.000) und sehr niedriger Sterbezahlen (868.000) nur 153.000 betragen. Der Saldo aus Zuzügen aus dem Ausland und Fortzügen ins Ausland konnte bereits in den Jahren 2011 bis 2014 das Geburtendefizit mehr als nur kompensieren. Für 2015 wurde der Schätzung zufolge ein Saldo von mindestens 900.000 Personen erwartet.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 29. Januar 2016

Sonderveröffentlichung „Lebenslagen und Einkommenssituation älterer Menschen“

Die Studie erarbeitet eine systematisch aufbereitete Grundlage über die heutige und zukünftige Einkommenssituation, die Lebenslagen und Wohnbedarfe älterer Menschen und nimmt vor dem Hintergrund der Diskussionen um eine zunehmende Altersarmut insbesondere einkommensschwächere Seniorinnen und Senioren in den Blick. Die Studie entwirft auf Basis umfangreicher Datenauswertungen Szenarien für das Jahr 2030. Diese beziehen sich auf Haushaltszahlen, das Armutsrisiko älterer Menschen in den regionalen Wohnungsmärkten sowie die wohnungsbezogenen Sozialleistungen Wohngeld und Grundsicherung im Alter. Dieses empirische Fundament dient schließlich als Basis für sozial- und wohnungspolitische Handlungsempfehlungen.

Herausgeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Publikation
: Lebenslagen und Einkommenssituation älterer Menschen

Verlangsamter Bevölkerungsrückgang in Sachsen-Anhalt im 1. Halbjahr 2015

Im 1. Halbjahr 2015 wurden 25.763 Neu-Sachsen-Anhalter begrüßt, 4.838 mehr als im 1. Halbjahr 2014. Im gleichen Zeitraum verließen 21.560 Personen das Bundesland. Dadurch ergab sich ein Wanderungsgewinn von 4.203 Personen. Die positive Entwicklung der Zuzüge nach Sachsen-Anhalt war auf eine stärkere Zuwanderung von ausländischen Personen aus dem Ausland zurückzuführen. Per Saldo zogen von Januar bis Juni 7.002 Personen aus dem Ausland zu.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung Statistisches Landesamt vom 26. Januar 2016

Studie "Die Aufnahme von Flüchtlingen in den Bundesländern und Kommunen"

Zwischen der Verpflichtung der Kommunen, asylsuchende Menschen unterzubringen und zu versorgen, und deren Akzeptanz im Kreis der örtlichen Bevölkerung entsteht ein Spannungsfeld, in dem erweiterte kommunal-politische Kompetenzen gefordert sind. Im Fokus der Studie stehen daher Handlungsstrategien der Kommunen im Rahmen bundesgesetzlicher und föderaler Vorgaben. Zudem wird untersucht, wie solche Handlungsstrategien an die lokale Bevölkerung vermittelt werden. Durch die Analyse verschiedener Formen der Wohnunterbringung, der Einbeziehung der lokalen Bevölkerung und der Unterstützung zivilgesellschaftlicher Initiativen wird deutlich, wie durch lokal angepasste Strukturen die Integration von Flüchtlingen in den Kommunen gelingen kann.

Herausgeber: Robert Bosch Stiftung
Studie
: Die Aufnahme von Flüchtlingen in den Bundesländern und Kommunen

Studie „Ländliche Lebensverhältnisse im Wandel 1952, 1972, 1993 und 2012“

Alle 20 Jahre werden die Lebensverhältnisse in denselben zehn westdeutschen – und seit 1993 auch in vier ostdeutschen – Orten untersucht. Die Studie dokumentiert sehr heterogene ländliche Entwicklungen: Die Bevölkerungsentwicklung ist nicht einheitlich (weder in West noch in Ost) und eine generelle Abwanderungsbereitschaft eines Großteils der erwachsenen Wohnbevölkerung und mehr noch von Jugendlichen ist in den Untersuchungsorten nicht nachweisbar. Dennoch Standortofferten wie Arbeitsplatz, soziale Netze, Wohnumfeld und Freizeitmöglichkeiten werden immer wichtiger zur Gewinnung von Zuzüglern.

Herausgeber: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
Studie
: Ländliche Lebensverhältnisse im Wandel

Handbuch „Menschen gewinnen, Migration ermöglichen, demografischen Wandel in Sachsen-Anhalt gestalten“

Das vom Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) durchgeführte Forschungs- und Praxisprojekt "anKommen-willKommen: Menschen gewinnen, Migration ermöglichen, demografischen Wandel in Sachsen-Anhalt gestalten: Kommunaler Dialog und Zuwanderung internationaler Fachkräfte als Lösungswege“ zielte darauf ab, Kommunen deutlich zu machen, welche Chancen mit Einwanderung verbundenen sind, um mögliche Unterstützungsleistungen zur kollektiven Bewältigung damit verbundener Herausforderungen zu identifizieren. Das entstandene Handbuch enthält Hintergrundinformationen, Projekterfahrungen und Handlungsempfehlungen für interessierte Kommunen.

Herausgeber: Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH)
Handbuch
: anKommen-willKommen
Weitere Informationen: Projektwebseite „anKommen-willKommen“

Publikation „Sicherung der Daseinsvorsorge durch regionale Abstimmung von ÖPNV- und Versorgungsstrategien“

Der demografische Wandel beeinflusst nicht nur die Bevölkerungsentwicklung, sondern mittelbar auch die Perspektiven des ÖPNV und der standortgebundenen Versorgung mit Daseinsvorsorgeinfrastrukturen. In dem Projekt wurde das Hauptaugenmerk auf die Daseinsvorsorgebereiche Schulen, Hausärzte/-innen, Nahversorgung und ÖPNV insbesondere in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit gelegt. Das Untersuchungsgebiet bilden die fünf Flächenkreise des Bedienungsgebiets des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV): der Landkreis Altenburger Land, der Burgenlandkreis, der Landkreis Leipzig, der Landkreis Nordsachsen und der Saalekreis. Deren Bevölkerung wird bis 2030 offiziellen Prognosen zufolge auf etwa 790.000 Einwohner zurückgehen. Eine für alle Daseinsvorsorgebereiche einheitliche regionale Handlungsebene gibt es im Untersuchungsgebiet bisher nicht.

Herausgeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Publikation: Online-Publikation 10/ 2015

Alterung der Bevölkerung durch aktuell hohe Zuwanderung nicht umkehrbar

Die aktuelle hohe Zuwanderung hat nur sehr eingeschränkte Auswirkungen auf die langfristige Bevölkerungsentwicklung. Sie schlägt sich vor allem im kurzfristigen Anstieg der Bevölkerungszahl nieder. Der Trend zur zunehmenden Alterung der Bevölkerung kann dadurch nicht umgekehrt werden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wird der aktuelle Altersaufbau die Bevölkerungsentwicklung in den nächsten drei Jahrzehnten voraussichtlich stärker prägen als der Saldo der Zuzüge nach und Fortzüge aus Deutschland. Durch eine hohe Nettozuwanderung können jedoch das Tempo und das Ausmaß der Alterung gemindert werden.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung Destatis vom 20. Januar 2016

Flüchtlinge als Chance für ländliche Räume

Im Jahr 2015 wurden bei der Erstverteilung der Asylsuchenden auf die Bundesländer rund 1,1 Millionen Einreisende registriert. Dabei werden die Flüchtlinge über das gesamte Land verteilt. Auch in kleineren Orten oder entlegenen Regionen sind Menschen aus Syrien, Irak oder Afghanistan angekommen. Damit stellt sich die Frage, was der zurzeit zu beobachtende Zustrom für die ländlichen Regionen bedeutet.
In der Studie „Im Osten auf Wanderschaft“ hat das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung das Umzugsverhalten in den neuen Bundesländern bis hinunter auf Gemeindeebene untersucht. Das Ergebnis zeigt, dass Menschen je nach Alter sehr unterschiedliche Wanderungsmuster haben, aber auch, dass die demografische Landschaft in Gewinner- und Verliererregionen zerfällt.

Ausführlicher Beitrag: Flüchtlinge als Chance für ländliche Räume
Studie: Im Osten auf Wanderschaft

Migrationsatlas: Wissenslandkarte Migration in Sachsen-Anhalt

Das Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) erstellte für das Projekt „WILLkommen. Sachsen-Anhalt im Wettbewerb“ eine Broschüre, die über das Leben und Arbeiten von Ausländern in Sachsen-Anhalt berichtet. Anhand ausgewählter Zahlen wird die Beschäftigungssituation von Einwanderern in Sachsen-Anhalt dargestellt, sowie die Bedeutung von Migration für die Bevölkerungsentwicklung und den Arbeitsmarkt des Landes diskutiert. Folgende Fragen stehen dabei im Vordergrund: Wie viele Ausländer kommen eigentlich? Wie viele gehen wieder – oder bleiben? Woher kommen die Migranten in Sachsen-Anhalt? Funktioniert die Integration auf dem Arbeitsmarkt? Wo arbeiten Ausländer und als was? Was denkt die Bevölkerung über Einwanderung? Profitiert Sachsen-Anhalt von der Migration?

Herausgeber: Zentrum für Sozialforschung Halle e.V.
Publikation
: Migrationsatlas 2015

Publikation: Perspektiven der Regionalentwicklung in Schrumpfungsregionen

Die Beiträge in der Publikation von der Dezembertagung des Arbeitskreises „Städte und Regionen“ der Deutschen Gesellschaft für Demographie e.V. (DGD) in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) am 04. und 05. Dezember 2014 sind Ausdruck eines klaren Plädoyers zur aktiven Gestaltung dieser Schrumpfungsprozesse in Stadt und Land. Neben empirischen Beiträgen, welche die Auswirkungen der Schrumpfungsprozesse auf die Wohnungsmärkte beschreiben, finden sich auch Berichte über konkrete Projekte, die beispielhaft aufzeigen, wie man dem Bevölkerungsrückgang aktiv und erfolgreich begegnen kann.

Herausgeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Publikation
: BBSR-Online-Publikation, Nr. 18/2015

Deutschland und Israel stärken seniorenpolitische Zusammenarbeit

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) wird im Bereich Seniorenpolitik, in Form einer bilateralen Arbeitsgruppe, stärker mit Israel zusammenarbeiten. Dafür haben Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, und Avi Cohen aus dem israelischen Ministerium für Soziale Gleichstellung am 18. Januar 2016 eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. In beiden Ländern ist das Durchschnittsalter der Seniorinnen und Senioren gestiegen und es gibt zahlreiche gemeinsame seniorenpolitische Interessen. So will beispielsweise auch Israel aktives und selbstbestimmtes Altern in der Mitte der Gesellschaft fördern, das Potenzial Älterer besser nutzen und das Engagement Älterer für die Gesellschaft stärken.

Ausführlicher Beitrag: Seniorenpolitische Zusammenarbeit Deutschland und Israel

Sonderveröffentlichung: Neue Mobilitätsformen, Mobilitätsstationen und Stadtgestalt

Die ExWoSt-Studie untersuchte im Hinblick auf die neuen Mobilitätsformen das Zusammenspiel von gesellschaftlicher und technologischer Entwicklung im Mobilitätsverhalten, das Auftreten neuer Marktakteure und den Bau neuer Infrastruktur. Schwerpunktmäßig werden Mobilitätsstationen, Carsharing, Öffentliche Fahrradverleihsysteme und Fernbusterminals als neuere Mobilitätsangebote analysiert.

Herausgeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Publikation
: Sonderveröffentlichung neue Mobilitätsformen

Veröffentlichung der Broschüre „Regionale Aspekte des demografischen Wandels“

Anhand aktueller Daten wird in der neuen Broschüre des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) die divergierende Entwicklung in den Regionen Deutschlands aufgezeigt. Dabei wird deutlich, dass die regionale Vielfalt der Bevölkerungsentwicklung neben vielerlei zusätzlichen Faktoren vor allem durch deutliche Ost-West- und Stadt-Land-Unterschiede geprägt ist.

Herausgeber: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
Broschüre
: Regionale Aspekte des demografischen Wandels

Veröffentlichung Migrationsbericht 2014

Der neuste Migrationsbericht der Bundesregierung, welcher jährlich durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erstellt wird, enthält neben umfassenden Wanderungsdaten zu Deutschland einen europäischen Vergleich zum Migrationsgeschehen und zur Asylzuwanderung. Er behandelt das Phänomen der irregulären Migration und informiert über die Struktur und Entwicklung der Bevölkerung mit Migrationshintergrund.

Publikation: Migrationsbericht 2014

Konstituierung des Sachverständigenrats für Ländliche Entwicklung (SRLE)

Aufgrund der wachsenden Herausforderungen (u. a. demografische Entwicklung) und der Komplexität der Thematik Ländliche Räume hat Bundesminister Christian Schmidt entschieden, einen Sachverständigenrat für Ländliche Entwicklung beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) einzurichten. Aufgabe des SRLE ist die Begleitung der Politik des BMEL für die ländliche Entwicklung. Der SRLE soll Defizite und Handlungsbedarfe in der ländlichen Entwicklung, aber auch Chancen für ländliche Regionen aufzeigen sowie konkrete und umsetzbare Lösungsansätze benennen.

Weitere Informationen: Sachverständigenrat Ländliche Entwicklung

Neuerungen 2016: die wichtigsten Änderungen zum Jahreswechsel

Das Jahr 2016 bringt u. a. Änderungen in den Bereichen Rente, Wohngeld und Verbesserungen bei der Pflege mit sich. Einige sind bereits mit dem Jahreswechsel (oder kurz davor) in Kraft getreten, andere lassen noch etwas auf sich warten.

Änderungen im Bereich Rente und Vorsorge
Anstieg der Renten
Anstieg des Renteneintrittsalter
Anhebung der Grundsicherung im Alter

Änderungen im Bereich Wohnen
Erhöhung des Wohngelds

Änderungen im Bereich Gesundheit, Betreuung und Pflege von Angehörigen
Inkrafttreten des Pflegestärkungsgesetzes II
Inkrafttreten des Hospiz- und Palliativgesetzes
Erhöhung der Gelder für Gesundheitsförderung und Prävention

Zusammenfassung des Online-Dialogs „Demografischer Wandel – Wohlstand für alle Generationen?“

Um die Themen des Strategiekongresses 2015 weiterdiskutieren zu können, hatte der Bundesinnenminister vom 22. September bis 15. November zum Online-Dialog auf dem Demografieportal eingeladen. In 57 Beiträgen und Kommentaren tauschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Online-Dialogs ihre Meinungen aus und gaben Anregungen für die Demografiepolitik der Bundesregierung.

Die Zusammenfassung finden Sie aus www.demografie-portal.de

Broschüre „Schönes Land & Lebendige Heimat – Ländliche Räume in Sachsen-Anhalt“ erschienen.

Im Dezember ist die Broschüre „Schönes Land & Lebendige Heimat – Ländliche Räume in Sachsen-Anhalt“ erschienen.
Gemeinsame Herausgeber sind das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr sowie das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt.
In drei Kapiteln dokumentiert die Broschüre die Entwicklung der Lebens- und Standortqualität der vergangenen Jahre in den ländlichen Regionen Sachsen-Anhalts.  Entgegen der oftmals getroffenen Annahme, dass der ländliche Raum ausschließlich der Agrarproduktion dient, zeigt die Broschüre die gesamte
Vielfalt ländlicher Räume auf. Ländliche Räume sind wichtige Wirtschaftsstandorte, bieten zahlreiche Arbeitsplätze, Raum für attraktives Wohnenund sanften bzw. naturnahen Tourismus. Auch die gesellschaftlichen Anforderungen im Bereich Umwelt-und Naturschutz werden in ländlichen Räumen immer anspruchsvoller. Neben aufwendig sanierten und lebendigen Klein- und Mittelstädten bieten die ländlichen Räume in Sachsen-Anhalt ein hohes Maß an Familienfreundlichkeit und ausreichend Raum zur
individuellen Entfaltung – sei es zum Wohnen, zum Arbeiten oder zur Freizeitgestaltung. Die Broschüre schildert anschaulich, dass die ländlichen Räume in Sachsen-Anhalt großes Potenzial haben und auch
zukünftig eine wichtige Rolle für das Land und seine Bevölkerung einnehmen.

Die Broschüre können Sie bestellen per E-Mail an doreen.druesedau(at)mlv.sachsen-anhalt.de

4. Ausgabe DEMOGRAF jetzt online

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters u.a. folgende Beiträge:

  • Impressionen und Preisträger des Demografie-Preises 2015
  • Migration hilft gegen Überalterung
  • Zukunftswerkstatt „Alter“ führt Dialog der Generationen
  • Migranten sind längst Teil unserer Gesellschaft
  • Analphabeten droht Stigmatisierung

Download DEMOGRAF Ausgabe 17/2015

Ein deutschlandweiter Babyboom zeigt sich auch in Sachsen-Anhalt.

Die Geburtenquote in Deutschland ist so hoch wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, brachten 100 Frauen im gebärfähigen Alter nach den jüngsten Zahlen aus dem vergangenen Jahr durchschnittlich 147 Kinder zur Welt. Auch in Sachsen-Anhalt macht sich der Babyboom bemerkbar.

Lesen Sie den ausführlichen Beitrag auf www.volksstimme.de

4. Ausgabe Demografische Forschung aus erster Hand jetzt online

 Die Themen der aktuellen Ausgabe:

  • Rückgang bei Demenzerkrankungen. Relative Häufigkeit nimmt bei älteren Frauen jährlich um zwei Prozent ab
  • Die Alterung des Humankapitals. Mehr Bildung ist nicht zwingend ein Allheilmittel gegen den demografischen Wandel
  • Gekommen, um zu bleiben? Deutschkenntnisse, Einbürgerung und der familiäre Kontext bestimmen Bleibeabsichten von Arbeitsmigranten

Hier können Sie die aktuelle Ausgabe runterladen.

Forschungsprojekte zum guten Leben im Alter gestartet

Ältere Menschen sind für den Erhalt ihrer Mobilität mehr als jüngere auf einen funktionierenden Nahverkehr angewiesen. Außerdem benötigen sie in hohem Maße ärztliche sowie pflegerische Versorgung. Einschränkungen im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel treffen sie deshalb besonders. Jetzt sind fünf Forschungsprojekte gestartet, die ausloten sollen, wie die Lebensqualität älterer Menschen vor Ort erhalten und verbessert werden kann.

Weiterführende Informationen auf www.erfahrung-ist-zukunft.de

Sachsen-Anhalts Einwohnerzahl bleibt über zwei Millionen

Wegen der steigenden Zuwanderung, vor allem aus dem Ausland, wird Sachsen-Anhalts Einwohnerzahl langsamer schrumpfen. Laut aktueller Prognose des Statistischen Landesamtes werden 2025 etwa 175 000 Einwohner mehr im Land leben als nach alter Vorausberechnung aus dem Jahr 2010.

Lesen Sie den ausführlichen Beitrag auf www.volksstimme.de

Allianz zur Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in Sachsen-Anhalt

Eine Allianz für Allgemeinmedizin will in Sachsen-Anhalt Kräfte und Projekte bündeln, damit die hausärztliche Versorgung auch in den kommenden Jahren sichergestellt werden kann. Ziel ist es, Hausärztenachwuchs insbesondere für ländliche Regionen zu gewinnen. Mindestens zweimal im Jahr wollen die Akteure unter Federführung des Gesundheitsministeriums geeignete Maßnahmen beraten und bündeln.

Lesen Sie den ausführlichen Beitrag auf www.aerztezeitung.de

Empfehlungen für die Sicherung der Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen

Fachleute von Bund, Ländern und Kommunen, Wissenschaftler und Verbände-Vertreter haben  im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Empfehlungen für die Bereiche Mobilität und Verkehr, Schule und Bildung sowie Hausärztliche Versorgung erarbeitet.
Weiterführende Infos auf www.bbsr.bund.de

TV-Tipp: "Wir stehen auf Dorf!"

Keine andere Region Sachsen-Anhalts ist so stark ländlich geprägt wie die Altmark und der Elb-Havel-Winkel. Es gibt nur 15 Städte, dafür aber über 500 Dörfer in einer Fläche, die doppelt so groß wie das Saarland ist. Die meisten der Dörfer haben weniger als 100 Einwohner. Mit der Aktion "Wir stehen auf Dorf" macht MDR SACHSEN-ANHALT eine Liebeserklärung an den Norden Sachsen-Anhalts.

Sehen Sie die Beiträge immer Mittwochs und hier auf www.mdr.de

Demografiepreis 2015 an 10 Preisträger verliehen

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und der Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel, haben am 19. November 2015 im Festsaal der Staatskanzlei den Demografiepreis Sachsen-Anhalt 2015 verliehen. Mit dem Demografiepreis werden Personen, Institutionen und Unternehmen ge-würdigt, die mit ihren Projekten und Initiativen maßgeblich zur Gestaltung des demografischen Wandels in Sachsen-Anhalt beigetragen haben.

In diesem Jahr erfolgt die Preisverleihung in den Kategorien: Bewegen (Lebensqualität in Stadt und Land gestalten), Willkommen (Fachkräfte und junge Leute gewinnen) und Wachsen (Familie und Kinder stärken). Ferner wurde von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt erstmals ein Sonderpreis „Toleranz“ gestiftet. Er ist mit 2.000 Euro dotiert. Insgesamt waren 74 Bewerbungen eingegangen.

Alle Preisträger finden Sie hier in der aktuellen Pressemitteilung.

Bilder zur Veranstaltung finden Sie hier!

Lese-Empfehlung: Broschüre Regio-LAB - Innovative Versorgungslösungen für ländliche Räume

Der demografische Wandel ist in den ländlichenRegionen Deutschlands besonders spürbar. Er hat auch Auswirkungen auf die lokalen Versorgungsnetze: Einzelhändler und Dienstleister ziehen sich aus der Fläche zurück,
und in vielen ländlichen Regionen sind wesentliche Elemente der grundlegenden, alltäglichen Versorgung verloren gegangen oder akut vom Verschwinden bedroht.
Das Projekt Regio-LAB hat sich zum Ziel gesetzt, diese Herausforderungen als Chance Wandel als Chance: mit Regio-LAB neue Ideen für lokale Versorgungsnetze entwickeln.

Download Broschüre Regio-LAB

Expertenrat Demografie zum Thema "Soziale Beziehungen im demografischen Wandel"

Nachdem in der letzten Gesprächsrunde die Bedeutung und Auswirkungen von Zuwanderung im Fokus standen, diskutierten die Experten in der aktuellen Sitzung ein weiteres Thema, das alle Lebensbereiche berührt:
Sind es die Kontakte zu den eigenen Kindern oder eher diejenigen im außerfamiliären Bereich, die bis ins hohe Alter hinein unser Miteinander prägen?

Lesen Sie den ausführlichen Beitrag auf www.demografie-portal.de

Rentenperspektiven 2040

Mit der Studie „Rentenperspektiven 2040“ der Prognos AG gibt es erstmals einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der gesetzlichen Renten in Deutschland. Sie zeigt, wie hoch die Renten in 25 Jahren für typische Arbeitnehmer sein werden, und was sich die Menschen dafür leisten können – und das für alle 402 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland. Die Studie wurde vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) beauftragt.

Alle Inhalte zu der Studie finden Sie auf www.gdv.de

Landtag will Signal gegen rechte Gewalt setzen

Der Landtag von Sachsen-Anhalt will am Freitag in einer aktuellen Debatte ein Signal gegen rechte Gewalt setzen. Hintergrund seien Angriffe auf Flüchtlinge, Helfer und Politiker. Es gebe inzwischen nicht mehr nur aus der extremistischen Ecke Drohungen - sie würden auch von Teilen der Gesellschaft akzeptiert.

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Initiativen zur Flüchtlingsintegration in ländlichen Räumen ausgezeichnet

Im Rahmen des vom BBSR fachlich begleiteten Wettbewerbs "Menschen und Erfolge" hat Bundesministerin Barbara Hendricks am 2. November 2015 17 Bürgerinitiativen ausgezeichnet, die sich bei der Unterbringung und Integration von Flüchtlingen in ländlichen Regionen in herausragender Weise engagieren.

Eine unabhängige Jury wählte die Preisträger unter 265 Bewerbungen aus. Bei der Preisverleihung dankte Hendricks den Initiativen und würdigte die von ihnen gelebte Willkommenskultur als beispielhaft.

In beispielgebender Weise kümmern sich tausende Freiwillige in kleineren Städten und Gemeinden um Unterbringung und Versorgung für die Flüchtlinge und erleichtern ihnen das Einleben in ein neues Umfeld. Darüber hinaus beziehen Sie Ihre neuen Nachbarn mit vielfältigen Aktivitäten in das gesellschaftliche Leben vor Ort ein. Davon werden auch die Bewohnerinnen und Bewohner ländlicher Regionen auf Dauer profitieren.

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Rund 600 Lehrer wollen nach Sachsen-Anhalt

Hunderte Lehrer aus Sachsen-Anhalt haben in den vergangenen Jahren Anträge auf Versetzung in ein anderes Bundesland gestellt – noch mehr wollten allerdings nach Sachsen-Anhalt kommen. Dies teilte das Kultusministerium auf Anfrage mit. Erfüllt werden konnte allerdings nur ein kleiner Teil der Wechselwünsche. Künftig will das Land den Wechsel erleichtern und den Plätzetausch nicht nur an einem einzigen Tag im Jahr, sondern an zwei Stichtagen erlauben. (Quelle: dpa)

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84 Millionen für Städtebauförderung in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt stehen in diesem Jahr rund 84 Millionen Euro für Fördermaßnahmen im Städtebau zur Verfügung. Allein im Programm Stadtumbau-Ost sind rund 40,7 Millionen Euro eingeplant, wie das für Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr am Sonntag in Magdeburg mitteilte. Mit den jeweils zur Hälfte von Bund und Land zur Verfügung gestellten Mitteln werden Kommunen und Wohnungsunternehmen gefördert, um zum Beispiel altersgerechten Wohnraum zu schaffen. Mit dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz, für das etwa 23,4 Millionen Euro abgerufen werden können, werden die Sicherung und der Erhalt historischer Stadtkerne finanziert. (dpa/sa)

Land plant flächendeckenden Breitbandausbau bis 2018

Bis 2018 soll es überall in Sachsen-Anhalt schnelles Internet geben - mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde. In den kommenden Jahren sollen mehr als 130 Millionen Euro in die flächendeckende Breitbandversorgung investiert werden, wie Theo Struhkamp, Breitband-Beauftragter in der Staatskanzlei, sagte. Er bestätigte damit einen Bericht der «Mitteldeutschen Zeitung».

Integration in Sachsen-Anhalt: Heimatkunde für Jederman

Wie groß die Herausforderung der Integration von Flüchtlingen auch sein mag: Angesichts der demografischen Entwicklung bietet sie viele Chancen - auch in Sachsen-Anhalt. (...) Es geht um Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze und gesellschaftlichen Wohlstand. Zudem kann nur noch Einwanderung kurz- und mittelfristig zur Linderung der Folgen des demografischen Wandels beitragen, der Deutschland bevorsteht: Immer weniger Junge, die die soziale Sicherung von immer mehr Alten erwirtschaften müssen, Arbeits- und Fachkräftemangel (trotz Arbeitslosigkeit), steigende Trink- und Abwasserkosten und abnehmende Daseinsvorsorge (Stichworte: Ärztemangel, Pflegenotstand, Besetzung freiwilliger Feuerwehren) oder Freizeit- und Kulturangebote.

Es geht um Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze und gesellschaftlichen Wohlstand. Zudem kann nur noch Einwanderung kurz- und mittelfristig zur Linderung der Folgen des demografischen Wandels beitragen, der Deutschland bevorsteht: Immer weniger Junge, die die soziale Sicherung von immer mehr Alten erwirtschaften müssen, Arbeits- und Fachkräftemangel (trotz Arbeitslosigkeit), steigende Trink- und Abwasserkosten und abnehmende Daseinsvorsorge (Stichworte: Ärztemangel, Pflegenotstand, Besetzung freiwilliger Feuerwehren) oder Freizeit- und Kulturangebote.

Integration in Sachsen-Anhalt: Heimatkunde für Jederman | Kultur - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
www.mz-web.de/kultur/integration-in-sachsen-anhalt-heimatkunde-fuer-jederman,20642198,32241320,item,1.html

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Neue Kooperationen und Finanzierungsmodelle für die Daseinsvorsorge

Ein neuer Leitfaden zeigt, wie sich Bürgerinnen und Bürger bei der Erbringung einer bürgergerechten Daseinsvorsorge engagieren und wie Kommunen dies fördern und unterstützen können. Der Praxisleitfaden richtet sich in erster Linie an die Bürgerinnen und Bürger, die ihre Ideen und ihre Expertise einbringen möchten. Darüber hinaus adressiert er Vertreter aus Kommunalverwaltungen und -politik, Stiftungen, Wohlfahrtsverbänden und Unternehmen.

Das Institut Arbeit und Technik, Gelsenkirchen, und SPRINT, wissenschaftliche Politikberatung, Berlin, haben das Forschungsprojekt für das BBSR realisiert. Interessierte können den Praxisleitfaden kostenfrei per E-Mail anfordern: Ref-1-4(at)bbr.bund.de

Gesundheitsstandards in Ost und West weitgehend angeglichen

25 Jahre nach der Deutschen Einheit sind die Gesundheitsstandards in Ost und West weitgehend angeglichen. Nur die ostdeutschen Männer liegen noch deutlich hinter ihren westdeutschen Pendants.

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Arbeitslosenzahl sinkt auf tiefsten Stand seit der Wende

In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der Arbeitslosen weiter zurückgegangen. Wie die Bundesarbeitsagentur mitteilte, waren Ende September rund 112.600 Männer und Frauen erwerbslos gemeldet. Das waren 3.400 weniger als im August. Die Quote sank auf 9,7 Prozent. Es ist der tiefste Stand seit der Wende. Nur einmal zuvor, im Oktober 2014, lag die Quote schon einmal unter zehn Prozent. Als Grund für die Entwicklung wurde die gute wirtschaftliche Lage genannt, die typisch für den Herbst ist.

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Rückkehrer: Sachsen-Anhalt macht erstmals Plus

Im Jahr 2014 zogen mehr Menschen nach Sachsen-Anhalt als fortgingen. Der Bevölkerungsrückgang hat sich dadurch deutlich verlangsamt.

Zum ersten Mal seit 18 Jahren sind im vergangenen Jahr mehr Menschen nach Sachsen-Anhalt zu- als weggezogen - das Plus betrug genau 4 269 Personen. „2014 ist das erste Jahr seit 1997 mit einem positiven Wanderungssaldo“, sagte der Chef des Statistischen Landesamtes, Michael Reichelt.

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„Demografischer Wandel – Wohlstand für alle Generationen?“

Bundesinnenminister de Maizière lädt ein zum Online-Dialog auf dem Demografieportal!

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat zeitgleich mit dem Strategiekongress Demografie den Online-Dialog „Demografischer Wandel – Wohlstand für alle Generationen?“  auf dem Demografieportal des Bundes und der Länder gestartet. Die Themen und Ergebnisse des Kongresses können dort weiter diskutiert werden.
Auf folgende Fragen sollen im Dialog Antworten gefunden werden.
•    Wie können wir den Zusammenhalt aller Generationen gestalten?
•    Wie können hohe Beschäftigung und solide Finanzen zur Sicherung des Wohlstands beitragen?
•    Wie kann Lebensqualität in Stadt und Land gefördert werden?

Der Online-Dialog ist Teil des Dialogprozesses zur Demografiestrategie der Bundesregierung. Die Ergebnisse fließen in den begleitenden Arbeitsgruppenprozess ein. Bringen Sie Ihre Meinung ein und reden Sie bis zum 15. November 2015 mit!

Weiterführende Informationen zum Online-Dialog finden Sie hier im Flyer zum Download!

Sachsen-Anhalt wirbt in China für Investoren

Sachsen-Anhalt präsentierte sich am 18. September 2015 in Beijing. Mit der Investoren-Konferenz „Think Green – Think Saxony Anhalt“ möchte die Investitions- und Marketinggesellschaft des zentraldeutschen Bundeslandes die chinesischen Interessenten verstärkt für seine Bioökonomie-Branche gewinnen. Lesen Sie den ausführlichen Beitrag auf www.german.china.org

Jubiläumsveranstaltung 10 Jahre Netzwerk für Demokratie

Das Netzwerk für Demokratie und Toleranz Sachsen-Anhalt feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Christian Bark sprach für die Volksstimme mit Netzwerk-Geschäftsführerin Cornelia Habisch über Erreichtes und die Jubiläumsveranstaltungen am 23. September. Lesen Sie hier den ausführlichen Beitrag auf www.volksstimme.de

Das Programm zu den Jubiläumsveranstaltung finden Sie hier zum Download.

Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt: Kontakte und Service für Helfer

Schätzungen zufolge werden im Jahr 2015 insgesamt 23.000 Flüchtlinge nach Sachsen-Anhalt kommen. Wer helfen will, braucht Kontakte - auf www.mz-web.de finden Sie Adressen und Ansprechpartner, sortiert nach Kreisen und kreisfreien Städten.

Deutschunterricht in Sachsen-Anhalt - Land sucht Lehrer für Flüchtlinge

Sachsen-Anhalt sucht weiterhin dringend Lehrer für den Deutschunterricht von Flüchtlingskindern. Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD) erklärte gestern, man habe bislang 77 Lehrer befristet für ein Jahr einstellen können.
„Wir wollen die Zahl aber auf 100 bis 110 Lehrer aufstocken.“ Dies sei nötig, um den Unterrichtsbedarf abzusichern. Bislang gibt es in rund 50 Orten des Landes an 150 Schulen Sprachklassen für Flüchtlingskinder. Dort würden inzwischen mehr als 3.500 Kinder im Fach Deutsch unterrichtet. Dorgerloh erklärte, es könnten sich weiter Lehrer bewerben. Dies gelte auch für angehende Pädagogen, die bislang nur über das erste Staatsexamen verfügten, aber keinen Platz für ein Referendariat bekommen haben.

Lesen Sie den ausführlichen Beitrag auf www.mz-web.de

Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalt 2015

Auch im Jahr 2015 soll wieder der Integrationspreis verliehen und damit Engagement für Integration und interkulturelles Zusammenleben gewürdigt werden. Erstmals wird der in den Vorjahren gesondert ausgelobte Preis „interkulturelles Lernen“, der Engagement in Kitas und Schulen würdigt, mit dem Landesintegrationspreis verbunden. Neben IB/MS beteiligen sich auch MK und LpB an der Auslobung.

Der Landesintegrationspreis soll in folgenden drei Kategorien mit jeweils einem 1. und einem 2. Preis verliehen werden:

1. Engagiert für Willkommenskultur
In dieser Kategorie sollen Initiativen und Vereine gewürdigt werden, die sich bei Erstinformation, Begleitung und Unterstützung von Flüchtlingen engagieren. Neben der unmittelbaren Unterstützung für Flüchtlinge soll dabei auch Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit in der einheimischen Bevölkerung und Förderung interkultureller Begegnung einbezogen werden. Der Fokus ist auf ehrenamtliches Engagement gerichtet.  

2. Zusammenleben von Anfang an – Kitas und Schulen gestalten Vielfalt
In dieser Kategorie sollen Kindereinrichtungen und Schulen mit ihren Kooperationspartnern gewürdigt werden, die sich aktiv dafür einsetzen, Vielfalt als Chance zu begreifen, zu gestalten und das interkulturelle Zusammenleben zu fördern. Engagement für die Bildungsteilhabe von zugewanderten Kindern soll dabei ebenso einbezogen werden, wie kreative interkulturelle Lernansätze und Konfliktprävention.

3. Bildung, Ausbildung und Arbeit – Schlüssel erfolgreicher Integration

Gewürdigt werden soll das Engagement von Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Vereinen u.a., die sich für die Qualifizierung und  berufliche Integration von Zugewanderten einsetzen und dabei besonders die Potentiale von Vielfalt erkennen und nutzen.

Außerdem: Ehrung für besonderes individuelles Engagement
Gerade angesichts der wachsenden Zahl von bei uns schutzsuchenden Flüchtlingen engagieren sich viele Menschen mit großem Zeitaufwand, mit Leidenschaft und Menschlichkeit bei der Bildungsintegration, bei Spracherwerb, Orientierung und bei der Bewältigung bürokratischer Hürden. Im Rahmen der Verleihung des Integrationspreises 2015 soll daher neben Initiativen, Vereinen und Institutionen, auch stellvertretend für Viele, das ehrenamtliche Engagement Einzelner gewürdigt werden.

Hier finden Sie die Einladung als PDF-Dokument zum Download.

Hier finden Sie die Bewerbungsbögen für die Kategorien zum Ausfüllen:
1. Engagiert für Willkommenskultur
2. Zusammenleben von Anfang an – Kitas und Schulen gestalten Vielfalt
3. Bildung, Ausbildung und Arbeit – Schlüssel erfolgreicher Integration
4. Ehrung für besonderes individuelles Engagement

Förderung von Modell- und Demonstrationsvorhaben zur sozialen Dorfentwicklung

Das Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung (KomLE) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) sucht im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Interessenten für die Durchführung von innovativen Projekten zur sozialen Dorfentwicklung, die auch andernorts als Vorbild dienen können.

Die vollständigen Informationen zu unserem neuen Förderschwerpunkt finden Sie hier

Über das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung
Im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) werden u.a. neue Ansätze und Initiativen zur Stärkung des Ländlichen Raums unterstützt.
Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit der Umsetzung dieses Programms beauftragt. Es wird in der BLE durch das Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung (KomLE) betreut. Weitere Informationen zum Bundesprogramm finden Sie hier.

Schnelles Internet in Sachsen-Anhalt - 110 Millionen Euro für Breitbandausbau

Die Staatskanzlei will den Kommunen beim Ausbau des Breitbandnetzes unter die Arme greifen. Dafür könnten Mittel aus der Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen genutzt werden. „Seitens der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt ist angedacht, einen Teil der Mittel den finanzschwachen Kommunen als Eigenanteil für den geförderten Ausbau von Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetzen zur Verfügung zu stellen“, teilte die Staatskanzlei in Magdeburg auf Anfrage mit.

Lesen Sie den gesamten Beitrag auf www.mz-web.de

Maßnahmen gegen die Demografiefalle

Die Probleme durch den Bevölkerungsschwund und den steigenden Anteil älterer Menschen könnten durch Zuwanderung zumindest abgefedert werden. Nach Prognosen des Statistischen Bundesamts ist im Jahr 2030 jeder dritte Ostdeutsche 65 Jahre und älter.

Lesen Sie den gesamten Beitrag auf www.maz-online.de

Brandenburg statt Barcelona

Besonders im Osten suchen viele Betriebe im Ausland nach geeigneten Auszubildenden.
Lesen Sie hier auf Volksstimme.de, wie Kochlehrlinge aus Spanien und Ungarn ihre berufliche Zukunft in der brandenburgischen Prignitz finden.

„Gier nach Land“ - Interview mit Minister Herrmann Onko Aikens

Lesen Sie auf Volksstimme.de das ausführliche Interview mit Minister Hermann Onko Aeikens über die Verkaufsbegrenzung von Äckern und Agrarbetrieben und den drohenden Niedergang der Dörfer.

Fachkräftesicherung in ländlichen Regionen

Wie kann die Absicherung eines hochwertigen und ausreichenden Fachkräfteangebots gestaltet werden?

Der ländliche Raum in Deutschland spielt in den Debatten über akute und absehbare Fachkräfteengpässe auf dem Arbeitsmarkt derzeit nur eine untergeordnete Rolle. Dabei stehen viele ländlich geprägte Regionen bei der  Sicherung eines ausreichenden Fachkräfteangebots vor weitaus größeren Herausforderungen als etwa die wachsenden Metropolregionen, welche gegenwärtig speziell bei jungen, oftmals gut ausgebildeten Menschen beliebt sind.
Lesen Sie die gesamte Studie im MORO Praxisheft 1 zum Download.

„Die Begegnung junger Menschen wieder nach vorne stellen“

Christian Scharf,Leiter des Zentrums GOEUROPE! in Sachsen-Anhalt, zum Thema ob und wie sich die aktuellen Entwicklungen in der internationalen Arbeit der Träger niederschlagen. Lesen Sie den vollständigen Artikel aus den Seiten 16 und 17 im aktuellen IJAB-Journal.

Fachkräftebedarf in Sachsen-Anhalt: Interesse an ausländischen Arbeitnehmern wächst

Über das Programm des Bundes MobiPro-EU - zur Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa - werden für Sachsen-Anhalt aktuell 270 ausländische Jugendliche für eine Berufsausbildung vorbereitet. Dazu gehörten Kraftfahrzeugmechatroniker, Berufe am Bau und in der Landwirtschaft.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag auf www.mz-web.de

Was bewegt uns (morgen)?

Das aktuelle Heft der Zeitschrift "Informationen zur Raumentwicklung" widmet sich aktuellen Trends der Mobilität in Deutschland und liefert so zahlreiche Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis - Anregungen für künftige Planungen, um Mobilität auf die Bedürfnisse der Nutzer zuzuschneiden und diese gleichzeitig ökologisch und wirtschaftlich zu gestalten.

Weitere Informationen zum Heft und zu den Trends einer mobilen Gesellschaft finden Sie hier auf den Seiten des Bundesinstituts für Bau-, Stadt-, und Raumforschung.

Die Altmark - Landschaft mit Science-Fiction-Perspektiven

Die Altmark und der demografische Wandel. Gegenwart und Zukunft, Funklöcher und Naturidylle, sterbende und lebende Dörfer und was ein Wissenschaftler und ein Landwirt vor Ort dazu sagen.

Lesen Sie hier einen interessanten Beitrag von Steffen Georgi und Daniel Tieg auf der Internetseite von REGJO

Bevölkerungswachstum muss zurück in die Köpfe

Das weltweite Bevölkerungswachstum findet vor allem in den am wenigsten entwickelten und instabilsten Staaten der Welt statt. Damit wachsen dort die Risiken von Krisen und Konflikten – mit globalen Folgen. Auch über den Weltbevölkerungstag am 11. Juli hinaus müssen Entscheidungsträger Bevölkerungsprognosen dringend mehr Aufmerksamkeit widmen.

Lesen Sie hier den ausführlichen Artikel vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung.

Demografischer Wandel in Sachsen-Anhalt: Bessere Jobchancen für ältere Arbeitslose

Halle, 15. Juni - Die Arbeitsagenturen in Sachsen-Anhalt setzen angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels stärker auf die Vermittlung älterer Arbeitsloser und die Weiterbildung von Beschäftigten, die älter als 50 Jahre sind. Sie seien gefragt wie lange nicht mehr, sagte Kay Senius, Chef der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt/Thüringen. „Daher legen wir besonderes Augenmerk darauf, sie wieder in Beschäftigung zu bringen und im Job zu halten durch Weiterbildung in ihrem Beruf.“ So finanzierten die Agenturen im Vorjahr 2 562 Weiterbildungen für Arbeitslose über 50 Jahren, 200 Maßnahmen mehr als ein Jahr zuvor. 62 Prozent derjenigen, die zwischen 2013 und 2014 daran teilgenommen haben, seien nach einem halben Jahr sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen.
Lesen Sie den vollständigen Beitrag auf www.mz-web.de

Auf dem Sachsen-Anhalt-Tag in Köthen startete Verkehrsminister Thomas Webel am Freitag die Aktion Schülerferienticket 2015. Die Schülermodels (v. l.) Robin Solf, Elena Pasniceanu, Paul Isenhuth, Florentine Wollenheit und Tobias Hildebrand werben in diesem Jahr für die Fahrkarte in den Sommer.

Mit Bahn und Bus in den Sommer - Minister Webel startet in Köthen Aktion Schülerferienticket 2015

Das Schülerferienticket 2015 ist da! "Das Ticket ist die Eintrittskarte in die Sommerferien", sagte Verkehrsminister Thomas Webel heute zum Start der Aktion auf dem Sachsen-Anhalt-Tag in Köthen. "Mit Bahn und Bus sind die Schülerinnen und Schüler in den gesamten Sommerferien mobil: in ganz Sachsen-Anhalt und im Raum Leipzig. Auch die einmalige Fahrt in die Bundeshauptstadt Berlin ist wieder dabei. Im letzten Jahr nutzten 31.572 Schülerinnen und Schüler das Ticket." Dieses Jahr feiert das Schülerferienticket seinen 20. Geburtstag. Der Minister präsentierte das diesjährige Motiv auf der großen Casting-Bühne der Nasa in Köthen.         

Das Schülerferienticket ist eine Initiative des Landes Sachsen-Anhalt gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen und dem Mitteldeutschen Verkehrsbund (MDV). Die Aktion wird im Landesauftrag von der Nahverkehrsservicegesellschaft NASA betreut. Mit dem Schülerferienticket sind Schülerinnen und Schüler bis einschließlich 22 Jahre per Bahn und Bus in den gesamten Sommerferien vom 11. Juli bis 26. August 2015 mobil: Für 24 Euro können sie alle Nahverkehrsmittel in Sachsen-Anhalt und im MDV-Gebiet nutzen. Auch eine einmalige Hin- und Rückfahrt in die Bundeshauptstadt Berlin ist wieder enthalten. Gratis zum Ticket erhalten die Schüler ein Gutscheinheft mit zahlreichen Vergünstigungen für Freizeiteinrichtungen. Jeder Mittwoch in den Sommerferien ist ein Schülerferientickettag, dann gibt es für Ticketnutzer weitere Aktionen bei verschiedenen Einrichtungen. Das Ticket bekommt man überall, wo es Fahrscheine gibt.          

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums verlost die Nasa ab Montag täglich ein Schülerferienticket. Gewinnspiel auf www.sft-sachsen-anhalt.de.    

50 Mio. Euro für "Nationale Projekte des Städtebaus"

Das Bundesbauministerium stellt 2015 wieder 50 Millionen Euro bereit, um Städtebauprojekte von besonderer nationaler Bedeutung und Qualität zu fördern. Interessierte Städte und Gemeinden sind aufgerufen, bis 20. Mai 2015 Projekte beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einzureichen.

Weiterführende Informationen des Bundesbauministeriums finden Sie hier

Statistisches Bundesamt veröffentlicht neue Bevölkerungs­voraus­berechnung für Deutschland bis 2060

Tatsächlich bestätigt auch die neue Bevölkerungsprognose des Statistischen Bundesamtes die dramatische Alterung der deutschen Gesellschaft: Während heute erst jeder Fünfte 65 Jahre oder älter ist, wird es 2060 schon jeder Dritte sein. Gleichzeitig schrumpft die Bevölkerung im "erwerbsfähigen Alter" von derzeit knapp 50 Millionen auf 34 bis 38 Millionen. Im Jahr 2060 wird die Einwohnerzahl 67,6 Millionen bei schwächerer Zuwanderung und 73,1 Millionen bei stärkerer Zuwanderung betragen.", informiert Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes (Destatis), im Rahmen der Pressekonferenz zur 13. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung.

Detaillierte Informationen zur Prognose gibt es hier.

 

 

Expedition Zukunft: Demografie hautnah

Magdeburg, 23. April 2015: Was bedeutet es, wenn man nicht spontan in den nächsten Ort fahren kann? Für Stefan Bernschein (MDR) war der demografische Wandel beinahe greifbar. Eine Woche hat er im Örtchen Molmerswende gelebt und hautnah erfahren, womit viele Menschen in Sachsen-Anhalt schon jetzt kämpfen – mit den verschiedenen Auswirkungen des Demografie-Wandels.

Ein Reporter, ein Kamerateam, eine Frage: Wie fühlt er sich an, der demografische Wandel?

Der "MDR Sachsen-Anhalt heute"-Reporter Stefan Bernschein genießt im Alltag die Vorzüge des Großstadtlebens. Für das Fernsehexperiment "Expedition Zukunft" packt er seinen Koffer und zieht für eine Woche nach Molmerswende, einen kleinen Ortsteil der Stadt Mansfeld mit knapp 200 Einwohnern.

In der Pension des Ortsbürgermeisters Erwin Moras findet er ein Dach über dem Kopf. Und erlebt gemeinsam mit den Menschen aus Molmerswende "Demografie hautnah": Wo gibt es den richtigen Arzt? Was bedeutet es, wenn der Schulweg fast zwei Stunden dauert? Und wie lange muss der Handwerker im Ort noch einen Azubi suchen?

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie auf www.mdr.de.

 

 

„Nahversorgung in ländlichen Regionen sichern“

Magdeburg, 22. April 2015: Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt startet ein Modellvorhaben, mit dem innovative Lösungen für die Nahversorgung in ländlichen Räumen gesucht werden. Im Zentrum stehen dabei so genannten Mehrfunktionshäuser, die die Chance bieten, unter einem Dach verschiedene Angebote für die Nahversorgung zu organisieren. „Das Ziel ist, die Nahversorgung in ländlichen Regionen langfristig sicherzustellen. Dafür wollen wir gemeinsam mit den Akteuren vor Ort Ideen entwickeln und zukunftsähige Projekte umsetzen“, so Schmidt. Dazu stehen aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung je Modellprojekt bis zu 100.000 Euro Fördermittel zur Verfügung.

Für den Erhalt der Lebensqualität und die wirtschaftliche Stabilität ländlicher Räume sind Dienstleistungen vor Ort und regionale Nahversorgung unerlässlich. Angesichts des demografischen Wandels trifft jedoch in vielen ländlichen Regionen eine alternde und weniger mobile Bevölkerung auf ein zunehmend ausgedünntes Angebot. Um regionale Nahversorgung und lokale Dienstleistungen zu erhalten, bieten Mehrfunktionshäuser eine Alternative: Sie kombinieren beispielsweise einen Dorfladen mit Landarztpraxis, Pflegestützpunkt, Apotheke, Bücherei, Gemeindeamt, Café oder Einrichtungen für Post- und Bankdienstleistungen unter einem.

Vor diesem Hintergrund werden Interessenten für die Durchführung von Projekten mit Modellcharakter gesucht. Anträge nimmt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung, Deichmanns Aue 29 in 53179 Bonn bis zum 2. Juni 2015 entgegen.

Bekanntmachung und weitere Informationen unter www.ble.de/regionalitaet.

 

 

Jung sein in Europa

Magdeburg, 21. April 2015: Fast 80 Millionen Kinder unter 15 Jahren lebten 2014 in der EU, 10 Millionen weniger als 1994. Zu ihren Lebensbedingungen liefert eine am 16. April 2015 vorgestellte Veröffentlichung des EU-Statistikamtes Eurostat Daten und Fakten. Die Publikation zeigt auf, was es heißt, heute in der Europäischen Union jung zu sein.

Der Anteil der Kinder an der Gesamtbevölkerung ging in den letzten zwanzig Jahren in allen Mitgliedstaaten außer in Dänemark zurück. Deutschland gehört mit 13,1 Prozent zu den Ländern mit dem niedrigsten Kinderanteil. Irland  verzeichnete 2014 mit 22 Prozent den weitaus größten Kinderanteil, es folgten Frankreich (18,6 Prozent), das Vereinigte Königreich (17,6 Prozent), Dänemark (17,2 Prozent), Schweden (17,1 Prozent) und Belgien (17,0 Prozent). Bis 2050 wird ein leichter Rückgang des Anteils der Kinder an der Bevölkerung der EU erwartet. In Deutschland soll er von jetzt 13,1 Prozent auf 12,7 Prozent sinken, EU-weit von aktuell 15,6, Prozent auf 15,0 Prozent.

26,1 Jahre sind junge Menschen in Europa im Durchschnitt, wenn sie aus dem Elternhaus ausziehen, in Deutschland betrug 2013 das durchschnittliche Alter beim Auszug aus dem elterlichen Haushalt 23,9 Jahre. Frauen ziehen in Deutschland mit 22,9 Jahren von zu Hause aus (EU: 25 Jahre), Männer erst mit 24,8 Jahren (EU: 27,2 Jahre). 2013 waren die drei nordischen Mitgliedstaaten mit weitem Abstand die Länder, in denen die jungen Leute am frühesten von zu Hause auszogen: in Schweden mit 19,6, in Dänemark mit 21,0 und in Finnland mit 21,9 Jahren. Am längsten bei den Eltern leben junge Menschen in Kroatien, dort betrug das durchschnittliche Alter 31,9 Jahre beim Auszug.

Die Beteiligung junger Menschen an sozialen Netzwerken ist hoch: mehr als 80 Prozent sind in sozialen Netzwerken aktiv. Von den 16- bis 19-Jährigen nutzen 2014 9 von 10 täglich das Internet. Zum Internetzugang benutzten fast drei Viertel (74 Prozent) der jungen Menschen in der EU ein Mobiltelefon, in der Gesamtbevölkerung hingegen weniger als die Hälfte (44 Prozent). 

Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie auf ec.europa.eu.

 

 

Kindermonat in Osterwieck

Magdeburg, 17. April 2015: Kinder sind das Beste, was wir haben. Sie sind unser größtes Gut und sie sind zugleich unsere größte Chance, denn sie sind unsere Zukunft.

Diese Wertschätzung soll den Kindern entgegengebracht werden und daher hat das Projektteam ZukunftsWerkStadt gemeinsam mit der Stadt Osterwieck, dem Energieberatungszentrum Osterwieck und den Tourismus-Mitarbeiterinnen aus dem Landkreis Harz und der Stadt Osterwieck eine Idee entwickelt: den Kindermonat im Juni 2015.

In der ganzen Einheitsgemeinde soll es dann Aktionen und Angebote für Kinder geben.

Damit soll ein unübersehbares Zeichen gesetzt werden für die kinderfreundliche Region Osterwieck. Es gibt eine Menge interessanter Angebote für Kinder in der Einheitsgemeinde. Im Kindermonat soll diese Vielfalt kindgerechter Angebote präsentiert und Kindern die Teilnahme so einfach wie möglich gemacht werden: beispielsweise mit freien Eintritt in alle Museen (bis 14 Jahre) und vielen weiteren Aktionen.

Weitere Informationen zum Kindermonat in Osterwieck finden Sie auf www.vision20plus.de.

 Das Programm zum Download finden Sie hier.

Weiter Vorbehalte gegen Ganztagsbetreuung von Kleinkindern

Magdeburg, 16. April 2015: Rund zwei Drittel (65%) der jungen Erwachsenen in Deutschland empfinden die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren in Kitas oder Krippen mittlerweile als problemlos. Allerdings hängt die Zustimmung zur Fremdbetreuung stark von der Betreuungsdauer und dem Alter des Kindes ab. So vertritt die Mehrheit der Befragten (76%), die prinzipiell Krippenbetreuung befürworten, die Meinung, dass Kinder mit eineinhalb Jahren weniger als 6 Stunden fremdbetreut werden sollten. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) unter knapp 2.200 Personen im Alter zwischen 22 und 41 Jahren durchgeführt hat.

Weitere Informationen zu der Umfrage finden Sie auf www.bib-demografie.de.

 

 

Senioren als Unternehmensgründer: Alt, dynamisch, erfolgreich

Magdeburg, 15. April 2015: Hätte im Sommer 2006 Wind geblasen an der Ostküste Spaniens, Richard Meier wäre wohl nie auf seine Geschäftsidee gekommen. Eigentlich war er zum Kitesurfen dort, aber wegen der Flaute blieb ihm nichts anderes als ein Strandspaziergang. Dabei entdeckte Meier die braunen Seegraskugeln, die zu Tausenden am Strand herumlagen.

"Daraus könntest du doch einen tollen Baustoff machen", sagte seine Frau zum Architekturprofessor Meier. Der aber winkte ab: "Es gibt doch nichts, was es noch nicht gibt." Und ein versierter Freund stimmte zu: "Die Dinger sind wirklich zu gar nichts zu gebrauchen, die lassen sich ja noch nicht einmal verfeuern."

Das wiederum ließ Meier aufhorchen. Ein Gras, das nicht brennt? Klang doch außergewöhnlich. Es war die gedankliche Keimzelle für Meiers Idee: Aus den Seegrasbällen könnte man einen natürlichen Dämmstoff machen, ohne Chemie. Heute sagt der 67-jährige Meier: "Ich will mit diesem Produkt noch mal richtig durchstarten."

Dem Vorurteil nach sind deutsche Gründer junge Hipster Ende Zwanzig, die mit Latte-Macchiato-Bechern durch Berlin-Mitte stolzieren. Laut KfW-Gründungsmonitor wird bereits jetzt allerdings jede zehnte neue Firma von einem Chef über 55 gegründet, der Anteil der Senioren unter den deutschen Gründern steigt.

"In einer alternden Gesellschaft werden Senior-Gründer immer wichtiger", sagt Thomas Funke vom RKW Kompetenzzentrum, der sich den "grauen Gründern" wissenschaftlich gewidmet hat. Denn wenn die Jungen in der Gesellschaft immer weniger werden, müssen zwangsläufig mehr Ältere die Innovation vorantreiben.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag auf www.spiegel.de.

 

Haseloff sieht Bevölkerungsrückgang gestoppt

Magdeburg, 14. April 2015: 2025 weniger als zwei Millionen Einwohner - das war lange die Prognose für Sachsen-Anhalt. Doch ganz so schlimm wird es wohl nicht kommen, denn die Abwanderung hat sich seit 2013 deutlich verlangsamt. Im ersten Halbjahr 2014 gab es sogar erstmals einen positiven Saldo, sagt Ministerpräsident Reiner Haseloff: "Die Menschen, die abwandern, und die, die dazukommen, sind ungefähr in einem ausgeglichenen Verhältnis, sodass sich von der Seite her eine Besserung ergeben hat. Das wird auch dazu führen, dass Prognosen für das Jahr 2025 so wahrscheinlich nicht eintreten. Aber es bleibt trotzdem kompliziert genug."

Immerhin: In den letzten Jahren kämen viele zurück, die Sachsen-Anhalt früher verlassen haben. Aber der bisherige Verlust und die niedrige Geburtenrate wiegen schwer, so Ministerpräsident Haseloff. Die Folge: Sachsen-Anhalt wird 2030 das älteste Bundesland sein. Das Statistische Bundesamt schätzt das mit dem Altenquotienten: Auf 100 Personen zwischen 15 und 65 Jahre kommen dann 71, die älter als 65 Jahre sind. Haseloff: "Die erste Aufgabe besteht darin, Mut zum Kind und zur Familienplanung zu machen. Auf der anderen Seite ist es so, dass wir aufgrund der besonderen Situation in Ostdeutschland ohne Zuwanderung langfristig nicht klarkommen werden."

Den vollständigen Beitrag finden Sie auf www.mdr.de.

 

 

Erneuter Anstieg bei Vergabe von Deutschlandstipendien in Sachsen-Anhalt

Magdeburg, 13. April 2015: Im Jahr 2014 haben die Hochschulen im Land Sachsen-Anhalt insgesamt 506 Stipendien vergeben. Das sind 53 Stipendien mehr als ein Jahr zuvor und mehr als dreimal so viele wie im Jahr 2011, dem ersten Jahr nach der Einführung der Statistik zum Deutschlandstipendium nach §13 Stipendienprogramm-Gesetz.

Während sich die Anzahl der Stipendien an den Universitäten auf 123,8 Prozent erhöhte (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gegenüber dem Vorjahr + 44 Prozent) blieben sie an den Fachhochschulen mit 192 leicht unter dem Vorjahr (2013 = 205). Erstmals sind die Kirchlichen Hochschulen mit 7 Stipendien an der Vergabe beteiligt. Von den insgesamt vergebenen Stipendien gingen 264 an Frauen und 31 an ausländische Studierende.
In der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften wurden 137 Stipendien vergeben, 122 in Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und 105 in Mathematik, Naturwissenschaften.
Die Hochschulen warben dafür mehr als eine halbe Million EUR von privaten Förderern ein.

Mit dem Stipendium sollen Studierende gefördert werden, die hervorragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lassen. Das Deutschlandstipendium beträgt 300 EUR im Monat. Die Hälfte des Stipendiums werben die Hochschulen bei privaten Mittelgebern ein und die andere Hälfte geben Bund und Land dazu.

Mehr Infos dazu finden Sie auf www.statistik.sachsen-anhalt.de

 

 

Palliativversorgung in Deutschland: Perspektiven für Praxis und Forschung

Magdeburg, 09. April 2015: In Deutschland bestehen im internationalen Vergleich immer noch erhebliche Defizite in der Palliativversorgung, die vor allem durch eine nachhaltige Entwicklung der Forschung zur Palliativversorgung behoben werden können.

Es bestehen Unsicherheiten bezüglich der Effizienz der Palliativversorgung, da die Versorgungsforschung im Aufbau ist und in der Palliativmedizin erheblicher Forschungsbedarf besteht. Mit Blick auf diesen Nachholbedarf und auf erkennbare künftige zusätzliche Anforderungen hat die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in einer Stellungnahme Handlungsempfehlungen formuliert.

Palliativversorgung hat zum Ziel, die bestmögliche Lebensqualität von Patienten, ihren Familien und Angehörigen angesichts lebensbedrohlicher, nicht heilbarer Erkrankungen herzustellen oder aufrechtzuerhalten. Der Begriff der Palliativversorgung wird hier als Oberbegriff für sämtliche Aktivitäten verstanden, die diesen Menschen gelten. Prävention und Linderung von Leid stehen im Mittelpunkt. Dies erfolgt über ein frühzeitiges Erkennen und eine genaue Erfassung aller Beeinträchtigungen, Symptome und Konfliktfelder auf körperlicher, psychischer, sozialer und spiritueller Ebene.

In der öffentlichen Diskussion hat das Thema Sterben und Tod in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. In Umfragen gaben 54 Prozent der Befragten an, sich über das eigene Sterben Gedanken gemacht zu haben. Bei 39 Prozent der Befragten spielten Sterben und Tod in ihrem direkten Umfeld eine große bis sehr große Rolle.

Die Stellungnahme zur Palliativversorgung in Deutschland finden Sie hier als PDF-Dokument (84 Seiten, 4 MB) zum Download.

Weitere Infrmationen dazu finden Sie auch auf www.leopoldina.org.

 

 

Wie die Pyramide zum Weihnachtsbaum wird

Magdeburg, 08. April 2015: Über die Bevölkerungspyramide wird viel diskutiert. Eine Aussage hört man dabei immer wieder: Sind die unteren Altersgruppen stark, dann ist der Aufbau der Bevölkerung stabil - wie eine Pyramide eben, die sich von unten nach oben verjüngt. Glaubt man dieser Deutung, ist Deutschland längst aus der Balance geraten.

Denn in den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Gewichte verschoben. Geburtenstarke Jahrgänge sind älter geworden und auf diese Weise in der Grafik nach oben gewandert, gefolgt von jüngeren, weniger großen Altersgruppen. Die Pyramide hat sich zur Urne gewandelt - oder zum Weihnachtsbaum, wenn man es freundlich ausdrücken will.

In der interaktiven Grafik von Spiegel Online können Sie diese Veränderung Schritt für Schritt beobachten, von 1958 bis 2013, wobei in einem Balken jeweils fünf Jahrgänge zusammengefasst sind. Die Daten stammen aus der Human Mortality Database (HMD), einem Projekt, an dem auch das Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock beteiligt ist.


Die interaktive Grafik finden Sie auf den Webseiten von Spiegel Online: www.spiegel.de

 

 

Wilfried Köhler im Interview: „Mit der ersten Demografie-Woche in Sachsen-Anhalt wollen wir für das Thema Demografie sensibilisieren“

Magdeburg, 07. April 2015: Der dritte Demografiekongress in Sachsen-Anhalt am 9. April bildet den Auftakt für die erste landesweite Demografie-Woche vom 10. bis 17. April. Wir haben bei Wilfried Köhler, dem Leiter der Stabsstelle für demografische Entwicklung und Prognosen im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr nachgefragt, was es damit auf sich hat. Im Interview mit uns spricht Wilfried Köhler auch über Herausforderungen, Ziele und Maßnahmen der Demografiepolitik in Sachsen-Anhalt.

Redaktion Demografieportal: Wie stark ist Sachsen-Anhalt vom demografischen Wandel betroffen?

Wilfried Köhler: Sehr stark. 1990 hatten wir hier eine Bevölkerungszahl von 2,9 Millionen, heute liegen wir bei 2,23 Millionen. Das sind also etwa 650.000 Einwohner weniger in vergleichsweise kurzer Zeit, in noch nicht einmal 25 Jahren. Das ist schon eine dramatische Entwicklung und diese gilt es zu gestalten.

Redaktion Demografieportal: Das Land Sachsen-Anhalt wirbt mit dem Slogan „Wir stehen früher auf“. Sind Sie auch beim Thema demografischer Wandel früher aufgestanden als andere?

Wilfried Köhler: Im Osten geht die Sonne früher auf. Insofern ist es schon einmal nicht verwunderlich, dass die ostdeutschen Bundesländer früher aufstehen. Aber nun zu Ihrer eigentlichen Frage: Wir haben, glaube ich, die Nase im Vergleich zu anderen Bundesländern vorn. 2002 sind mit der internationalen Bauausstellung „IBA 2010“ die Weichen gestellt worden, um den schrumpfungsbedingten Wohnungsleerstand anzugehen. Die Ausstellung hat erstmals nicht auf Wachstum gesetzt, sondern auf Gestaltung der Schrumpfung. 19 Städte im Land haben bis 2010 abgerissen, saniert, vereinzelt auch neu gebaut, Plätze neu geschaffen, Aufenthaltsqualität verbessert, all das. Da waren wir früher und mutiger als andere, und das ist auch international anerkannt worden.

Redaktion Demografieportal: Welche Herausforderungen haben sich in Sachsen-Anhalt durch den demografischen Wandel vor Ort ergeben?

Wilfried Köhler: Neben dem Wohnungsleerstand gab es auch riesige Herausforderungen im Bereich der Wirtschaft: Massenarbeitslosigkeit und viel zu wenige Ausbildungsplätze, alles gute Gründe, warum junge Menschen gesagt haben, was soll ich hier, ich hab hier keine Perspektive. Jetzt liegt die Arbeitslosenquote bei 10 Prozent, immer noch viel, aber ein Bruchteil dessen, was wir hatten. Außerdem können junge Menschen heute vor Ort ihren Ausbildungsplatz finden, sie müssen nicht mehr abwandern.

Das vollständige Interview finden Sie auf www.demografie-portal.de.

 

 

Inhalt Anerkennung beruflicher Qualifikation: Antragsverfahren für Europäer vereinfacht

Magdeburg, 04. April 2015: Wer aus einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder dem europäischen Wirtschaftsraum nach Deutschland kommt, um hier zu arbeiten, kann ab Januar 2016 seinen Antrag auf Berufsanerkennung auch elektronisch stellen. Das hat das Bundeskabinett beschlossen.

Ziel der Gesetzesänderung ist es, die Berufsqualifikation von Zuwanderern aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union und dem europäischen Wirtschaftsraum schneller festzustellen und die dafür notwendigen Verfahren einfacher zu machen. Das neue Verfahren gilt zunächst für die reglementierten Berufe in der Zuständigkeit des Bundes.

Vor drei Jahren hat die Bundesregierung die Verfahren zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse gesetzlich geregelt. Um die Anerkennungsverfahren zu vereinfachen, hat das Kabinett nun Änderungen im Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) und in der Gewerbeordnung beschlossen. Diese Änderungen sind der Auftakt für weitere Änderungen in beruflichen Fachgesetzen des Bundes und im Landesrecht.

Anlass dazu ist die novellierte EU-Berufsanerkennungsrichtlinie von 2013. Diese muss bis 18. Januar 2016 in deutsches Recht umgesetzt werden. Das einfachere und schnellere Anerkennungsverfahren steigert die Mobilität von Fachkräften und Selbständigen in der EU und fördert deren Integration.

Lesen Sie mehr zu dem Antragsverfahren auf www.bundesregierung.de.

 

 

Nichts geht über Leipzig und Münster

Magdeburg: 31. März 2015: Ländliche Regionen haben mit dem demografischen Wandel besonders zu kämpfen. Viele von ihnen schrumpfen stark, verlieren Einwohner an die Städte. Unsere interaktiven Karten zeigen, wohin es die Deutschen zieht.

Die Zukunft einer Region hängt von vier Faktoren ab - der Zahl der Geburten, den Sterbefällen, den Zuzügen und den Fortzügen. Die Summe dieser Werte entscheidet darüber, ob die Bevölkerung wächst. Für die meisten Gemeinden Deutschlands ist der Saldo seit Jahren negativ. Sie schrumpfen.

Von der Landflucht ist vor allem der ohnehin dünn besiedelte ländliche Raum betroffen, am stärksten in Ostdeutschland. Längst verlieren aber auch Gebiete in Nordhessen, der Südwestpfalz und in Oberfranken immer mehr Einwohner. Die Bevölkerung konzentriert sich zunehmend, das zeigte jüngst eine Auswertung des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung.

Das Problem: Wo weniger Menschen leben, verschlechtert sich in der Regel auch die Versorgung - mit Waren und Dienstleistungen, aber auch Bildung und Kultur.

Beim Vergleich von Kreisen und kreisfreien Städten zeigen sich deutliche Unterschiede in der demografischen Entwicklung. Spannend ist dabei ein Blick auf die bewussten Entscheidungen für oder gegen eine Region - also auf die Umzüge über die Kreisgrenzen. Die Deutschlandkarten von Spiegel Online zeigen den Saldo aus Zuzügen und Fortzügen von 2011 bis 2013, gemessen an der Zahl der Einwohner. So lässt sich vergleichen, wie stark die Wanderungsbewegungen sich auf die Regionen auswirken.

Hier finden Sie die Deutschlandkarten von Spiegel Online: www.spiegel.de.

 

 

Jeanne Calment – ein Rätsel der Langlebigkeit

Magdeburg, 20. März 2015: Vor 140 Jahren, am 21. Februar 1875, wurde Jeanne Calment in der südfranzösischen Stadt Arles geboren. 1997, im stolzen Alter von 122 Jahren, verstarb sie. Damit hält die Französin den Rekord des höchsten bisher erreichten Lebensalters. Wie sie überhaupt so alt werden konnte, das ist für die Forscher ein Rätsel.

Als Jeanne Calment am 21. Februar 1875 in der französischen Kleinstadt Arles das Licht der Welt erblickte, war der ewige Herrscher Napoléon Bonaparte gerade erst seit fünf Jahren des Amtes enthoben und die Dritte Französische Republik noch ganz jung. In Deutschland regierte Bismarck und bis Carl Benzs erstes Auto mit Verbrennungsmotor über Mannheims Straßen zuckelte, musste Jeanne Calment 11 Jahre alt werden.

Mit ihrem stattlichen Alter von 122 Jahren und 164 Tagen ist sie der Mensch, der bisher die längste Zeit auf Erden verbracht hat - und zwar mit Abstand. Sie lebte drei Jahre länger als die Nächstälteste, die US-Amerikanerin Sarah Knauss und fünf Jahre länger als die drittplatzierte, Lucy Hannah, die ebenfalls aus den USA stammt.

Supercentenarians nennen Wissenschaftler Menschen, die wie Jeanne Calment 110 und älter sind. Die Wissenschaft um die Methusalems ist noch relativ jung und der Kreis der Forscher, die sich mit ihnen beschäftigen klein. Der Grund: Es gibt von diesen Uralten noch nicht so viele. Doch das ändert sich im Eiltempo. Da die Lebenserwartung immer weiter steigt, steigt auch die Zahl derjenigen die deutlich mehr als ein Jahrhundert gelebt haben. Vor 50 Jahren noch war die 100 ein biblisches Alter. Heute sind es die 110-Jährigen und die 115-Jährigen, die uns das Extrem der Langlebigkeit aufzeigen.

Fragen, die die Wissenschaftler umtreiben, sind zum Beispiel: Gibt es genetische Gründe oder ist der Lebenswandel ursächlich dafür, ob jemand ganz alt wird? Gibt es Länder oder Regionen, in denen besonders lange gelebt wird? Wie sieht die Sterblichkeit im hohen Alter aus – steigt sie linear an oder exponentiell? Denn überraschenderweise deuten erste Auswertungen darauf hin, dass die Sterblichkeit im höchsten Alter nicht weiter zunimmt, sondern vielmehr ein Plateau erreicht, das bei einem Sterberisiko von 50 Prozent pro Jahr liegt.

Unter www.demogr.mpg.de erfahren Sie mehr zu diesem Phänomen und dem Standt der Forschung.

 

 

„Aus Deutschland in die Welt und zurück?“

Magdeburg, 19. März 2015: Seit Jahren wandern mehr Deutsche ins Ausland aus als von dort zurückkehren. Deutschland verliert somit jährlich im Durchschnitt rund 25.000 Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft. Welche Beweggründe stecken eigentlich hinter der Entscheidung, auszuwandern bzw. zurückzuwandern und welche Folgen hat diese Entwicklung für den Einzelnen aber auch für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft? Diese Fragen untersucht eine am 10. März 2015 in Berlin vorgestellte gemeinsame Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB), des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) sowie der Universität Duisburg-Essen.

Über die Sozialstruktur der Aus- und Rückwanderer, deren Migrationsmotive und die Konsequenzen ihrer grenzüberschreitenden Mobilität ist bisher wenig bekannt. Die neue Studie „International Mobil – Motive, Rahmenbedingungen und Folgen der Aus- und Rückwanderung deutscher Staatsbürger“ leistet hier einen wichtigen Beitrag, um die bestehende Wissenslücke zu schließen.

Bei der Vorstellung der Studie betonte Dr.Cornelia Schu, Direktorin des Forschungsbereichs beim SVR, dass in den meisten Fällen ein Bündel an Motiven für die Entscheidung zur Auswanderung ausschlaggebend ist. Am häufigsten wurde neben beruflichen Gründen (66,9 %) der Wunsch genannt, neue Erfahrungen zu machen (72,2 %). Immerhin 41,4 % der Befragten führten Unzufriedenheit mit dem Leben in Deutschland als Beweggrund für eine Auswanderung an. Ein höheres Einkommen im Ausland erhofften sich 46,9 % der Befragten. Der Blick auf die Geschlechter zeigt sowohl bei den Aus- als auch bei den Rückwanderern, dass vor allem Männer den Beruf als Wanderungsmotiv angeben, während die Frauen eher aus familiären Anlässen wandern.

Mehr zur der Studie finden Sie auf www.bib-demografie.de.

 

 

Deutschland in fünfzehn Jahren

Magdeburg, 17. März 2015: Wie entwickeln sich Deutschlands Regionen bis 2030? Die Bevölkerung wird immer älter - doch diese Entwicklung verläuft regional sehr unterschiedlich. Unsere Karten zeigen, wo die Extreme liegen.

Die Zukunft der Regionen liegt irgendwo zwischen München und Brandenburg. Zwischen der prosperierenden bayerischen Hauptstadt, deren Bevölkerung zwischen 2010 und 2030 um stolze 20 Prozent wachsen soll. Und schrumpfenden Landkreisen wie Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg, der in diesem Zeitraum fast 30 Prozent seiner Einwohner verlieren soll.

Gerade ländliche Gegenden sind vom Bevölkerungsschwund betroffen, wie die Karten der 402 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland zeigen. Zwei Drittel von ihnen sollen laut Prognose des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) bis 2030 an Einwohnern verlieren. Prozentuale Zuwächse seien dagegen selten, zweistellige allenfalls in Bayern und Baden-Württemberg zu erwarten.

Auf www.spiegel.de gibt es verschiedene Karten, die die zu erwartenden bundesweiten Veränderungen verdeutlichen.

 

 

Spanische Fachkräfte in Sachsen-Anhalt

Magdeburg, 10. März 2015: Ein Vertreter der spanischen Botschaft in Deutschland hat sich in der IHK Magdeburg über die Ausbildung und Arbeit spanischer Jugendlicher und Fachkräfte in Sachsen-Anhalt informiert. Hintergrund ist eine im vergangenen Jahr unterzeichnete Vereinbarung zwischen der Gemeinde Barleben, der IHK Magdeburg, der Agentur für Arbeit Magdeburg und der Gemeinde La Pobla de Vallbona in Spanien mit dem Ziel, spanische Fachkräfte in sachsen-anhaltische Unternehmen zu vermitteln. 
Im Mittelpunkt der von IHK-Vizepräsident Rolf Lay und des spanischen Botschaftsvertreters Miguel Montero Lange geleiteten Gesprächsrunde standen unter anderem die Anwendung von Qualitätsstandards im Land Sachsen-Anhalt zur Anwerbung ausländischer Fachkräfte und Auszubildenden, die weitere inhaltliche Ausgestaltung von Austauschprogrammen sowie der Erfahrungsaustausch über bisher initiierte Projekte. 

Weitere Informationen zu dem Erfahrungsaustausch erhalten Sie auf www.investieren-in-sachsen-anhalt.de

 

 

Jeder Vierte im öffentlichen Dienst ist älter als 55 Jahre

Magdeburg, 03. März 2015: Rund 24% aller im öffentlichen Dienst beschäftigten Personen - darunter Angestellte, Beamte, Richter und Berufssoldaten - sind älter als 55 Jahre. Im Vergleich dazu liegt der Anteil dieser Altersgruppe unter allen Erwerbstätigen in Deutschland bei rund 19%. Dies hat das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden auf Basis der Personalstandsstatistik und des Mikrozensus für das Jahr 2013 berechnet.

Hauptursache für den überdurchschnittlich hohen Anteil älterer Beschäftigter im öffentlichen Dienst sind zahlreiche Einstellungen in den 1970er Jahren sowie später folgende Stellenreduzierungen. "Für den öffentlichen Dienst hat das erhebliche Folgen, wenn die stark besetzten Jahrgänge der über 55-Jährigen das Renteneintrittsalter erreichen", erklärt Dr. Stephan Kühntopf vom BiB. Alleine in den kommenden zehn Jahren werden von den gegenwärtig etwa 4,6 Mio. Beschäftigten rund 1,1. Mio. in den Ruhestand gehen.

Weitere Infos zu der Erhebung finden Sie auf www.bib-demografie.de.

 

 

AZUBI-Speed-Dating in der Handwerkskammer Magdeburg

Magdeburg, 02. März 2015: „In zehn Minuten zu deiner Lehrstelle“ lautet das Motto beim AZUBI-Speed-Dating am 14. Marz 2015 im Haus des Handwerks der Handwerkskammer Magdeburg.

Das Konzept ist einfach: Zehn Minuten haben junge Leute Zeit, sich im Gesprach mit Vertretern von Ausbildungsbetrieben interessant zu machen –und umgekehrt. Dann wird gewechselt fur das nachste Date mit dem nachsten Unternehmen. Aufgabe des Betriebes ist es, sich und das Handwerk zu prasentieren. Dabei konnen die Vertreter der Betriebe interessierte Jugendliche kennenlernen und so geeignete Auszubildende finden.

Die Teilnahme am AZUBI-Speed-Dating ist sowohl fur Handwerksbetriebe als auch fur Jugendliche kostenfrei.

Weitere Infos zu der Veranstaltung finden Sie auf www.hwk-magdeburg.de.

 

 

Zahl der Ein- und Auspendler über die Landesgrenze Sachsen-Anhalts 2013 gestiegen

Magdeburg, 24. Februar 2015: Im Jahresdurchschnitt 2013 hatten 1 095 100 Erwerbstätige ihren Wohnort in Sachsen-Anhalt. Andererseits arbeiteten hier 1 015 100 Erwerbstätige.  Damit hatte unser Land einen Auspendlerüberschuss von 80 000 Personen. Dabei stieg 2013 die Zahl der Auspendler über die Landesgrenze um 0,1 Prozent und die der Einpendler um 0,6 Prozent.

Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilte, sank im Jahr 2013 die Zahl der in Sachsen-Anhalt wohnenden Erwerbstätigen gegenüber dem Vorjahr um 6 000 Personen oder 0,5 Prozent und die der hier arbeitenden um 5 800 Personen oder 0,6 Prozent.

Da mehr Erwerbstätige in Sachsen-Anhalt wohnten als arbeiteten, hat unser Land einen negativen Pendlersaldo, also einen Auspendlerüberschuss. Im Jahr 2013 nahm der negative Pendlersaldo leicht ab und betrug 80 000 Personen (Vorjahr – 80 200 Personen).

Weitere Informationen und Zahlenmaterial finden Sie auf www.statistik.sachsen-anhalt.de.

 

 

Kirche im Wandel: Wie sieht die Gemeinde der Zukunft aus?

Magdeburg, 20. Februar 2015: Weniger Gläubige, Priester und Kirchen – christliche Gemeinden in Sachsen-Anhalt stehen vor dramatischen Veränderungen. Ein Pfarrer prophezeit schon Bibellesungen in Privatwohnungen.

Die Lage der Kirchen in Sachsen-Anhalt ist ernst. "Wir sind gegenwärtig in einem dramatischen Veränderungsprozess. Keiner weiß, wie die Kirche hier bei uns in 30 Jahren aussehen wird", sagt der katholische Bischof des Bistums Magdeburg, Gerhard Feige. "Aber Kirche ist immer einem Gestaltwandel unterworfen. Angesichts sinkender Priesterzahlen wird uns bewusster, wie sehr alle Gläubigen Kirche sind. Darum versuchen wir auch, Laien noch stärker einzubeziehen."

Heute gibt es im Bistum Magdeburg, das Sachsen-Anhalt und Teile von Sachsen und Brandenburg umfasst, noch 78 Priester für rund 86.000 Katholiken. "In einem gesellschaftlichen Umfeld, in dem 80 Prozent der Menschen keiner Religion angehören, ist das im deutschlandweiten Vergleich noch eine komfortable Lage", stellt Feige fest.

Doch derzeit wird nur noch alle drei bis vier Jahre in Magdeburg ein Priester geweiht. "Junge Menschen wollen sich heute meistens nicht mehr so binden. Außerdem gibt es in einer freien Gesellschaft mehr Entfaltungsmöglichkeiten für den Einzelnen. Deshalb werden wir auf absehbare Zeit andere Lösungsmöglichkeiten suchen müssen." Auf katholischer Seite gab es im Jahr 2013 genau 669 Kirchenaustritte. Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) registrierte auf dem Gebiet Sachsen-Anhalts im Jahr 2013 insgesamt 1938 Austritte.

Noch gibt es in der Evangelischen Kirche aus Sicht des Regionalbischofs Halle-Wittenberg, Johann Schneider, keinen Mangel an Geistlichen. "Der größte Teil der Pfarrerinnen und Pfarrer wird seit der Wiedervereinigung im öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis beschäftigt, aber wir haben auch privatrechtlich Beschäftigte."

Die Katholische Kirche begann bereits vor mehreren Jahren mit der Zusammenlegung von Gemeinden und der Errichtung neuer Pfarreien. "Inzwischen sind auch in den Pfarreien entsprechende Immobilien-Konzepte entwickelt. Wesentliche Entscheidungen werden dabei vor Ort gefällt", berichtet Feige.

Der katholische Pfarrer Magnus Koschig ist verantwortlich für sieben Gemeinden im nördlichen Halle und im Saalekreis. "In 20 bis 30 Jahren wird es hochgerechnet noch 20 Priester im Bereich von Sachsen-Anhalt geben", schätzt er. Dann würden kaum noch Kirchen benötigt. "Es wird Hauskirchen geben und die Gläubigen versammeln sich in Wohnungen, beten zusammen und lesen die Bibel."

Lesen Sie den vollständigen Beitrag auf den Online-Seiten der Welt: www.welt.de

 

 

Betriebsübernahmen in Sachsen-Anhalt: Fachkräfte dringend gesucht

Magdeburg, 18. Februar 2015: Nachwuchs ist Mangelware: Betrieben in Sachsen-Anhalt fehlen Jugendliche, die eine Ausbildung machen möchten und qualifizierte Fachkräfte sind rar geworden. Und es gibt ein weiteres Problem: etwa 2.600 Unternehmer in Sachsen-Anhalt suchen in den kommenden vier Jahren Nachfolger, damit ihre Betriebe erfolgreich weitergeführt werden können. Werden diese nicht gefunden, droht der Verlust von rund 30.000 Arbeitsplätzen.

Auf Internetportalen versuchen Unternehmer Menschen zu finden, die ihre Posten übernehmen möchten. Und auch bei den Industrie- und Handwerkskammern gibt es Arbeitsgruppen, die sich mit dem Thema Unternehmensnachfolge beschäftigen.

Wie Andre Rummel von der IHK Magdeburg, Geschäftsstelle Salzwedel sagte, habe die Problematik in den vergangenen Jahren auch in der Altmark einen erheblichen Bedeutungszuwachs erfahren. "Die Gründe dafür sind vielfältig und lassen sich nicht nur auf eine Ursache zurückführen."

Eine Betriebsübernahme sei ein sehr komplexer betriebswirtschaftlicher und rechtlicher Prozess, welcher sich teils über mehrere Jahre erstrecke. Der demografische Wandel erschwere die Nachfolgersuche darüber hinaus zusätzlich. "Das Thema begleitet uns ständig", sagte Rummel.

Die IHK biete vielfältige Beratungsangebote und wolle Unternehmen rechtzeitig sensibilisieren, an die Zukunft zu denken. Existenzgründern wolle die IHK aufzeigen, welche Chancen und Möglichkeiten eine Betriebsübernahme biete.

"Wir sind zum Beispiel Regionalpartner der bundesweiten Unternehmensnachfolgebörse "next change", welche interessierte Unternehmer und Existenzgründer zusammenbringen soll. Mit diesen und weiteren Leistungen wollen wir unseren Beitrag leisten für die Zukunft des Mittelstandes in Sachsen-Anhalt und der Altmark" ,so Rummel.

Der MDR hat sich diesem Thema gewidmet und zeigt in einem Beitrag, wie die Unternehmensnachfolge erfolgreich bewältigt werden kann.

Lesen und sehen Sie den vollständigen Beitrag auf www.mdr.de.

 

 

Wohnungsmarkt in Elsteraue: Auf den demografischen Wandel reagieren

Magdeburg, 17. Februar 2015: Studenten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben sich mit der Zukunft des Wohnungsmarktes auseinandergesetzt und waren für ihre Recherchen auch in Bornitz unterwegs.

Der demografische Wandel macht auch vor Immobilienbesitzern nicht halt. Sinkende Preise bis hin zum Preisverfall, weniger Einwohner, eingeschränkte Nutzbarkeit im Alter und Wegzug der Jüngeren machen es schwer, Nachnutzer für Immobilien zu finden. Eine Folge ist zunehmender Leerstand. Ein Problem, das nicht nur Privatpersonen sondern auch die Politik und die Planer tangiert.

Das ist aus einem Papier mit dem Titel „Die Zukunft eines Wohnungsmarktsegments im demografischen Wandel“ herauszulesen. Herausgegeben wurde es vom Leibniz-Institut für Länderkunde, die Ergebnisse zusammengetragen haben Studenten der der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Die Hochschule hatte im Jahr 2011 eine Umfrage in Sachsen-Anhalt gestartet und war im Zuge dessen auch in Bornitz und Nebra im Burgenlandkreis unterwegs. Nun liegen die Ergebnisse dieser Befragung, die Studenten vom Institut für Geowissenschaften und Geografie durchführten, vor.

In insgesamt 30 ausgewählten Orten haben die Studenten Fragebögen verteilt und wollten von den Einwohnern erfahren, was sie von ihrem Wohnumfeld halten, ob sie sich dort wohlfühlen, was sie vermissen. Das Ergebnis ist auf mehr als 50 Seiten zu lesen. Unter anderem sollen nach Aussage des Papiers rechtzeitig die Weichen für eine „tragfähige Entwicklung der Räume im bevorstehenden beschleunigten Generationenwechsel“ gestellt werden. Das erfordere aber, dass Kommunen und das Land bei ihrer Planung das Problem rechtzeitig erkennen und entsprechend mit Maßnahmen eingreifen.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag auf den Online-Seiten der Mitteldeutschen Zeitung: www.mz-web.de

 

 

Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe: „Die Demografie­politik bleibt Top-Thema der Bundesregierung“

Magdeburg, 16. Februar 2015: Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung am 14. Januar 2015 die von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière vorgelegten Grundsätze und Schritte zur Weiterentwicklung der Demografiepolitik der Bundesregierung beschlossen. Was genau geplant ist und welche demografiepolitischen Maßnahmen bereits im Rahmen der Demografiestrategie umgesetzt wurden, darüber spricht Cornelia Rogall-Grothe, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, mit der Redaktion des Demografieportals. Als Vorsitzende des interministeriellen Staatssekretärsausschusses „Demografie“ ist sie für die Koordinierung der Demografiepolitik innerhalb der Bundesregierung zuständig und hat den Prozess von Anfang an begleitet.

Redaktion Demografieportal: Frau Rogall-Grothe, was bedeutet die demografische Entwicklung für Deutschland?

Cornelia Rogall-Grothe: Deutschland muss sich langfristig auf eine sich verändernde und zahlenmäßig kleiner werdende Bevölkerung einstellen. Das bringt Chancen, aber auch Herausforderungen mit sich. Die Lebenserwartung steigt und wir bleiben länger gesund und leistungsfähig. Aber der Anteil an jungen Menschen wird zurückgehen, ebenso wie auch der Anteil der Personen im erwerbsfähigen Alter. Unsere Gesellschaft wird außerdem vielfältiger: Menschen mit Migrationshintergrund Chancen und Teilhabe zu ermöglichen, ist dabei eine große Aufgabe. Das Anerkennungsgesetz für ausländische Berufsqualifikationen war hier ein wichtiger Schritt und zeigt beachtliche Erfolge. Ein weiteres Zeichen ist die im Dezember 2014 gestartete Telefon-Hotline für internationale Fachkräfte, eine Maßnahme, die wir im Rahmen der Demografiestrategie der Bundesregierung umgesetzt haben. Das Beratungsangebot ist mehrsprachig und bietet internationalen Fachkräften, die sich für eine Arbeit in Deutschland interessieren oder bereits hier arbeiten, eine persönliche Beratung zu Themen wie Einreise und Aufenthalt, Arbeitssuche oder Anerkennung ausländischer Abschlüsse.

Redaktion Demografieportal: Was ist der Bundesregierung bei ihrer Demografiepolitik vor diesem Hintergrund besonders wichtig?

Cornelia Rogall-Grothe: Der Bundesregierung ist vor allem wichtig, das Bewusstsein für den Bevölkerungswandel wachzuhalten und den Prozess gemeinsam mit allen gesellschaftlichen Kräften aktiv zu gestalten. Der gerade verabschiedete Kabinettsbeschluss zur Weiterentwicklung der Demografiepolitik unterstreicht diesen Handlungswillen der Bundesregierung. Er bekräftigt den eingeschlagenen Weg in der Entwicklung einer gemeinsamen Demografiepolitik für Deutschland. Auf die demografierelevanten Auswirkungen aufmerksam zu machen und die politischen Entscheidungsgeber zu sensibilisieren, ist auch das Anliegen des 2014 eingeführten Demografie-Checks der Bundesregierung. Er gilt für alle Gesetzes- und Verordnungsvorhaben des Bundes.

Lesen Sie das vollständige Interview auf dem Demografieportal des Bundes: www.demografie-portal.de

 

 

Jung + alt = innovativ

Magdeburg, 13. Februar 2015: Wie bleiben Unternehmen mit älter werdenden Belegschaften innovativ? Die Firma Datev bringt Junge und Ältere zusammen, um neue Geschäftsideen zu entwickeln.

Seit Jahren warnen Statistiker vor dem demografischen Wandel. Manche fürchten, dass den Firmen die Arbeitskräfte ausgehen, andere schüren Ängste vor leeren Rentenkassen und selbst der Papst klagt über die "Müdigkeit der Alterung" in Europa. Tatsächlich steigt das Durchschnittsalter der Beschäftigten in vielen Unternehmen – im Schnitt sind viele Belegschaften hierzulande Mitte 40 oder älter. Und weil kaum Jüngere nachkommen, wird das Durchschnittsalter in den kommenden Jahren noch zunehmen. Also investieren Arbeitgeber in Weiterbildung und Gesundheitsmanagement und überlegen sich Programme, wie sie mit den Älteren möglichst lange wettbewerbsfähig bleiben. 

Problematisch daran ist: Seit Jahrhunderten erfolgt die Wissensvermittlung von den Älteren zu den Jüngeren. Ob als erfolgreiches Modell der dualen Ausbildung mit Meister und Lehrling oder im akademischen Umfeld – Seniorität bedeutet hierzulande Seriosität.  

Doch genau das stimmt heute so nicht mehr. Oft kommen die Innovationen von den Jüngeren. Allerdings entstehen häufiger wirklich tragfähige Geschäftsideen aus der Zusammenarbeit von jüngeren und älteren Mitarbeitern. "Manche Firmen versetzt die demografische Frage in Angst, dabei können Mitarbeiter mit unterschiedlichen Wissens- und Erfahrungsschätzen in Unternehmen wirklich voneinander profitieren", sagt Kathrin Möslein. Sie ist Professorin für Innovation und Wertschöpfung an der Universität Erlangen-Nürnberg und der HHL Leipzig Graduate School of Management. Wie altersgemischte Teams zusammenarbeiten, erforscht sie  in dem vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (BMBF) und dem Europäischen Sozialfond (ESF) geförderten Tandem-Projekt. 

Es soll Erkenntnisse darüber liefern, wie Innovationen in Unternehmen mit altersgemischten Teams am besten funktionieren und welche Methoden auf andere Unternehmen übertragbar sind. In der Forschungsphase liegt der Schwerpunkt auf Firmen der Informationstechnologie und Medizintechnik. 

Eines dieser Unternehmen ist die Nürnberger Firma Datev. Das Software- und IT-Service-Unternehmen bietet seine Dienstleistungen in erster Linie Steuerberatern an und beschäftigt hierzulande rund 6.700 Mitarbeiter. Datev gilt als verlässlicher und sicherer Arbeitgeber, viele bleiben ihr ganzes Berufsleben dort, das Durchschnittsalter der Belegschaft beträgt heute 48 Jahre, Tendenz steigend. "Die Fluktuation liegt bei unter zwei Prozent, einschließlich der Kollegen, die in Rente gehen", sagt Personalchef Jochen Kurz.

Es erprobt neue Wege der Wissensvermittlung in Unternehmen. Bei Datev hat der Pilot drei unterschiedliche Ziele: In einem ersten Teilprojekt bringen jüngere Mitarbeiter älteren Kollegen spielerisch neue Kommunikationsmittel näher – etwa Socialmedia und verschiedene Crowdworkingtools. Innovationscoach nennt sich ein weiteres Projekt: Hier stehen erfahrene Mitarbeiter ihren Kollegen als Sparringspartner zur Seite, um Ideen auf ihre Umsetzbarkeit und Praxistauglichkeit abzuklopfen. Und im dritten Teilprojekt bilden ältere und jüngere Mitarbeiter aus unterschiedlichen Abteilungen sogenannte Innovationsteams, die gemeinsam an einem Thema arbeiten – ohne dass das Label Demografie am Projekt klebt.

Der Vorteil dieser Methode: Sowohl die Jüngeren als auch die Älteren sind für die Wissensvermittlung zuständig. Und beide sind Lernende. Damit besteht Gleichrangigkeit zwischen den Generationen. Und ganz nebenbei wird auf diese Weise Lernen auf Augenhöhe ermöglicht.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag auf den Online-Seiten der Zeit: www.zeit.de.

 

 

Höher gebildete Menschen sind im Alter weniger häufig pflegebedürftig

Magdeburg, 12. Februar 2015: In einer Studie zeigt MPIDR-Forscherin Olga Grigorieva auf, dass gebildetere Menschen weniger häufig pflegebedürftig werden als Menschen mit geringerem Bildungsgrad.

Olga Grigorieva untersuchte, inwieweit der sozioökonomische Status einer Person Einfluss darauf hat, ob diese Pflegeleistungen im Alter in Anspruch nimmt oder nicht. Diese Art von Untersuchungen sind für Politik und Gesellschaft in den industrialisierten Ländern interessant, weil diese Länder mit ihrer wachsenden Zahl älterer Menschen vor der Frage stehen, wie die Pflege finanziert werden soll. Zu wissen, wie das Bildungsniveau in einem Land ist und welchen Einfluss diese Bildung auf die Inanspruchnahme von Pflegeleistungen hat, ist hilfreich, um den Bedarf an Pflegeleistungen und die damit verbundenen Kosten abzuschätzen.

Olga Grigorievas Ergebnisse zeigen auf, dass sowohl bei der Inzidenz als auch bei der Prävalenz der Bildungsgrad eine Rolle spielte, wobei der Effekt größer bei der Prävalenz ist als bei der Inzidenz. Sie stellte fest, dass es zwischen den Geschlechtern keinen Unterschied in der Wahrscheinlichkeit pflegebedürftig zu werden gibt. Der Zusammenhang zwischen Bildung und dem in Anspruch nehmen von Pflegeleistungen ist stärker ausgeprägt bei Männern als bei Frauen. Grund hierfür könnten die größeren sozioökonomischen Ungleichheiten in der Gesundheit bei Männern sein. Was die regionale Unterschiede angeht, konnte sie aufzeigen, dass im Osten ältere Menschen häufiger Pflege benötigen als die Menschen im Westen - und das gilt sowohl für Männer als auch für Frauen.

Die Wissenschaftlerin fand noch einen weiteren Faktor, der die Wahrscheinlichkeit, ob jemand pflegebedürftig wird, stark beeinflusst: der Familienstand. Was die Inzidenz angeht, führt eine Veränderung des Familienstandes dazu, dass das Risiko pflegebedürftig zu werden stark ansteigt. In diesem Punkt unterscheiden sich zudem Männer und Frauen stark: Bei alleinstehenden Männern verzweifacht sich bei Männern das Risiko, Pflegeleistungen in Anspruch zu nehmen (exakt 2,3 Mal) im Vergleich zu verheirateten Männern. Auch bei den Frauen steigt das Risiko, pflegedürftig zu werden, wenn sie verwitwet sind, allerdings nicht ganz so stark: Im Schnitt beanspruchen sie 1,3 Mal häufiger Pflegeleistungen als verheiratete Frauen.

Weitere Informationen zu der Studie finden Sie hier: www.demogr.mpg.de.

 

 

Demografischer Wandel: Nachteil bei Stromkosten abfedern

Magdeburg, 04. Februar 2015: Kaum zu glauben, aber Aschersleben zieht täglich mehrere hundert Pendler aus dem ganzen Land an. Ob aus Halle, Magdeburg oder auch Stendal - viele verdienen in der Stadt Lohn und Brot, wohnen aber in einer anderen Region.

Eine Statistik dazu hatte Landtagspräsident Detlef Gürth (CDU) zur dritten Veranstaltung des Projekts „LebensWerte“ in dieser Woche bemüht, um zu zeigen, dass Aschersleben trotz des demografischen Wandels nicht gezwungenermaßen Einwohner verlieren muss. „Man muss die Arbeitsplätze der Pendler als Chance begreifen, neue Einwohner zu gewinnen.“

Dass die Stadt abseits von Büro- oder Fabrikalltag für Bürger durchaus attraktiv zu sein scheint, das konnte Michael Bruder von der Fachhochschule der Polizei bestätigen. Der Beamte wird aus familiären Gründen zwar nicht die Altmark verlassen, viel Freizeit verbringt der fünffache Familienvater nach eigener Aussage dennoch in Aschersleben. Die entsprechenden Angebote dafür gebe es ausreichend, findet Bruder.

Vielen sind die Stärken Ascherslebens - und dazu zählt vor allem die Bildungs- und Kulturlandschaft - allerdings immer noch nicht bewusst. Zumindest sieht Gürth bei der Vermarktung der Region trotz Landesgartenschau und Internationaler Bauausstellung immer noch Steigerungspotenzial. Dabei ist sich der Landtagsabgeordnete sicher: Gemeinsam mit der Stadt Seeland und der Stadt Falkenstein kann man Aschersleben künftig noch besser verkaufen.

Ansätze dazu gab es bereits bei den ersten beiden Arbeitstreffen in der Stadt Seeland und in Ermsleben. Dort verständigten sich die Teilnehmer des „LebensWerte“-Projekts unter anderem darauf, den Tourismus als gemeinsames Bindeglied stärker hervorzuheben (die MZ berichtete). Nach dem Abschluss der ersten Gesprächsrunde im Rahmen des vom Land geförderten Projekts, sollen die Ideen auch inhaltlich ausgefüllt werden, sagte Projektleiter Sebastian Marschall vom RKW Sachsen-Anhalt. Erste Treffen dazu soll es dann im März geben.

Die Freizeitgestaltung ist jedoch nur ein Aspekt. Viele schauen auch einfach nur auf das Geld. Dabei hat die Region wie viele andere auch in den neuen Bundesländern ein Problem mit den Energiepreisen. Allein die Kosten für Strom haben sich nach Aussage von Dirk Weinhold von der Bio-Wärme-Innovation GmbH in Aschersleben zu einem Faktor entwickelt, der Umzugswillige durchaus von ihren Plänen abhalten kann.

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf den Online-Seite der Mitteldeutschen Zeitung: www.mz-web.de.

 

 

Demografie-Tarifverträge verbessern Image von Branchen und Unternehmen

Magdeburg, 03. Februar: Können spezielle Demografie-Tarifverträge ein geeigneter Rahmen für alternsgerechte Arbeit und eine demografieorientierte Personalstrategie sein? Diese Frage beantwortet der neue Monitor der Initiative Neue Qualität der Arbeit "Tarifverträge zur Gestaltung der Qualität der Arbeit".

Mit ihm gibt die Initiative erstmals einen umfassenden Überblick über die derzeit existierenden demografieorientierten Tarifverträge - und die Erfahrungswerte der beteiligten Akteure auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite. Befragt wurden dazu Tarifexperten beider Seiten sowie ausgewählte Personalverantwortliche und Betriebs- oder Personalratsmitglieder aus Unternehmen.

89 Prozent der Befragten geben an, dass das Image einer Branche oder eines Betriebs durch einen demografieorientierten Tarifvertrag positiv beeinflusst werde. Ein Drittel von ihnen sieht diesen Einfluss sogar als "sehr hoch" an. 56,5 Prozent der Befragten sagen zudem, dass ein solcher Tarifvertrag eine positive Rolle bei der Personalfindung und -bindung spielt. Und 81 Prozent der befragten Tarifpartien sind mit den Resultaten nach der Einführung solcher Verträge so zufrieden, dass sie angeben, den Prozess weiterführen zu wollen - lediglich 5 Prozent möchten das nicht. Als wichtigste Inhalte der Verträge sehen die Experten Gesundheitsförderung, Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit sowie die Arbeitsbedingungen und -gestaltung.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag auf www.inqa.de.

 

 

Wie viel Haushalte gibt es in Sachsen-Anhalt? - Mikrozensus 2015 hat begonnen

Magdeburg, 27. Januar 2015: Bereits seit Jahresbeginn 2015 erhalten Haushalte Sachsen-Anhalts Post vom Statistischen Landesamt. Mit diesen Briefen wird der Besuch eines Erhebungsbeauftragten angekündigt. Dieser unterstützt im Auftrag des Statistischen Landesamtes die auch als „kleine Volkszählung“ (Mikrozensus) benannte jährliche Haushaltsbefragung. 

Der Mikrozensus wird ganzjährig von Januar bis Dezember im gesamten Bundesgebiet durchgeführt. Es werden Daten über die Bevölkerungsstruktur, die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung sowie über Familien, Haushalte und den Arbeitsmarkt erhoben. Integriert in den Mikrozensus ist die Erhebung über den Arbeitsmarkt für alle Mitgliedstaaten der EU. Die Informationen sind Grundlage für viele gesetzliche und politische Entscheidungen. Der Mikrozensus ist für viele Sachfragen im Bereich Haushalt und Familie die einzige statistische Informationsquelle.

Weitere Infrmationen zu der Befragung finden Sie auf www.statistik.sachsen-anhalt.de.

 

 

1964: Geburtenstarker Jahrgang mit großer ethnischer Diversität

Magdeburg, 20. Januar 2015: Im Jahr 2014 feierte ein Geburtsjahrgang seinen 50. Geburtstag, der sich vor allem dadurch auszeichnet, dass er zahlenmäßig den Höhepunkt der Babyboomer-Generation in Deutschland markiert: Nie wieder wurden in der Fertilitätsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland so viele Kinder geboren wie im Jahr 1964. Danach sanken die Geburtenzahlen langsam, aber stetig ab und stagnieren seit Anfang der 1970er Jahre auf niedrigem Niveau.

Der Jahrgang 1964 zeichnet sich neben diesem demografischen Merkmal aber auch durch eine Vielfalt bei der ethnischen Zusammensetzung aus, wie Andreas Ette, Jürgen Dorbritz und Harun Sulak in einem Beitrag der neuen Ausgabe von Bevölkerungsforschung Aktuell zeigen. Immerhin wurde jeder sechste Angehörige dieser Kohorte nicht in Deutschland geboren.

Neben einem Überblick über die demografischen Merkmale der 1964 Geborenen widmen sich die Autoren in ihrem Beitrag der Frage, wie sich die zugewanderten Babyboomer von den deutschen hinsichtlich ihres generativen Verhaltens unterscheiden.

Über den folgenden Link gelangen Sie zu dem vollständigen Beitrag: www.bib-demografie.de.

 

 

Existenzielles Erfordernis: Land will Flüchtlingszahlen gerecht werden

Magdeburg, 16. Januar 2015: Sachsen-Anhalt erweitert die Zentrale Anlaufstelle für Asylbewerber in Halberstadt, um der wachsenden Zahl von Flüchtlingen gerecht zu werden. Nach einer Aufstockung der Aufnahmekapazität um rund 200 im vergangenen Jahr sei für 2015 ein Plus von 150 bis 200 Betten geplant, sagte der Leiter der Einrichtung, Eckhardt Stein, am Dienstag in Halberstadt. Dort, wo derzeit rund 750 Asylbewerber ihre erste Zeit im Land verbringen, informierten sich Ministerpräsident Reiner Haseloff und Innenminister Holger Stahlknecht (beide CDU).

Laut Innenministerium wurden 2014 insgesamt rund 6600 Erstanträge auf Asyl gestellt. Im Jahr zuvor seien es noch knapp 3100 gewesen – die Zahl hat sich also verdoppelt. Laut Stahlknecht lautet die Prognose, dass bis 2016 jährlich rund 9000 Flüchtlinge nach Sachsen-Anhalt kommen könnten. Laut Ministerpräsident Haseloff wollen sich Land und Kommunen am 23. Januar bei einer Flüchtlingskonferenz beispielsweise über die Unterbringung der Asylsuchenden verständigen.

Sachsen-Anhalt wolle weiter seinen vergleichsweise guten Standard bei der dezentralen Unterbringung halten, betonte Haseloff. 67 Prozent der Asylbewerber seien in Wohnungen untergebracht und nicht in Gemeinschaftsunterkünften. Bundesweit stehe das Land damit sehr gut da. Haseloff und Stahlknecht sprachen sich zudem erneut für eine Veränderung des Zuwanderungsrechts aus. Für Sachsen-Anhalt sei das angesichts der demografischen Probleme ein "existenzielles Erfordernis", betonte der Ministerpräsident.

Den vollständigen Beitrag finden Sie auf www.welt.de.

 

 

Neues Bundesprogramm: Mehr Prävention im Kampf gegen gewaltbereite Islamisten

Magdeburg, 15. Januar 2015: Im Kampf gegen gewaltbereite Islamisten setzt die Bundesregierung verstärkt auch auf Präventionsarbeit. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig: "Ein Schwerpunkt im neuen Bundesprogramm 'Demokratie leben!' ist die Prävention gegen gewaltorientierten Islamismus."

Die Mittel für das Programm sind deshalb im vergangenen Jahr um zehn Millionen Euro auf insgesamt 40,5 Millionen Euro aufgestockt worden. Die zusätzlichen Mittel sollen vor allem für die  Radikalisierungsprävention gegen gewaltorientierten Islamismus, Salafismus und Antisemitismus eingesetzt werden. 

"Wir müssen verhindern, dass junge Menschen extremistischen Rattenfängern auf den Leim gehen", so Manuela Schwesig. "Durch präventive Maßnahmen müssen wir menschenverachtenden Ideologien den Resonanzboden entziehen und die Jugendlichen erreichen, bevor etwas passiert."

Ausführliche Informationen zum Bundesprogramm finden Sie auf www.bmfsfj.de.

 

 

IHK liefert Plan B bei der Berufsorientierung

Magdeburg, den 14. Januar 2015: Bereits zum zwölften Mal beteiligt sich die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) an der Bildungsmesse „Chance“ auf dem Messegelände in Halle (Saale). Vom 16. bis 17. Januar 2015 stehen die Aus- und Weiterbildungsberater der IHK in Halle 1, Stand C 4 allen Interessierten zu Fragen der Berufswahl Rede und Antwort.

Nach dem Motto „Plan B: Es gibt immer eine Alternative“ wird in diesem Jahr ein Projekt der IHK-Auszubildenden für Schülerinnen und Schüler auf der Messe vorgestellt. Durch ein Rollenspiel stellen die angehenden Bürokaufleute die Bedeutung der dualen Berufsausbildung dar und zeigen mögliche Hürden bei der Berufswahl auf. Findet man nicht auf Anhieb seinen Traumberuf, so ist es gut, einen Plan B zu haben. Denn nur durch eine abgeschlossene Berufsausbildung ebnet man sich den Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Das zeigt auch der Slogan des Rollenspiels „#Zukunft: ein Rollenspiel@Plan-B-Sucher“.

Außerdem werden mit der IHK-Lehrstellenbörse und der IHK-Stipendieninitiative weitere Wege der Berufsorientierung für angehende Azubis und Studenten vorgestellt.

Im Bereich der Existenz- und Unternehmensgründung ist die IHK am Gemeinschaftsstand des Gründernetzwerkes HALLE-SAALEKREIS in Halle 4, Stand B 2 vertreten. Hier lockt am 17. Januar 2015 der Gründertag mit zahlreichen Fachvorträgen zum Gründungsgeschehen sowie interessanten Interviews mit renommierten Unternehmern aus der Region.

Quelle: www.investieren-in-sachsen-anhalt.de

 

 

Großstädte in Deutschland mit starkem Bevölkerungszuwachs

Magdeburg, 13. Januar 2015: Unter allen Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland sind in den letzten Jahren die Einwohnerzahlen der Großstädte am stärksten angestiegen. Wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) errechnet hat, verzeichnete Berlin zwischen 2011 und 2013 einen durchschnittlichen Zuwachs von 43.000 Einwohnern pro Jahr. Dahinter folgen München (22.600), Hamburg (13.600) und Frankfurt (11.500).

Nahezu alle großen Städte in Deutschland haben eine positive Zuwanderungsbilanz, allerdings zeigen sich hierbei erhebliche Unterschiede. Insbesondere die ‚Gateway Cities‘ Berlin, München, Hamburg, Frankfurt und Stuttgart weisen hohe Zuwanderungsgewinne aus dem Ausland auf. "In diesen Städten lassen sich rund drei Viertel des Bevölkerungswachstums auf internationale Zuwanderung zurückführen", erklärt Susanne Stedtfeld vom BiB. Im Gegenzug beziehen die ebenfalls stark gewachsenen Städte Leipzig (10.000), Dresden (6.400) und Münster (6.000) ihre Bevölkerungsgewinne ganz überwiegend aus Binnenzuwanderung. Bei Köln (9.700) und Hannover (5.300) halten sich Außen- und Binnenwanderungsgewinne in etwa die Waage.

Weitere Informationen und die vollständige Studie finden Sie auf www.bib-demografie.de.

 

 

Wie Kommunen für ausländische Fachkräfte attraktiv werden können

Magdeburg, 12. Januar 2015: Kommunen können mit einer Vielzahl von Maßnahmen ihre Attraktivität für Fachkräfte aus dem Ausland erhöhen. Im Mittelpunkt stehen dabei die lebensweltliche Integration der Zuwanderer und die Unterstützung von Unternehmen bei der Rekrutierung und Eingliederung von Fachkräften. Das geht aus einer vom BBSR veröffentlichten Studie hervor.

ie eine gute kommunale Zuwanderungspolitik ablaufen kann, wurde anhand von acht kommunalen Fallbeispielen untersucht. Aus den Erfolgsfaktoren haben die Autoren übertragbare Ansätze abgeleitet. "In vielen Kommunen hat ein Perspektivwechsel stattgefunden. Weniger die Probleme der Zuwanderung stehen im Vordergrund, sondern mehr die damit verbunden Chancen, insbesondere in Zeiten eines sich verstärkenden Fachkräftemangels. In diesem Zusammenhang entwickelt sich auch zunehmend eine Willkommens- und Anerkennungskultur", so BBSR-Direktor Harald Herrmann.

Willkommenskultur, Welcome Center, Relocation Service, interkulturelle Öffnung, Rekrutierung in Südeuropa – diese Stichworte stehen stellvertretend für kommunale Strategien, mit denen qualifizierte ausländische Fachkräfte in die Kommunen und ihre Unternehmen geholt werden sollen. Die acht untersuchten Kommunen gründen Netzwerke und Kooperationen, entwickeln Konzepte und setzen Maßnahmen um, die verschiedene Zielgruppen und Handlungsfelder betreffen. Ein Schwerpunkt sind die serviceorientierte Verwaltung und Begrüßungs- und Informationsinitiativen für Neubürger. Zentral ist dabei die Bündelung der zuwanderungsrelevanten Informationen und Angebote.

Weitere Informationen zu der Studie finden Sie hier: www.bbsr.bund.de.

 

 

Studie zur Altersstruktur in Engpassberufen veröffentlicht

Magdeburg, 07. Januar 2015: 2,1 Millionen ältere Fachkräfte, die derzeit in sogenannten Engpassberufen arbeiten, gehen innerhalb der nächsten 15 Jahre in den Ruhestand. Zu diesem Ergebnis kommt die Anfang Januar veröffentlichte Studie „Fachkräfteengpässe in Unternehmen – Die Altersstruktur in Engpassberufen“ des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA). Dies stellt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen vor besondere Herausforderungen.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel: „Die Studie verdeutlicht einmal mehr, dass wir die vorhandenen Fachkräftepotenziale noch besser ausschöpfen müssen. Daher ist es erfreulich, dass immer mehr ältere Personen in Beschäftigung stehen. Wir müssen aber auch die Arbeitsmarktchancen für Frauen, An- und Ungelernte sowie Menschen mit Behinderung weiter verbessen. Nur so kann der Fachkräftebedarf in der deutschen Wirtschaft langfristig gedeckt werden. Mit der neuen ‚Partnerschaft für Fachkräfte‘ haben Unternehmen, Gewerkschaften, Sozialpartner und die Politik einen weiteren Schritt zur Erreichung dieses Zieles gemacht.“

Für den September 2014 identifizieren die Wissenschaftler 139 sogenannte Engpassberufe, in denen derzeit 6,7 Millionen Fachkräfte beschäftigt sind. Das sind Berufe, in denen schon heute Fachkräfte schwer zu bekommen sind. Etwa jeder dritte dieser 6,7 Millionen Menschen ist 50 Jahre oder älter. Wenn diese Personen in Rente gehen, müssen in den deutschen Unternehmen 2,1 Millionen qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ersetzt werden. So muss in den nächsten Jahren allein für 230.000 Berufskraftfahrerinnen und -fahrer sowie 175.000 Krankenschwestern und -pfleger Ersatz gefunden werden.

Den vollständigen Artikel und weitere Informationen zu der Studie finden Sie auf www.demografie-portal.de.

 

 

Dokumentation der Veranstaltung "Demografie Wissen Kompakt 2014"

Magdeburg, 02. Januar 2015: Rund 150 Beraterinnen und Berater, Personalmanagerinnen und Personalmanger, Interessenvertretungen sowie betriebliche Arbeitsschutzakteure lernten am 17. November 2014 in der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund Tools und Werkzeuge für die Personalarbeit kennen. Die Präsentationen der Veranstaltung stehen ab sofort zum Herunterladen zur Verfügung.

Der steigende Anteil Älterer in den Belegschaften und die schrittweise Erhöhung der Regelaltersgrenze setzen den demografischen Wandel in vielen Unternehmen auf die Tagesordnung. Die Arbeits- und Leistungsfähigkeit zu fördern wird für immer mehr Personalverantwortliche zu einer wichtigen Aufgabe. Kleine und mittlere Unternehmen fragen dazu häufig Unterstützung in Form von Beratung nach. Demografieberatung trägt präventive Strategien in die Arbeitswelt, um Unternehmen und Beschäftigte zu stärken. Professionelle Beratung nutzt erprobte Instrumente zu Sensibilisierung, Analyse und Gestaltung.

Die auf der Veranstaltung "Demografie Wissen Kompakt 2014" vorgestellten Tools und Werkzeuge sind großteils unter wissenschaftlicher Begleitung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bzw. durch Förderung der Initiative Neue Qualität der Arbeit entwickelt worden.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.inqa.de.

 

 

Geburten in der Weihnachtszeit

Magdeburg, 22. Dezember 2014: Im Jahr 2013 wurden zwischen Heiligabend und Silvester 296 Babys geboren, darunter 4 Zwillingspärchen. Wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte, kamen am Heiligabend 36 und an den beiden Weihnachtsfeiertagen 23 bzw. 27 Kinder zur Welt. Zu Silvester wurden 31 Geburten beurkundet. 

Der absolute Geburtenhöhepunkt im vergangenen Jahr wurde am 10. September mit 70 Neugeborenen registriert.  Die wenigsten Geburten, nur 19, ereigneten sich am 23. März. Der geburtenreichste Monat war im Vorjahr der Juli mit 1 600 Kindern. Die Monate Februar und Dezember lagen mit 1 271 bzw. 1 287 Neugeborenen deutlich unter dem monatlichen Durchschnittswert von 1 400.

Weitere Zahlen und Infos finden Sie auf den Webseiten des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt: www.statistik.sachsen-anhalt.de.

 

 

Hochschulen in Sachsen-Anhalt: Weniger Studenten eingeschrieben

Magdeburg, 16. Dezember 2014: Jahrelang kamen kontinuierlich immer mehr junge Menschen zum Studieren nach Sachsen-Anhalt. Nun verzeichnen die Hochschulen erstmals einen Rückgang. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes sind in diesem Wintersemester rund 54.500 Studenten an den Hochschulen und Fachhochschulen des Landes eingeschrieben. Das seien etwa 2,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Noch deutlicher wird der Verlust bei den Erstsemestern: Deren Zahl sei um etwa 10 Prozent gesunken.

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verlor prozentual gesehen die meisten Studenten. Hier wurden zum Wintersemester weitere Studiengänge mit einer Zulassungsbeschränkung versehen. Nur die beiden Kunsthochschulen und die Fachhochschulen in Merseburg und Anhalt konnten mehr Studienanfänger gewinnen. Damit ist in Sachsen-Anhalt die Zahl der Studentinnen und Studenten deutschlandweit am stärksten gesunken. Der bundesweite Trend ist eher gegenläufig. In ganz Deutschland sind in diesem Wintersemester 2,7 Millionen Studenten immatrikuliert. Das sind 3,1 Prozent mehr als im vergangenen Winter.

Den vollständigen Beitrag finden Sie auf den Online-Seiten des Mitteldeutschen Rundfunks: www.mdr.de.

 

 

Gütesiegel „Top-Ausbildungsbetrieb“: Auszeichnung für Unternehmen aus Sachsen-Anhalt

Magdeburg, 15. Dezember 2014: Für ihr großes Engagement in der Berufsausbildung haben 18 Unternehmen aus dem südlichen Sachsen-Anhalt von der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) die Auszeichnung „Top-Ausbildungsbetrieb 2014“ erhalten. Im Rahmen einer Festveranstaltung, die bereits zum vierten Mal stattfand, überreichte IHK-Präsidentin Carola Schaar die Ehrenurkunden.

„Um den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt zu stärken, muss die duale Berufsausbildung eine Herzensangelegenheit sein“, so Carola Schaar in ihrer Eröffnungsrede. Die Auszeichnung „Top-Ausbildungsbetrieb“ stehe für Qualität und diene der Jugend als Signal für eine hochwertige Ausbildung. Zugleich solle damit die wirtschaftliche Relevanz des dualen Berufsausbildungssystems betont werden. „Bildung und Qualifizierung sind die Grundpfeiler unseres Wohlstands“, erklärte Schaar. Allerdings gerate die duale Berufsausbildung zunehmend in Gefahr. „Der Ansturm auf vermeintlich höherwertige Bildungszertifikate stellt ein Problem dar“, mahnte Schaar. Die duale Berufsausbildung müsse neben dem Studium als gleichwertige Karrieremöglichkeit für junge Menschen erhalten bleiben. Dazu müssten Wirtschaft und Politik an einem Strang ziehen. Investitionen in Humankapital seien die wichtigste Voraussetzung für eine gesunde Wirtschaftsentwicklung. „Wir alle wissen: Bildung kostet. Aber keine Bildung kostet noch viel mehr!“, so die IHK-Präsidentin abschließend.

Weitere Informationen sowie eine Auflistung der ausgezeichneten Unternehmen finden Sie auf www.investieren-in-sachsen-anhalt.de.

 

Die Alten ins Büro, die Jungen in die Bar

Magdeburg, 12. Dezember 2014: Fast jeder dritte Arbeitnehmer ist inzwischen über 50 Jahre alt. Aber in welchen Branchen arbeiten sie? Unsere Grafik des Tages zeigt die Altersstruktur der Beschäftigen.

Wer in Deutschland über die "Demografie-Falle" spricht, schert schnell alle Wirtschaftszweige über einen Kamm. Dabei schlägt sich der baldige Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge in den einzelnen Wirtschaftszweigen ganz unterschiedlich nieder. In der Werbung und im Hotel- und Gaststättengewerbe ist beispielsweise jeder zweite Mitarbeiter unter 30 Jahre alt. Das zeigen Daten, die das Statistikportal Statista für ZEIT ONLINE aufbereitet hat.

In weiterführenden Schulen und in der Öffentlichen Verwaltung sieht die Lage dagegen ganz anders aus. Hier sind mehr als 40 Prozent aller Beschäftigten über 50 Jahre alt. Dementsprechend ist der Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs besonders hoch. Ähnlich sieht es auch in der Energiebranche aus. Auch in der IT-Welt arbeiten vor allem junge Menschen, nur jeder fünfte Mitarbeiter ist älter als 50 Jahre.

Weitere Informationen zu der Erhebung finden Sie auf den Online-Seiten der ZEIT unter www.zeit.de.

 

 

Bürger meinen: Die Städte der Zukunft brauchen Forschung

Magdeburg, 11. Dezember 2014: Bei der Energiewende, einer nachhaltigen Mobilität oder auch Herausforderungen wie dem demografischen Wandel messen die Bürgerinnen und Bürger der Forschung eine wichtige Rolle bei. Das geht aus dem Wissenschaftsbarometer 2014/2 hervor. Die repräsentative Umfrage im Auftrag von Wissenschaft im Dialog (WiD) betrachtet diesmal die Einstellungen der Bundesbürger zu drei aktuellen Themen aus Wissenschaft und Forschung: Zum Nutzen von Forschung für die Stadtentwicklung, zu armutsbedingten Krankheiten und zur Dual-Use-Forschung.

Durchschnittlich 84 Prozent der Bundesbürger sind laut der aktuellen Umfrage der Meinung, dass Wissenschaft und Forschung von großem Wert sind, um in deutschen Städten Zukunftsaufgaben wie beispielsweise eine nachhaltige Mobilität zu bewältigen. In den östlichen Bundesländern wird die Bedeutung der urbanen Forschung tendenziell mit 90 Prozent sogar höher eingeschätzt. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka sagte dazu: „Wir brauchen Innovationen zur Gestaltung von lebenswerten Städten. Daher haben wir die Initiative Nationale Plattform Zukunftsstadt gestartet. Zudem werden wir die Zukunftsstadt zu dem Thema im kommenden Wissenschaftsjahr machen, also mit den Menschen darüber diskutieren, wie sich unser urbanes Leben im Alltag mit den Lösungen aus der Forschung besser gestalten lässt. Ein Beispiel ist der energieeffiziente Umbau der Städte.“

Weitere Informationen zu der Erhebung finden Sie unter www.idw-online.de.

 

 

Frauen bekommen erstes Kind erst mit 30

Magdeburg, den 10. Dezember 2014: In Deutschland sind im Vorjahr etwas mehr Kinder auf die Welt gekommen. Die Zahl der Geburten stieg im Vergleich zu 2012 um 8 500 auf 682 000. Es gebe zwar nicht mehr Paare, die sich für Nachwuchs entscheiden, sagte Olga Pötzsch vom Statistischen Bundesamt. „Aber wenn sich eine Frau entschlossen hat, Mutter zu werden, gibt es auch eine starke Tendenz, ein zweites Kind zu bekommen.“ Daher habe vor allem die Entwicklung bei den Zweitgeborenen „die Geburtenzahl positiv beeinflusst“. Kaum verändert hat sich derweil die durchschnittliche Kinderzahl. So bekamen Frauen auch 2013 im Schnitt 1,41 Kinder.

In Sachsen-Anhalt liegt der Wert mit 1,45 Kindern pro Frau zwar etwas höher, gleichzeitig ist die Zahl der Geburten entgegen dem Bundestrend leicht gesunken. So gab es im Vorjahr 16 797 Geburten - 91 weniger als 2012. Grund dafür sind stark gesunkene Geburtenzahlen seit den 80er Jahren, die dazu geführt haben, dass es heute weniger Frauen im gebärfähigen Alter gibt. „Deren Zahl hat sich in den vergangenen 30 Jahren etwa halbiert, das heißt, wir erleben jetzt einen sogenannten Echo-Effekt“, erklärte Wilfried Köhler, Leiter der Stabsstelle für demografische Entwicklung und Prognosen beim Landesentwicklungsministerium. „Und wir müssen mit diesen Verwerfungen zunächst einmal leben.“

Lesen Sie den vollständigen Beitrag auf den Online-Seiten der Mitteldeutschen Zeitung: www.mz-web.de

 

 

Flexibilität für pflegende Angehörige

Magdeburg, den 08. Dezember 2014: Menschen, die Beruf und Pflege von Angehörigen in Einklang bringen müssen, sollen mehr zeitliche Flexibilität erhalten. Entsprechende Regelungen enthält das Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf, das der Deutsche Bundestag beschlossen hat.

Die Menschen in Deutschland werden immer älter und das führt dazu, dass auch die Zahl der Pflegebedürftigen steigt. Schon heute werden mehr als ein Drittel der 2,6 Millionen Pflegebedürftigen von Angehörigen in häuslicher Umgebung gepflegt. Das vom Bundesfamilien- und Bundesarbeitsministerium gemeinsam vorgelegte Gesetz soll betroffene Familien und auch die Wirtschaft entlasten.

Die Freistellungsmöglichkeiten für die Pflege naher Angehöriger können miteinander kombiniert werden. Die Gesamtdauer beträgt maximal 24 Monate. Der Begriff der "nahen Angehörigen" wird für das Pflegezeitgesetz und das Familienpflegezeitgesetz erweitert: Auch Stiefeltern, lebenspartnerschaftliche Gemeinschaften und Schwägerinnen und Schwager werden nun berücksichtigt.

Die neuen Regelungen gelten auch für Eltern und Angehörige pflegebedürftiger Kinder, die nicht zu Hause, sondern in einer außerhäuslichen Einrichtung betreut werden. Auch für die Begleitung schwerstkranker Angehöriger in der letzten Lebensphase besteht für maximal drei Monate die Möglichkeit, die Arbeitszeit ganz oder teilweise zu reduzieren.

Weitere Informationen zu den Gesetzesänderungen finden Sie auf: www.bundesregierung.de.

 

 

Auslandserfahrung junger Menschen nimmt zu

Magdeburg, 04. Dezember 2014: Junge Menschen in Deutschland sammeln während ihrer Schulzeit oder im Studium zunehmend Erfahrungen im Ausland. Nach Berechnungen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) hat rund jeder Zehnte der 18- bis 33-Jährigen einen mindestens einmonatigen Auslandsaufenthalt während seiner Bildungsphase absolviert. Da sich diese Altersgruppe zum Teil noch in der Ausbildung befindet, dürfte der Wert sogar noch ansteigen. Bei den 45- bis 52-Jährigen konnte hingegen nur rund jeder Zwanzigste einen bildungsbezogenen Auslandsaufenthalt nachweisen.

Die Untersuchung bestätigt zudem den starken Einfluss des Elternhauses auf das Mobilitätsverhalten junger Menschen. Ob Kinder während der Schule oder des Studiums für eine gewisse Zeit in ein anderes Land gehen, hängt deutlich von der Bildung der Eltern ab: In der jüngsten Altersgruppe haben knapp 16% der Kinder mit mindestens einem akademisch gebildeten Elternteil einen bildungsbezogenen Aufenthalt im Ausland verbracht, während es bei Nichtakademikerfamilien rund 7% sind.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zu der Studie: www.bib-demografie.de.

 

 

"Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen": Klasse Allgemeinmedizin wird Bundessieger im Bereich Bildung

Magdeburg, 01. Dezember 2014: Sie sind die Leuchttürme der deutschen Innovationslandschaft: die sechs Bundessieger des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2014! Aus 100 Preisträgern wählte die Fachjury für die Kategorien Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Umwelt, Bildung und Gesellschaft jeweils einen herausragenden Preisträger.  Kategorie Bildung. Die Klasse Allgemeinmedizin -  Mentoren für angehende Ärzte der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gewann in der Kategorie Bildung.  

Mit ihren Ideen für die Gestaltung ländlicher Räume stehen sie für das beispielhafte Engagement zahlreicher Initiativen, Vereine oder Unternehmen: die sechs Bundessieger 2014 zum Jahresthema „Innovationen querfeldein – Ländliche Räume neu gedacht“. Aus 100 Preisträgern wählte die Fachjury des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ für die Kategorien Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Umwelt, Bildung und Gesellschaft jeweils einen herausragenden Preisträger. Im Rahmen eines feierlichen Empfangs in den Türmen der Deutschen Bank in Frankfurt am Main übergaben Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands Deutsche Bank AG, und Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie und Präsident des Deutschland – Land der Ideen e. V., die Auszeichnung. Auch der diesjährige Publikumssieger – die „SmartRegion Pellworm“ – erhielt seinen Preis. In einer bundesweiten Online-Abstimmung wurde er vom Publikum zum beliebtesten Projekt gekürt.

In ländlichen Regionen praktizieren immer weniger Hausärzte. Anlass für die Universität Halle-Wittenberg, ein neues Programm für Medizinstudenten ins Leben zu rufen. Das Besondere daran: Angehende Landärzte bekommen schon zu Beginn ihres Studiums einen Mentor an die Seite gestellt, der selbst als Allgemeinmediziner in einer ländlichen Region praktiziert. Durch den Kontakt und eine Hospitanz in seiner Praxis lernt der Nachwuchs frühzeitig den Arbeitsalltag kennen und profitiert von den Erfahrungen des Älteren. Das Ziel dieser Förderung: Mehr Junge für den vermeintlich unattraktiven Beruf des Landarztes vorbereiten und motivieren.

Weitere Infos dazu finden Sie hier.

 

 

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