Willkommen auf dem Demografieportal

Studie der Uni Halle: Deutsche bekommen wieder mehr Kinder

In Deutschland kommen wieder mehr Kinder zur Welt. Vor allem in städtischen Gebieten steigen die Geburtenzahlen seit 2008 stetig an. In ländlichen Regionen zeichnet sich eine Geburtenwende nur schwach ab. Der Unterschied zwischen den alten und neuen Bundesländern sei dagegen deutlich geringer geworden, schreiben Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Wirtschaftsdienst".

Quelle: Innovationsportal Sachsen-Anhalt vom 19. September 2016
Ausführliche Beitrag: Studie der Uni Halle

Sachsen-Anhalter im Durchschnitt 47,4 Jahre alt

Die Bevölkerung Sachsen-Anhalts war Ende des Jahres 2015 im Durchschnitt 47,4 Jahre alt. Das Durchschnittsalter der Frauen lag mit 49,3 Jahren um 3,8 Jahre über dem der Männer. Wie das Statistische Landesamt in Halle informierte, erhöhte sich das Durchschnittsalter der Sachsen-Anhalter seit 1990 um 9 Jahre.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 19. September 2016

Statistisches Bundesamt: Bevölkerung mit Migrationshintergrund auf Rekordniveau

In einer Pressemitteilung vom 16. September 2016 teilt das Statistische Bundesamt mit, dass mit rund 17,1 Millionen im Jahr 2015 mehr Menschen in Deutschland einen Migrationshintergrund hatten als je zuvor. Der Zuwachs gegenüber 2014 betrug 4,4 Prozent, der Anteil an der Gesamtbevölkerung 21,0 Prozent. Die drei wichtigsten Herkunftsländer sind die Türkei, Polen und die Russische Föderation. Die Bevölkerung mit Migrationshinterghrund ist deutlich jünger als die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. In der Pressemitteilung finden Sie zudem Aussagen zum Bildungsnievau, Berufsabschluss und zur Stellung auf dem Arbeitsmarkt.

Ausführlicher Beitrag: Presseinformation vom 16. September 2016

Jedes 11. Lebendgeborene in Sachsen-Anhalt hatte im Jahr 2015 ausländische Eltern

Im vergangenen Jahr stieg der Anteil der Kinder mit mindestens einem ausländischen Elternteil weiter an. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, hatten von den 17.415 Kindern, die 2015 in Sachsen-Anhalt geboren wurden, 1.590 (9,1 %) einen oder zwei ausländische Elternteile. Im Jahr 2014 lag der Anteil bei 7,1 Prozent.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 12. September 2016

Lesetipp: Schuld ist die Demographie

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 12. September 2016 beschreibt Frank Pergande am Beispiel Mecklenburg-Vorpommerns, wie Bevölkerungsschwund zu Politikverdrossenheit führt. Sein Augenmerk gilt vor allem den ländlichen Gebieten, wie sie auch in Sachsen-Anhalt oder Thüringen zu den bekannten Herausforderungen führen. Sehr lesenswert, weil mit viel Hintergrund zur Komplexität politischer Entscheidungen. Abonnenten oder Archivkunden finden den Beitrag auch online.

11. Demografie-Kongress Best Age am 08. und 09. November 2016 in Berlin

Der Demografie-Kongress Best Age ist seit dem Jahr 2006 der jährliche Treffpunkt für Vordenker, Entscheider und Gestalter aus Bund, Ländern, Kommunen, Verbänden und Wissenschaft. Besonderes Augenmerk liegt auf den „Wandelgestaltern” in den Kommunen vor Ort. Quartiersentwicklung, gesellschaftliche Teilhabe und gleichwertige Lebensverhältnisse betreffen auch das Wohnen im Alter, die wohnortnahe Versorgung und Angebote neuer Wohnformen. Auf dem Kongress wird der 8. Generationengerechtigkeits-Preis der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) verliehen, der mit insgesamt 10.000 Euro dotiert ist. Der kongress findet im dbb forum berlin, Friedrichstraße 169/ 170 in 10117 Berlin statt.

Programm und Anmeldeformular finden Sie hier:

Demografische Aspekte von Migration und Integration

Die Deutsche Gesellschaft für Demografie (DGD) organisiert unter Leitung von Frau Prof. Dr. Nadja Milewski, Sprecherin des DGD-Arbeitskreises „Migration – Integration – Minderheiten”, im Rahmen der Statischen Woche 2016 (13. bis 16. September 2016 in Augsburg) diese Veranstaltung über Migration und das demografische Verhalten von internationalen Migranten und ihren Nachkommen. Es geht auch um Daten, Methoden und Analyseansätze, schließlich um Auswirkungen von und Implikationen für die Politik.

Mehr Informationen:

BBSR-Konferenz „Quartiersmanagement in der Sozialen Stadt” am 20. September 2016 in Berlin

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) laden zu der Konferenz „Quartiersmanagement in der Sozialen Stadt” in die Alte Börse Marzahn, Zur Alten Börse 59, nach 12681 Berlin ein.

Hier finden Sie den Veranstaltungsflyer und die Unterlagen zur Anmeldung:

Demografie Netzwerk e. V. bietet Demografie-Fitness-Check

Der Demografie Netzwerk e. V. ddn bietet einen kostenfreien Online-Test, der Ihnen binnen weniger Minuten eine Orientierung darüber ermöglicht, wie fit Sie als Arbeitgeber für den demografischen Wandel gerüstet sind. Dabei geht es um Handlungsfelder, wie Personalrekrutierung, Personalbindung und Sicherung der Arbeitsfähigkeit. Ihre Datenangaben zum Check werden nicht gespeichert.

Zum Check geht es hier:

Gesundheit in Deutschland – die wichtigsten Entwicklungen

Die vorliegende Broschüre enthält eine Zusammenfassung der wichtigsten Entwicklungen des Gesundheitsberichts "Gesundheit in Deutschland" (2015). Vor allem zwei große Themen bestimmen das Gesundheits- und Versorgungsgeschehen in Deutschland derzeit wesentlich mit: die demografischen Veränderungen und der starke Einfluss der sozialen Lage auf die Gesundheit. Der Gesundheitszustand der Bevölkerung wird ganz wesentlich durch die Lebensbedingungen und das Gesundheitsverhalten beeinflusst. Dabei sind Gesundheitschancen und Krankheitsrisiken sozial ungleich verteilt.

Herausgeber: Robert Koch-Institut (Gesundheitsberichterstattung des Bundes, gemeinsam getragen von RKI und Destatis)
Broschüre: "Gesundheit in Deutschland - die wichtigsten Entwicklungen" (25.08.2016) PDF, 2 MB
Ausführliche Informationen: Bericht "Gesundheit in Deutschland" 2015

Initiative „Erfahrung ist Zukunft”

Im Rahmen der Initiative „Erfahrung ist Zukunft” des Bundes informiert das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in einem Service- und Ratgeberportal über Chancen und Perspektiven einer älter werdenden Gesellschaft für ein aktives und engagiertes Leben jenseits der 50! Die Initiative will die Herausforderungen des demografischen Wandels bewusst machen und für ein neues Bild des Alters und des Alterns werben. Hier Auswahlbeispiele aus der Arbeitswelt und dem Bildungsbereich:

Arbeitswelt: Die Zahl der Berufsanfänger geht zurück, in einigen Branchen fehlen bereits Fachkräfte. Vor diesem Hintergrund verbessert sich in der Perspektive die Arbeitsmarktsituation der Generation Plus. Mehr Informationen:

Bildung: Online-Banking, E-Mail, SMS: Neue Medien und Techniken eröffnen neue Möglichkeiten. Wer den neuen Medien und Techniken ohne Scheu begegnet, stellt mitunter fest, dass es manchmal gerade die Älteren sind, die ganz besonders von ihnen profitieren! Mehr Informationen:

Quelle: Initiative „Erfahrung ist Zukunft”, Herausgeber: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Ausführlicher Newsletter (September-Ausgabe):

DER DEMOGRAFIEKONGRESS 2016

Am 1. und 2. September 2016 tagte in Berlin der Demografiekongress zu den Themen Wohnen, Gesundheit und Arbeit. Veranstalter im siebten Jahr war das Institut für Wirtschaft und Soziales. Schirmherren des Kongresses waren die vier Bundesministerien für Arbeit und Soziales, für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesministerium des Innern und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Über 100 Referenten diskutierten mit rund 800 Fachleuten auf über 30 Veranstaltungen über die Folgen der Bevölkerungsentwicklung für die Wohnungswirtschaft, den Arbeitsmarkt, die kommunale Daseinsvorsorge, das Gesundheitswesen und die Pflege. Der Kongress wurde vom Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière, eröffnet. Erste Fazits: Der Demografische Wandel fällt anders aus als erwartet; Flüchtlinge werden die demografischen Probleme des Landes nicht lösen; ältere Menschen profitieren von der Digitalisierung - diese und andere wichtige Erkenntnisse brachte der Kongress.

Ausführlicher Beitrag:
Abschlusserklärung "Integrationspolitik ist auch Demografiepolitik" vom 5. September 2016
Der ausführlichen Kongressbericht wird in wenigen Wochen erscheinen. Es wird auch an dieser Stelle dann darüber informiert werden.

82,2 Millionen Einwohner in Deutschland

Im Jahr 2015 nahm nach ersten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) die Gesamtbevölkerung Deutschlands im Vergleich zum Vorjahr um 978.000 Personen (+1,2 %) zu und lag am Jahresende bei 82,2 Millionen. Das ist der höchste Bevölkerungszuwachs seit 1992, der damals +700.000 Personen betragen hatte. 2014 hatte es einen geringeren Anstieg um 430.000 Personen (+0,5 %) gegeben. Die Bevölkerungszunahme im Jahr 2015 resultiert aus dem hohen Wanderungsüberschuss. Sachsen-Anhalt (+0,4 %) und Thüringen (+0,6 %) hatten die geringsten Zuwächse.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Ausführliche Beiträge:
Pressemitteilung vom 26. August 2016, einschließlich Tabelle zur Bevölkerungsentwicklung nach Bundesländern

Tag der Regionen vom 23.09. – 9.10.2016

Die bundesweiten Aktionswochen zum Tag der Regionen 2016 stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Unsere Region in der Einen Welt – miteinander, nachhaltig, krisenfest“. Landwirtschafts-, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe werben unter dem Dach des Aktionstages für heimische Produkte mit kurzen Transportwegen. Vereine und Initiativen präsentieren ihre Ideen für eine ökologisch-nachhaltige und lebendige Entwicklung ihrer Region vor dem Hintergrund des Klimawandels, globaler Krisen und Herausforderungen.

Das Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V. wünscht allen Veranstaltern und Besuchern zwei anregende, informative und unterhaltsame Wochen.

Herausgeber: Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V.
Programm:
Tag der Regionen 2016 (2,3 MB)

Aktuelle Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie im Internet unter: www.tag-der-regionen.de oder auf Facebook unter: www.facebook.com/TagderRegionen

Weiterer Anstieg der Lebenserwartung

Wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte, hat sich die Lebenserwartung in Sachsen-Anhalt seit 1992 um 6 Jahre und 9 Monate für männliche Neugeborene und um 5 Jahre und 8 Monate für weibliche Neugeborene erhöht.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 24. August 2016

ARL-Positionspapier: Migration und Raumentwicklung

Die starke Zuwanderung von Geflüchteten stellt Deutschland vor vielfältige Aufgaben und Probleme. Herausforderungen betreffen kurzfristig die Verteilung und Unterbringung der Menschen sowie langfristig die Aufgaben der Wohnungs-, Regional- und Integrationspolitik. Hierbei kommt die Frage auf, inwieweit geflüchtete Menschen als neue Entwicklungsperspektive für sich tendenziell entleerende, oft ländlich geprägte Regionen sehen können? Mehr dazu im ARL-Positionspapier Nr. 105:

Migration und Raumentwicklung
Positionspapier aus der ARL, Nr. 105, Hannover 2016
(PDF, 440 KB)

Ein Viertel aller Sachsen-Anhalter lebt in den drei Kreisfreien Städten

Ende 2015 zählte Sachsen-Anhalt 2.245.470 Einwohner, das waren 9.922 Personen bzw. 0,4 Prozent mehr als im Dezember 2014. Wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte, lebten zum Jahresende 2015 in den drei Kreisfreien Städten Halle (Saale), Magdeburg und Dessau-Roßlau insgesamt 555.633 Personen, d.h. rund ein Viertel aller Sachsen-Anhalter.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 10. August 2016

Zusammenleben von Generationen

Anlässlich einer Pressekonferenz am 28. Juli 2016 in Berlin hat der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Dieter Sarreither, mit aktuellen Daten aus dem Mikrozensus und anderen Statistiken veranschaulicht, wie zwei, drei oder mehr Generationen in Deutschland in einem Haushalt zusammenleben. Die Zahl der Haushalte mit drei oder mehr Generationen ist in Deutschland zwischen 1995 und 2015 von 351 000 auf 209 000 zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang von 40,5 %. Mehrgenerationenhaushalte werden insgesamt immer seltener.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Ausführliche Beiträge:
Pressekonferenz vom 28. Juli 2016  
Pressemitteilung vom 28. Juli 2016 (PDF, 69 kB)
Publikation: Begleitmaterial zur Pressekonferenz "Zusammenleben von Generationen" (PDF, 2 MB)

Lesetipp: Trügerisches Zwischenhoch - Wieso der Demografiewandel unserer Wirtschaft gut tut

Demografie schürt in Deutschland die Zukunftsangst wie kaum ein anderes Thema, beschreibt Wirtschafts-Autor Marcus Sievers. Die Alterung der Bevölkerung trifft die stärkste Volkswirtschaft der EU und wird in den kommenden Jahrzehnten das Wachstum hemmen. Dabei wird in der Debatte allerdings oft übersehen, dass aktuell die Demografie nicht die wirtschaftliche Entwicklung bremst, sondern sie fördert. Denn die geburtenstarken Jahrgänge stehen in Lohn und Brot und steigern als Berufstätige das Bruttosozialprodukt. Weiterlesen

Trügerisches Zwischenhoch - Wieso der Demografiewandel unserer Wirtschaft gut tut
Mitteldeutsche Zeitung vom 02. August 2016

Broschüre: Städtenetzwerk Demografie in Mitteldeutschland

Im August 2016 veröffentlichte das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt einen Erfahrungsbericht zur länderübergreifenden Zusammenarbeit von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen für eine innovative Demografiepolitik. Drei ausgewählte Städtenetzwerke stehen sowohl als Ideenschmiede und Experimentierfeld als auch für die kooperative Gestaltung des demografischen Wandels. Erfahren Sie mehr über den Erfahrungsaustausch der Innovationspartnerschaften im Mitteldeutschen Demografie-Dialog:

Städtenetzwerk Demografie in Mitteldeutschland
Zusammenfassende Broschüre zum Arbeitsprozess, zu Arbeitsschwerpunkten und Projekten sowie weiteren hilfreichen Informationen (PDF, 3,8 MB)

Lesetipp: Generationen - Alle unter einem Dach

Die Autorin Ulrike von Leszczynski schreibt in Ihrem Beitrag über den Trend der Mehrgenerationenhaushalte und den gegenseitigen Nutzen des gemeinsamen Zusammenlebens in einer Großfamilie. Obwohl das Zusammenleben von Eltern, Kindern und Großeltern statistisch gesehen selten wurde, ist es aber als alternatives Modell heute manchmal wieder gefragt.

Generationen: Alle unter einem Dach
Volksstimme vom 29. Juli 2016

Landesentwicklungsminister Webel: Bevölkerungszahlen in Sachsen-Anhalt stabilisieren sich

Die demografische Entwicklung in Sachsen-Anhalt verläuft nicht so dramatisch, wie ursprünglich angenommen. Das ist das Fazit der 6. Regionalisierten Bevölkerungsprognose, die heute von der Landesregierung beschlossen wurde. "Mit Blick auf die Bevölkerungsentwicklung von Sachsen-Anhalt zeichnet sich ein positiver Trend ab, der so schnell nicht zu erwarten war", sagte Sachsen-Anhalts Landesentwicklungsminister Thomas Webel in Magdeburg nach der Kabinettssitzung. "Grund zu Euphorie besteht nicht, aber wir sind auf dem richtigen Weg und dürfen nicht in unseren Anstrengungen nachlassen, den demografischen Wandel aktiv zu gestalten", betonte er. Weiterlesen

Bevölkerungszahlen in Sachsen-Anhalt stabilisieren sich
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 278/2016 vom 26. Juli 2016

GOLD für Gladigau: Altmark-Kleinod wird Bundessieger bei "Unser Dorf hat Zukunft"

Gladigau bei Osterburg im Landkreis Stendal ist im Juli 2016 beim 25. Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft" unter die besten zehn Dörfer Deutschlands gewählt worden und darf sich nun über die Goldmedaille im Bundeswettbewerb freuen. Über 2.400 Dörfer hatten sich Beworben. Der Ort habe mit beispielhaften Ideen und zukunftsweisenden Konzepten überzeugt. Bronze sowie einen Sonderpreis gewann Zappendorf im Saalekreis.

Gold für Gladigau
Allgemeine Zeitung berichtet am 09.07.2016

Broschüre: Bevölkerungsentwicklung 2016 - Daten, Fakten, Trends zum demografischen Wandel

Die neue Broschüre vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung gibt einen Überblick über die spürbaren Entwicklungen des demografischen Wandels, seine Ursachen und Konsequenzen.

Bevölkerungsentwicklung 2016
Broschüre über Daten, Fakten und Trends zum demografischen Wandel
(PDF, 7 MB, nicht barrierefrei)

Herausgeber: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung

6. Regionalisierte Bevölkerungsprognose Sachsen-Anhalt veröffentlicht

Die 6. Regionalisierte Bevölkerungsprognose (6. RBP) wurde vom Statisti­schen Landesamt im Auftrag des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr und nach Ressortabstimmung im Interministeriellen Arbeitskreis Raumordnung, Landesentwicklung und Finanzen (IMA ROLF) berechnet. Grundlage der 6. RBP bildet der Bevölkerungsstand am 31.12.2014. Weiterlesen

Veranstaltung: Bevölkerung und Land im Wandel - Migration in Mitteldeutschland am 27. Oktober 2016 in Halle (Saale)

Mit vielfältigen Beiträgen gibt die Tagung, veranstaltet von der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt, einen historischen Abriss über die Effekte von Migrationsbewegungen in der mitteldeutschen Region. Deutlich wird, dass das Thema "Demografischer Wandel" nicht allein eines der Gegenwart ist.

Weitere Informationen: Tagungsprogramm
Tagungsort: Franckesche Stiftung zu Halle, Franckenplatz 1, 06110 Halle (Saale)

Veranstaltung: "Vielfalt und Wandel des Alters - Zwei Jahrzehnte Deutscher Alterssurvey (DEAS)" am 05. Oktober 2016 in Berlin

Präsentiert und diskutiert werden zentrale Ergebnisse des Deutsche Alterssurvey (DEAS), eine bundesweit repräsentative Langzeitstudie mit Menschen, die 40 Jahre und älter sind. Die Wissensgrundlage gibt Antworten auf Fragen, die sich mit dem Älterwerden der Gesellschaft beschäftigt. Was bedeutet es für die Gesellschaft, wenn mehr Menschen länger leben? Welche Konsequenzen sind aus dem demografischen Wandel zu ziehen?

Veranstalter: Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA) und Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO).

Anmeldefrist: 09. September 2016
Ausführliche Informationen:

Veranstaltungsprogramm
Anmeldung 

Ausschreibung für den Preis „Pro-Engagement – Auszeichnung für Unternehmen mit besonderen Engagement für Menschen mit Behinderungen 2016“ in Sachsen-Anhalt

Der Preis "Pro Engagement", den der Landesbehindertenbeirat 2010 ins Leben gerufen hat, wird in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben. Damit werden Unternehmen unseres Landes ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen verdient gemacht haben.

Ausführliche Informationen: Ausschreibung des Behindertenbeirats des Landes Sachsen-Anhalt Bewerbungsunterlagen zur Ausschreibung: hier
Bewerbungsschluss: 30. September 2016

Neue Broschüre: „Ältere Menschen in Deutschland und der EU“

Am 12. Juli ist die neue Publikation "Ältere Menschen in Deutschland und der EU" erschienen - herausgegeben vom Statistischen Bundesamt in enger Kooperation und mit finanzieller Unterstützung des Bundesseniorenministeriums. Die Publikation bietet einen umfassenden Einblick in die Lebenswelt von Seniorinnen und Senioren und schafft so die Grundlage für ein realistisches Bild vom Alter. Die Daten zu Demografie, Erwerbsbeteiligung, finanzieller Situation, Gesundheit sowie zu anderen Bereichen wie Wohnen, Bildungsstand oder Freizeitaktivitäten werden durch zahlreiche Vergleiche innerhalb der Europäischen Union (EU) ergänzt.
Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Ausführlicher Beitrag: Aktuelle Informationen vom 12. Juli 2016
Download: Broschüre "Ältere Menschen in Deutschland und der EU"

Zuwanderung nach Deutschland und Wanderungsüberschuss so hoch wie nie zuvor

Im Jahr 2015 war die Zuwanderung nach Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) so hoch wie nie zuvor. Im Berichtsjahr sind insgesamt 2.137.000 Personen nach Deutschland zugezogen. Das waren 672.000 Zuzüge mehr als im Jahr 2014 (+46 Prozent). Insgesamt 998.000 Personen zogen im Jahr 2015 aus Deutschland fort, 83.000 mehr als im Vorjahr (+9 Prozent). Damit ergibt sich mit einem Wanderungsüberschuss von 1.139.000 Personen aus der Bilanzierung der Zu- und Fortzüge über die Grenzen Deutschlands ein neuer Höchststand seit Bestehen der Bundesrepublik.

Quelle: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung - Demografie Portal des Bundes und der Länder
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 14. Juli 2016

Bevölkerungsanstieg in Sachsen-Anhalt

Erstmalig seit 49 Jahren verzeichnete Sachsen-Anhalt wieder steigende Bevölkerungszahlen. Nach vorläufigen Ergebnissen lebten Ende 2015 über 2.245 000 Einwohner in Sachsen-Anhalt. Wie das Statistische Landesamt in Halle zum Weltbevölkerungstag am 11. Juli mitteilte, erhöhte sich die Einwohnerzahl Sachsen-Anhalts innerhalb eines Jahres um mehr als 9.000 Personen bzw. 0,4 Prozent.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 8. Juli 2016

Mit altersgerechter Arbeit dem demografischen Wandel begegnen

Auf der Fachtagung der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) zum Thema „ZusammenWachsen-ArbeitGestalten” im Bundesministerium ging es Ende Juni um Umsetzungsmöglichkeiten einer demografiesicheren Arbeitsgestaltung. Ziel des Projektes sind altersgerechte und alternsgerechte Arbeitsplätze, die speziell auf die Anforderungen des Einzelhandels abgestimmt sind, den Bedürfnissen älterer Mitarbeiter entgegenkommen und gleichzeitig ein gesundes Altern im Beruf ermöglichen.

Vollständiger Beitrag: Mit altersgerechter Arbeit dem demografischen Wandel begegnen
Mehr zum Thema: Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA)

Deutschlands demografische Herausforderungen - Wie sich unser Land langsam aber sicher wandelt

Reiner Klingholz, Mitarbeiter vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, nimmt im Diskussionspapier "Deutschlands demografische Herausforderungen - Wie sich unser Land langsam aber sicher wandelt" Stellung zur Rolle Deutschlands als Pionier des demografischen Wandels. Eingegangen wird auf den frühzeitigen Umgang mit dem demografischen Wandel und die notwendigen Anpassungen an die Veränderungen auf dem Weg in die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts.

Quelle: Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung
Download Diskussionspapier: Deutschlands demografische Herausforderungen - Wie sich unser Land langsam aber sicher wandelt

Regionalstrategie Daseinsvorsorge – Leitfaden für die Praxis

Der demografische Wandel verändert alle Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge und kann zur Herausforderung für die Lebensqualität der Menschen vor Ort werden. Der aktualisierte Leitfaden "Regionalstrategie Daseinsvorsorge" stellt Lösungsansätze und Erfahrungen aus 21 Modellregionen vor. 

Beitrag: Wie kann man die Lebensqualität im ländlichen Raum erhalten?
Download: Regionalstrategie Daseinsvorsorge - Leitfaden für die Praxis (PDF, 8 MB, nicht barrierefrei)

MORO Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge: Modellregion Altmark
In Sachsen-Anhalt wird die Modellregion Altmark unterstützt, sich innovativ den Herausforderungen des demografischen Wandels zu stellen.

Generationen-Fachtag: „Gemeinsam sind wir stark!? Wie das generationsübergreifende Engagement gelingt!?”

Zum Generationen-Fachtag am 03. Juni in Hamburg erlebten die Teilnehmer des gemeinsamen Thementages der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) sowohl positive Praxisbeispiele als auch kontroverse Diskussionen zum Verhältnis von Jung und Alt.

Dokumentation zum Fachtag: „Gemeinsam sind wir stark!? Wie das generationsübergreifende Engagement gelingt!?” 

Newsletter: Modellvorhaben "Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen

Lesen Sie im aktuellen BMVI-Newsletter u. a. folgende Inhalte:

  • Homepage des Modellvorhabens
  • Themenschwerpunkt: Der integrierte Ansatz und die Festlegung von Kooperationsräumen
  • Neuigkeiten aus den Modellregionen
  • Interessante weiterführende Informationen

Herausgeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Publikation: Newsletter Juni 2016

Lesetipp: Alter!

Bevölkerungsforscher Reiner Klingholz erklärt das Phänomen der regional unterschiedlichen Durchschnittsalter von Ost- und West-Deutschland. Unter demografischer Betrachtung schaut der Experte u. a. auf Regionen, die in peripherer Lage mit Abwanderung junger Menschen oder als Anziehungspunkt mit Zuzug älterer Menschen umgehen müssen. Auch südliche Teile Sachsen-Anhalts gehören zu den von Abwanderung stärker betroffenen Landesteilen Deutschlands. Warum verlieren vorrangig ländliche Regionen junge Menschen und welche Auswirkung hat Ruhestandswanderung? Erfahren Sie mehr im vollständigen brandeins-Beitrag.

Quelle: brandeins
Ausführlicher Beitrag/ Karte zum Durchschnittsalter der Bevölkerung: Alter!

Neue Ausgabe DEMOGRAF ist online

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Newsletters u.a. folgende Beiträge:

  • Was gibt uns Zusammenhalt? - Interview mit Dr. Annette Schneider-Reinhardt über die Wichtigkeit von Vereinen
  • Demografische Experten: Expertenplattform mit neuem Sprecher
  • Digital ist heute fast überall: Wie die Industrie 4.0 das Arbeitsleben verändert
  • Dasein füreinander, für Familien: Das Bündnis für Familien in Stendal ist aktiv
  • Deutschland Kinderwunsch: Familiengründung bleibt wichtig, kommt aber später

Download DEMOGRAF Ausgabe 19/2016

Demografiepreis des Landes Sachsen-Anhalt 2016 ausgelobt

Bereits zum viertel Mal wird der Demografiepreis des Landes Sachsen-Anhalt ausgelobt. Mit Unterstützung der Demografie-Allianz des Landes werden auch in diesem Jahr wieder beispielhafte Initiativen zur Gestaltung unseres Bundeslandes, vor dem Hintergrund einer sich verändernden Gesellschaft, geehrt. Prämiert werden engagierte Menschen, aktive Vereine, erfolgreiche Netzwerke und/oder innovative Unternehmen.

Die Bewerbungsfrist endet am 23. September 2016. Die drei Themenfelder des Demografiepreises 2016 sind: "Bewegen" - Perspektiven für Familien und Kinder; "Gestalten" - bewährte Fachkräfte halten - neue Spezialisten begeistern; sowie "Verändern" - Lebensfreude in Stadt & Land.

Der Demografiepreis wird am 23. November 2016 im Palais am Fürstenwall in Magdeburg durch den Ministerpräsidenten und den Minister für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt verliehen. Es ist beabsichtigt, ein Preisgeld in Höhe von 10.000 EUR zu vergeben. Über die Aufteilung der Gesamtsumme entscheidet die Jury. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Auslobungstext: PM: Blick für Gestaltung des demografischen Wandels schärfen
Bewerbungsbogen zum Ausfüllen:
Demografiepreis 2016
Bewerbungsfrist: 23. September 2016

Kopf-an-Kopf-Rennen um einwohnerreichste Stadt geht weiter

Pressemitteilung vom Statistischen Landesamt vom 17. Juni 2016

Aktuelle Zahlen vom Statistischen Landesamt Sachsen-Anhalt belegen, dass die kreisfreie Stadt Halle (Saale) wieder den Rang der einwohnerreichsten Stadt Sachsen-Anhalts erreichte. Damit wurde die Landeshauptstadt Magdeburg abgelöst, die den Titel seit April 2015 trug. Beide Städte liefern sich seit längerer Zeit ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen. Ende November 2015 lebten insgesamt 2.243.725 Einwohner in Sachsen-Anhalt, rund 8.177 mehr Einwohner als Anfang des Vorjahres. Die Bevölkerungsentwicklung im Rest des Bundeslandes verläuft sehr unterschiedlich.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung vom 17. Juni 2016

Lesetipp: Landflucht? Gesellschaft in Bewegung.

Aus einer Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) geht hervor, dass weiterhin mehr junge Frauen als Männer aus dünn besiedelten Räumen in die Großstädte und deren Umland wandern. In vielen ländlich geprägten Regionen und strukturschwächeren Wirtschaftsräumen folgt daraus ein deutlich höherer Männeranteil in der Bevölkerung. Auf 100 Männer kommen in ländlichen Regionen Ostdeutschlands durchschnittlich 87 Frauen. Weitere Analysen finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Informationen zur Raumentwicklung" (IzR).

Herausgeber: BBSR
Beitrag: Auf dem Land fehlen junge Frauen
IzR-Themenheft: 2.2016 - Landflucht? Gesellschaft in Bewegung.

Minister würdigt Arbeit des Demografie-Beirates

Landesentwicklungsminister Thomas Webel verabschiedete am 23. Mai 2016 die Mitglieder des Demografie-Beirates. weiterlesen...

Ranking für Deutschlands Regionen: Neuer Zukunftsatlas 2016

Wie gut sind die Kreise und Städte in Deutschland für die Zukunft aufgestellt? Wer liegt im Ranking vorn und wer muss aufholen? Der Zukunftsatlas bewertet die Zukunftschancen und -risiken aller 402 Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands. Das deutschlandweite Ranking macht regionale Entwicklungen über mehr als 10 Jahre sichtbar.

Interaktive Deutschlandkarte: Zukunftsatlas 2016 (Prognos AG)
Weitere Informationen: Publikation "Zukunftsatlas-2016"

Neuer Newsletter „Migration und Integration aktuell“ der Bundesregierung informiert über Flüchtlings- und Integrationspolitik

Die Integration von Flüchtlingen ist eine Aufgabe, die ganz Deutschland betrifft. Seit Monaten leisten Bürger beispiellose Hilfe, ankommende Menschen zu unterstützen. Über Neuigkeiten in der Flüchtlings- und Integrationspolitik der Bundesregierung informiert ab sofort ein neuer Newsletter. Er erscheint alle 14 Tage und kann online abonniert werden.

Herausgeber: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Weitere Informationen:
Newsletter "Migration und Integration aktuell"

DASL / ARL-Jahrestagung 2016 zum Thema „Auftrag Daseinsvorsorge“ am 16. und 17. September 2016 in Hannover

Angesichts wachsender sozialer Ungleichheit und zunehmender räumlicher Polarisierung stehen Gemeinden, Städte und Regionen vor großen Herausforderungen, Einrichtungen der Daseinsvorsorge zu erhalten und geänderten Anforderungen anzupassen. Sowohl in ländlichen Regionen als auch in Städten und Stadtquartieren machen sich die Auswirkungen des demografischen Wandels, vielerorts abnehmende finanzielle Handlungsspielräume und differenzierte Handlungsbedarfe bemerkbar. Die gemeinsame Jahrestagung von ARL und DASL setzt sich mit der Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse auseinander.

Weitere Informationen: DASL / ARL-Jahrestagung 2016 „Auftrag Daseinsvorsorge“

Lesetipp: OECD-Wirtschaftsbericht: Deutschland 2016

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) untersuchte im Wirtschaftsbericht: Deutschland 2016 die jüngsten wirtschaftlichen Entwicklungen, Maßnahmen und Aussichten. Thematisiert werden zum Beispiel die Integration von Flüchtlingen und Migranten, die Herausforderungen des demografischen Wandels und die Notwendigkeit von Investionen in soziale Infrastrukturen und die Steigerung der Produktivität.

Herausgeber: OECD
Publikation: OECD-Publikationen/ Wirtschaftsbericht: Deutschland 2016

Fachtagung „Innovationen auf dem Land“ am 13. und 14. Oktober 2016 in Baiersbronn – Verlängerung des Call for Abstracts bis zum 3. Juni 2016

Im Mittelpunkt stehen neue Wege der Kreativität und des Erfindungsreichtums – sei es für neue Wohnformen und Arbeitsplätze, sei es für Daseinsvorsorge, Infrastruktur, Mobilität sowie für eine ländliche Baukultur.
Bis zum 3. Juni 2016 wurde der Call for Abstracts für die Wissenschaftliche Tagung zu planerischen Impulsen  für Bauten, Orte und Regionen verlängert.

Veranstalter: Karlsruher Institut für Technologie (KIT) – Fachgebiet Regionalplanung und Bauen im Ländlichen Raum und weitere Kooperationspartner

Weitere Informationen: Call for Abstracts für die Tagung
Ansprechpartner: Stefan Netsch
Bewerbungsfrist: bis 3. Juni 2016

In Shrinking East German Towns, Some See Migrants as Salvation

Im aktuellen Artikel vom 25. Mai 2016 mit dem Titel „In Shrinking East German Towns, Some See Migrants as Salvation“ berichtet Natascha Divac, Redakteurin vom US-amerikanischen Online-Portal „The Wall Street Journal“, am Beispiel der Stadt Hettstedt in Sachsen-Anhalt unter der Rubrik „World-News“ von ostdeutscher Bevölkerungsentwicklung im demografischen Wandel und daraus resultierenden strukturellen wie gesellschaftlichen Veränderungsprozessen der Region sowohl durch Bevölkerungsverlust, Schrumpfung, Abwanderung als auch durch gelungene Integration von Flüchtlingen. Weitere Hintergründe, Stimmungen und vielzählige Kommentare lesen sie direkt im Online-Beitrag.

Dr. Andreas Siegert, Mitarbeiter im Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Projektleiter „Ankommen-Willkommen“ war mit seinem Vortrag zum demografischen Wandel in Sachsen-Anhalt an der Columbia University in New York im April 2016 zu Gast.

Ausführlicher Beitrag: The Wall Street Journal vom 25. Mai 2016

Link: www.wsj.com/article_email/in-shrinking-east-german-towns-some-see-migrants-as-salvation-1464131385-lMyQjAxMTA2ODI5NTEyNjU2Wj

Lesetipp der Woche

Die Zeit, Printausgabe vom 19. Mai 2016: In einem sehr lesenswerten, umfangreichen Beitrag unter dem Titel „Bürgermeister, übernehmen Sie!” beschreibt und bewertet Caterina Lobenstein die Debatte über die gewollte, aber bekanntermaßen schwierige Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU und neue Pläne, die Städte und Dörfer viel direkter und unter Umgehung der nationalen Ebene zu Akteuren in der Krisenbewältigung zu machen. Wer alles darüber mit diskutiert, was Landräte und Bürgermeister dazu meinen, z. B. Danny Kavalier, der Bürgermeister von Hettstedt in Sachsen-Anhalt, lesen Sie in der Zeit.

Familienland Sachsen-Anhalt-Studie erschienen

Am 17. Mai 2016 wurde im Rahmen einer Präsentation in Magdeburg die im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung vom Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) erstellte Studie "Familienland Sachsen-Anhalt" der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ausführlicher Beitrag: Aktuelle Informationen vom 17. Mai 2016

Download: Familienland Sachsen-Anhalt-Studie

EU-Kommunal-Kompass

Ihren Startschuss in die neue Förderperiode der EU-Struktur- und Investitionsfonds für mehr Nachhaltigkeit vor Ort finden sie unter: http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/uba_eu-kommunal-kompass_final.pdf

Der Kompass wurde im Rahmen des vom Umweltbundesamt (UBA) geförderten Forschungsvorhabens „Kommunaler Leitfaden zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung mittels der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds 2014 bis 2020 erstellt und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützt.

Demographische Forschung aus erster Hand: Familie ohne Trauschein

Im Goldenen Zeitalter der Ehe waren die Verhältnisse in Europa übersichtlich: Wer in den 1950er und 1960er Jahren ein Kind bekommen wollte, heiratete vorher. Heute dagegen sind in vielen Ländern mehr als die Hälfte der Geburten nichtehelich. Eine neue Studie des Max-Planck-Instituts für demographische Forschung analysiert diese Entwicklung von 1910 bis in die Gegenwart.

Mehr finden Sie hier: http://www.demogr.mpg.de/de/ausbildungkarriere/was_ist_demografie_1908/familie_ohne_trauschein_4625/default.htm

Und hier auch der Link zum Original-Artikel: http://www.demogr.mpg.de/de/projekte_publikationen/publikationen_1904/zeitschriftenartikel/spatial_variation_in_non_marital_fertility_across_europe_in_thetwentieth_and_twenty_first_5520.htm

Die Jugend sieht den demographischen Wandel als Chance

Dr. Walter Bien, Jahrgang 1950, leitet das Zentrum für Dauerbeobachtung und Methoden am Deutschen Jugendinstitut in München. Der Psychologe und Soziologe erforscht, wie sich der demographische Wandel auf Familien und Lebensbiografien auswirkt. Ein im unten genannten Familienkontext lesenswertes Interview (wenn auch schon etwas älter) über die verschiedenen Generationen und ihr gegenseitiges Miteinander aus den Themen-Dossiers zum demographischen Wandel, hier zu „Deutschland 2050” der Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung der Projektgruppe Wissenschaftsjahr 2013.

Das ausführliche Interviews finden Sie hier: www.demografische-chance.de/die-themen/themen-dossiers/deutschland-2050/die-jugend-sieht-den-demografischen-wandel-als-chance.html

Immer weniger Familien in Sachsen-Anhalt

Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes vom 12. Mai 2016 

Auszug: Nach den Ergebnissen des Mikrozensus ... wurden in Sachsen-Anhalt im Jahr 2014 insgesamt rund 285.900 Familien mit 410.700 Kindern jeden Alters gezählt. Damit lebten rund 40 Prozent (901.500) der sachsen-anhaltinischen Bevölkerung in einer Familie, in jedem Haushalt lebte mindestens ein Kind ...

Die Zahl der Familien nahm gegenüber 2005 um 26 Prozent ab, Hauptursache ist hier die rückläufige Zahl der Ehepaare mit ledigen Kindern. Bei dieser Form des Zusammenlebens zeigt sich ein Rückgang am 38 Prozent.

Ausführlicher Beitrag: http://www.statistik.sachsen-anhalt.de/Internet/Home/Veroeffentlichungen/Pressemitteilungen/2016/05/102.html

Bildung ist entscheidend für Integration von Migrantinnen und Migranten Datenreport 2016 – Sozialbericht für Deutschland erschienen

Migranten in Deutschland sind mit 35,4 Jahren deutlich jünger als Menschen ohne Migrationshintergrund (46,8 Jahre). Zuwanderer in Deutschland sind aber auch geringer gebildet, seltener erwerbstätig, sie verdienen weniger und sind eher von Armut bedroht. Deutlich ist der Einfluss der Bildung. Auch für Migrantinnen und Migranten gilt: Mit höherem Bildungsstand verbessern sich ihre Chancen am Arbeitsmarkt, sie erzielen höhere Einkommen und ihr Armutsrisiko sinkt.

Herausgeber: Statistisches Bundesamt (Destastis) und weitere Kooperationspartner
Ausführlicher Beitrag
: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt vom 3. Mai 2016
Download
: Datenreport 2016: Sozialbericht für Deutschland

 

Neue Regionalergebnisse zur Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt

Dem Statistischen Landesamt Sachsen-Anhalt  liegen jetzt neue Ergebnisse zur regionalen Erwerbstätigkeit für die Jahre 1991 bis 2014 vor. Im Jahr 2014 sank die Zahl der Erwerbstätigen in Sachsen-Anhalt insgesamt gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozent oder 6.800 Personen auf 1.008,2 Tausend Personen. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt weiter mitteilte, sank im langfristigen Vergleich die Erwerbstätigenzahl in Sachsen-Anhalt im Jahr 2014 gegenüber dem Jahr 1991 um 269,2 Tausend Personen oder 21,1 Prozent.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung Statistisches Landesamt vom 3. Mai 2016

Demografischer Wandel - Konzepte für die Zukunft

Ob Großstadt oder kleine Gemeinde: Infrastruktur und Planung von gestern passen oft nicht mehr zu den Bedürfnissen einer mobilen und zugleich älter werdenden Gesellschaft. Mit dem Projekt "Demografiewerkstatt" unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Kommunen bei der Entwicklung von Lösungsansätzen.

Weitere Informationen: Auftakt der Demografiewerkstatt Kommunen

4. Freiwilligensurvey: Ehrenamtliches Engagement gehört zum Alltag

Sich ehrenamtlich engagieren macht Spaß und bringt neue Erfahrungen. Die Ergebnisse des 4. Freiwilligensurveys bestätigen es: Mehr als 40 Prozent der Deutschen über 14 Jahren sind in ihrer Freizeit ehrenamtlich tätig. Das sind zehn Prozent mehr als noch vor 15 Jahren. Ob Rettungssanitäter, Vorlese-Oma, Trainer im Fußballverein, Mitarbeit im Hospiz oder Begleitung von Flüchtlingen bei Ämtergängen: Freiwilliges Engagement in Deutschland hat viele Gesichter und bereichert unsere Gesellschaft. Der Freiwilligensurvey ist die größte aktuelle Untersuchung zur Zivilgesellschaft und zum freiwilligen Engagement in Deutschland. Er wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Auftrag gegeben und seit 1999 alle fünf Jahre zur Verfügung gestellt.

Ausführlicher Beitrag: 4. Freiwilligensurvey

Ausländerzahl in Sachsen-Anhalt 2015 um 25 Prozent gestiegen

Nach der neuesten Auswertung des Ausländerzentralregisters lebten am Jahresende 2015 rund 83.000 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Sachsen-Anhalt, das waren ein Viertel bzw. 20.900 Personen mehr als im Jahr 2014. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt weiter mitteilte, kam von den Personen mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit jeder 6. aus Syrien, jeder 11. aus Polen, jeder 22. stammte aus der Russischen Föderation, Rumänien sowie Vietnam.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung Statistisches Landesamt vom 11. April 2016

Publikation „Wettbewerb 2015 – Menschen und Erfolge – In ländlichen Räumen willkommen"

Seit 2011 werden im Wettbewerb "Menschen und Erfolge" jedes Jahr Projekte ausgezeichnet, die zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur beitragen und dem Gemeinwohl zugutekommen. Die fünfte Wettbewerbsrunde 2015 stand unter dem Motto "In ländlichen Räumen willkommen" und widmete sich der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in ländlichen Räumen. Auf Basis der Auswertung der Wettbewerbsbeiträge lassen sich Handlungsempfehlungen für die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in ländlichen Räumen ableiten. Sie alle zeigen: Gemeinden in ländlichen Räumen können attraktiv für Zuwanderer sein, Zuwanderung kann eine attraktive Entwicklungsoption für Gemeinden sein. Eine solche Win-win-Situation lässt sich nicht verordnen, sondern ist ein Prozess, der von lokalen Akteuren getragen werden muss. Aber es können Anreize dafür gesetzt werden, diese Prozesse auf lokaler Ebene anzugehen.

Herausgeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Publikation
: Wettbewerb 2015 – Menschen und Erfolge

Newsletter „Demografische Forschung Aus Erster Hand“

Die erste Ausgabe des Infoblattes 2016 beschäftigt sich mit folgenden Themen:

  • Der Preis der Mobilität. Lange Anfahrten zum Arbeitsplatz sind belastender als häufige Auswärtsübernachtungen und wechselnde Arbeitsorte.
  • Familie ohne Trauschein. Während nichteheliche Geburten in Westeuropa Normalität werden, geht ihr Anteil in Osteuropa zurück.
  • Zurück an die Arbeit. Ob Frankreich oder Ungarn: Gut gebildete Mütter kehren schneller und häufiger in den Arbeitsmarkt zurück.

Herausgeber: Max-Planck-Institut für demografische Forschung und weiteren Kooperationspartnern
Newsletter
: Demografische Forschung Aus Erster Hand, 1. Quartal 2016

Dokumentation: Alt und stur - muss das sein?

Ruppig, renitent, besserwisserisch und egoistisch - so sehen viele Menschen die Generation 65 plus. Ist das Bild von den sturen Alten ein Vorurteil oder wissenschaftlich belegt?

Dokumentationsdauer: 44 Minuten
Weitere Informationen
: ARD Mediathek

Portal „Digital Kompass“ online

Immer mehr ältere Menschen unterstützen andere Seniorinnen und Senioren bei ihrem Weg ins und im Internet. Doch oft fehlt passendes Schulungsmaterial und der Austausch zwischen den Multiplikatoren. Im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) haben die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und Deutschland sicher im Netz (DsiN) ein Portal entwickelt, auf dem Material, Tipps und Hilfen zur Verfügung gestellt werden und der Austausch zwischen den Multiplikatoren gefördert wird.

Weitere Informationen: Digital Kompass

Web-App zur Entwicklung der Städte und Gemeinden

Wächst oder schrumpft eine Gemeinde? Antworten auf diese Frage liefert eine interaktive Anwendung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), die nun als Web-App auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets genutzt werden kann. Der Karte liegt die Auswertung "Wachsende und schrumpfende Städte und Gemeinden in Deutschland" zugrunde, die das BBSR im Herbst 2015 veröffentlicht hatte. Dargestellt sind Einheitsgemeinden und Gemeindeverbände. Insgesamt gibt es fünf Klassen - von der Großstadt bis zur Landgemeinde.

Weitere Informationen: Web-App zur Entwicklung der Städte und Gemeinden

Dokureihe bei arte: Das Beste kommt noch!

Die dreiteilige Dokureihe porträtiert engagierte Menschen, die mit ihrem Einsatz in Ehrenamt und Beratung, neuer Wohnkultur und Stadtplanung, Integration und sozialen Netzwerken die Gesellschaft verändern.

Folge 1/3: Ruhestand - nein danke!
Zeit
: 08. April 2016 um 23:05 Uhr
Weitere Informationen
: Das Beste kommt noch!

Gesundheitliche Ungleichheit im höheren Lebensalter

Soziale Unterschiede in der Gesundheit und Lebenserwartung stellen ein zentrales Thema von Public Health und Gesundheitspolitik dar. Die bisherigen Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass auch nach dem Alter von 65 Jahren soziale Unterschiede in der Gesundheit und der ferneren Lebenserwartung bestehen. Die neuste Ausgabe der Reihe Gesundheitsberichterstattung kompakt (GBE) vom Robert Koch Institut widmet sich der Frage, ob in Bezug auf die gesundheitliche Situation von älteren Menschen soziale Unterschiede bestehen und wie stark diese ausgeprägt sind.

Ausführlicher Beitrag: GBE kompakt 1/2016 vom 17. März 2016

Ungleiches Deutschland – Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2015

Das jüngste Wachstum der Wirtschaft kommt in vielen Gegenden Deutschlands nicht an. Das ist das Ergebnis der Studie "Ungleiches Deutschland – Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2015", die anhand von 20 Indikatoren die soziale und ökonomische Lage der Bundesrepublik kreisgenau darstellt. Die Kriterien sind etwa Arbeitslosigkeit, Abwanderung, Kinderarmut, kommunale Schulden oder das Bruttoinlandsprodukt. Die Ergebnisse zeigen, dass etliche Gegenden im Osten und Norden des Landes u.a. auch in Sachsen-Anhalt anderen Regionen im Süden hinterherhinken. Sie sind nicht in der Lage, sich eigenständig aus dieser Lage zu befreien, und es wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Das vom Grundgesetz vorgegebene Ziel der Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse rückt in immer weitere Ferne.

Herausgeber: Friedrich-Ebert-Stiftung
Studie
: Ungleiches Deutschland – Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2015

Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe"

Verbände und Vereine stehen angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation vor der Herausforderung, Menschen mit Asylstatus und in Deutschland lebende Menschen mit Migrationshintergrund verstärkt in ihre Verbandsarbeit einzubeziehen. Gerade in strukturschwachen Regionen, die besonders vom demografischen Wandel betroffen sind, werden diese Menschen in den Verbandsstrukturen gebraucht. Das Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche in diesen Organisationen. Gefördert wird die partizipative Entwicklung und Erprobung von Maßnahmen, Methoden und Instrumenten des interkulturellen Lernens für die jeweiligen Verbände bzw. Hilfsorganisationen.

Bewerbungsfrist: 20. April 2016
Weitere Informationen
: Zusammenhalt durch Teilhabe

Expertise „Fachübergreifende, integrierte Konzepte rund um das Wohnen im Alter“

Im Rahmen des Programms „Anlaufstellen für ältere Menschen“ fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bundesweit über 300 Projekte, die das selbstständige Wohnen und Leben im Alter unterstützen. Angebote der Begegnung, Unterstützung und Betreuung, Projekte zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen und Netzwerkbildung sowie altersgerechte Anpassungsmaßnahmen ergänzen so bereits bestehende Strukturen. Zudem werden fachübergreifende, integrierte Handlungskonzepte rund um das Wohnen und Leben im Alter erstellt oder weiterentwickelt. Der Deutsche Verband ist die Geschäftsstelle des Programms.

Expertise: Fachübergreifende, integrierte Konzepte rund um das Wohnen im Alter

Neue Ausgabe DEMOGRAF jetzt online

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters u.a. folgende Beiträge:

  • Wohnortzuweisung bringt mehr Planungssicherheit
  • Flüchtlingszuwanderung als doppelte Chance
  • das Welcome-Center zieht Bilanz
  • Interview mit Adrian Maerevoet (Beauftragter der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung) über Barrierefreiheit im Alltag
  • Leerstandsmanagement in der Region Altmark
  • Gemeinschaftsprojekt zwischen Sachsen-Anhalt und Spanien zur Förderung der Wirtschaft in Sachsen-Anhalt

Download DEMOGRAF Ausgabe 18/2016

Wanderungsgewinn von rund 30.000 Ausländerinnen und Ausländern im Jahr 2015 in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt verzeichnete im vergangenen Jahr 2015 Zuzüge von insgesamt rund 42.000 Ausländerinnen und Ausländern, welche vorher nicht in Deutschland lebten. Dem standen rund 12.000 Fortzüge von Ausländerinnen und Ausländern in andere Staaten gegenüber. Der sich hieraus ergebende Wanderungsgewinn von 30.000 Personen umfasst dabei alle Auslandswanderungen, d.h. sowohl die Wanderungsbewegungen mit anderen EU-Ländern, als auch die Flüchtlingswanderung des Jahres 2015. Der Wanderungsgewinn ist damit knapp dreimal so hoch, wie im Jahr 2014.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes vom 21. März 2016

Einheitliche Ausbildung für die Pflege

Künftig soll eine einheitliche Ausbildung zur "Pflegefachfrau" oder zum "Pflegefachmann" übergreifende Qualifikationen vermitteln. Ziel ist, Menschen aller Altersgruppen gut pflegen zu können: in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulant. Das Kabinett hat am 13. Januar 2016 das Pflegeberufsreformgesetz verabschiedet. Ab 2018 ist eine einheitliche Ausbildung für alle Pflegebereiche vorgesehen. Die Ausbildung wird sich u.a. dadurch auszeichnen, dass diese für Auszubildende kostenfrei ist und die Auszubildenden zudem eine Ausbildungsvergütung erhalten, wie es in vielen anderen Ausbildungsberufen üblich ist.

Ausführlicher Beitrag: Einheitliche Ausbildung für die Pflege

Diskussionspapier „Deutschlands demografische Herausforderung“

Deutschland hat lange Zeit vom demografischen Wandel profitiert. Die Lebenserwartung ist kräftig gestiegen und es konnte viel Geld gespart werden, weil weniger Nachwuchs zu versorgen war. Zudem haben sich die letzten geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer als größte Gruppe in der Bevölkerung verdient um die Volkswirtschaft gemacht. Sie sorgen dafür, dass der Staat derzeit Rekordeinnahmen in seinen Steuer- und Sozialkassen verbucht. Doch diese goldenen Jahre gehen bald vorbei. Um das Jahr 2030, zum Höhepunkt der Babyboomer-Verrentung wird jeder Jahrgang, der sich in den Ruhestand verabschiedet, etwa doppelt so groß sein, wie ein Jahrgang, der ins Berufsleben einsteigt. Deutschland als Pionier des demografischen Wandels muss deshalb früher als andere Länder lernen, mit den Folgen dieses Wandels umzugehen.

Herausgeber: Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung
Ausführlicher Beitrag
: Deutschlands demografische Herausforderung

Internetpräsenz des Modellprogramms „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“

Im Rahmen des Modellprogramms „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Kooperation mit dem FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., werden bis 2019 bundesweit 29 Projekte gefördert, die zeigen, wie gemeinschaftliches Wohnen für unterschiedliche Zielgruppen geöffnet und zugleich ein Beitrag zum Zusammenhalt im Wohnumfeld geleistet werden kann.

Weitere Informationen: Modellprogramm „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“

Newsletter von Erfahrung ist Zukunft vom März 2016

In den monatlich erscheinenden Newslettern von „Erfahrung ist Zukunft“ beinhaltet die Märzausgabe ein Interview mit Franz Müntefering, stellt in der Rubrik „Erfahrungsberichte“ Thomas Henrich vor, der sich seit zehn Jahren für soziale Initiativen engagiert, beleuchtet das Projekt „Attraktives Ehrenamt im Sport“ des Deutschen Olympische Sportbund (DOSB), berichtet über das Arbeiten in der digitalen Welt und enthält Verbraucherinformationen sowie Veranstaltungstipps.

Ausführlicher Newsletter: Erfahrung ist Zukunft, Ausgabe März 2016

Lebenserwartung in Deutschland steigt weiter an

Die Lebenserwartung in Deutschland beträgt auf die aktuellen Sterblichkeitsverhältnisse bezogene Periodensterbetafel 2012/2014 für neugeborene Jungen 78 Jahre und 2 Monate, für neugeborene Mädchen 83 Jahre und 1 Monat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat sich die Lebenserwartung Neugeborener in den letzten zehn Jahren damit bei den Jungen um 2 Jahre und 3 Monate, bei den Mädchen um 1 Jahr und 6 Monate im Vergleich zur Sterbetafel 2002/2004 erhöht. Auf der Ebene der einzelnen Bundesländer haben nach den Ergebnissen der Sterbetafeln 2012/2014 Männer in Baden-Württemberg mit 79 Jahren und 5 Monaten sowie dort lebende Frauen mit fast 84 Jahren jeweils die höchste Lebenserwartung. Die niedrigsten Werte weisen mit 76 Jahren und 2 Monaten Männer in Sachsen-Anhalt sowie mit 82 Jahren und 2 Monaten Frauen im Saarland auf. 

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 04. März 2016

Veröffentlichung „Bericht zur Armutsentwicklung in Deutschland 2016“

Ein Verharren der Armutsquote in Deutschland auf hohem Niveau beklagt der Paritätische Wohlfahrtsverband in seinem aktuellen Armutsbericht, der erstmals in erweiterter Form und unter Mitwirkung weiterer Verbände und Fachorganisationen erschienen ist. Hauptrisikogruppen seien Alleinerziehende und Erwerbslose sowie Rentnerinnen und Rentner, deren Armutsquote rasant gestiegen sei und erstmals über dem Durchschnitt liege. Die Herausgeber sehen daher auch keinerlei Anlass zur Entwarnung und fordern von der Bundesregierung einen sozial- und steuerpolitischen Kurswechsel, um dringend notwendige Maßnahmen zur Armutsbekämpfung auf den Weg zu bringen.

Herausgeber: Der Paritätische Gesamtverband
Publikation
: Armutsbericht 2016

Neues Bundesprogramm für Mehrgenerationenhäuser

Bei der Bewältigung des demografischen Wandels spielen die Mehrgenerationenhäuser eine zunehmend wichtige Rolle. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) plant deshalb ab 2017 ein neues Bundesprogramm zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern. Es setzt die bisherige Förderung mit neuer inhaltlicher Fokussierung fort. Statt, wie bisher vier, wird es ab 2017 nur noch zwei Schwerpunkte geben. Die Gestaltung des demografischen Wandels und die Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte. Außerdem werden drei Querschnittsziele verfolgt: generationenübergreifende Arbeit, Einbindung von freiwilligem Engagement und Sozialraumorientierung. Das neue Programm soll zunächst bis 2020 laufen.

Start des Interessenbekundungsverfahrens: April 2016
Ausführlicher Beitrag
: Pressemitteilung des BMFSFJ vom 26. Februar 2016

Gutachten „Internationale Arbeitskräfte einstellen"

Deutschland empfängt immer mehr Zuwanderer. Damit diese dabei helfen können, demografisch bedingte Herausforderungen wie den Rückgang des Arbeitskräftepotenzials abzufedern, benötigen sie Beschäftigung. Eine wichtige Rolle hierbei spielen Firmen. Wie können sie ausländische Arbeitskräfte rekrutieren und was müssen sie tun, damit die Integration im Betrieb funktioniert? Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat im Auftrag des Bundesverbands der Personalmanager (BPM) in diesem Gutachten hilfreiche Ideen zusammengetragen und darüber hinaus das deutsche Zuwanderungsrecht gegenüber Jobsuchenden auf den Prüfstand gestellt.

Herausgeber: Bundesverband der Personalmanager (BPM)
Gutachten
: Internationale Arbeitskräfte einstellen

European Doctoral School of Demography

Seit 2005 bietet die European Doctoral School of Demography (EDSD) einen Aufbaustudiengang in den Bereichen Migration, Fertilität und Mortalität an. Verbunden mit dem Ziel, die nächste Generation an Demografen auszubilden zeichnet sich der Studiengang in englischer Sprache durch Theorievermittlung sowie die Aneignung von quantitativen (Statistik) und qualitativen (Networking) Fähigkeiten aus. Zudem stehen den Studierenden ein globales Netzwerk aus Absolventen und europäischen Partneruniversitäten zur Verfügung.

Bewerbungsfrist: 15. April 2016
Weitere Informationen
: European Doctoral School of Demography

Abwanderer kehren selten ins Land zurück

Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat die Wanderungsbewegungen von ostdeutschen Beschäftigten untersucht. Die Wissenschaftler haben dabei ermittelt, dass von den rund 62.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die zwischen 1999 und 2012 aus Sachsen-Anhalt abgewandert sind, nur 14,2 Prozent zurückkehrten. Regional betrachtet zeichnen sich unterschiedliche Wanderbewegungen ab. Relativ hohe Beschäftigtenverluste hatten in den vergangenen Jahren Halle und Dessau zu verzeichnen. Die beste Entwicklung hat in Sachsen-Anhalt der Landkreis Börde genommen. Mit Blick auf die Geschlechter verdeutlicht die IAB-Untersuchung, dass vor allem Männer weg- und wieder zugezogen sind. Frauen, die dem Land den Rücken gekehrt haben, bleiben in der Regel ihrer neuen Heimat auf Dauer verbunden.

Ausführlicher Beitrag: Volksstimme vom 18. Februar 2016

Dem demografischen Wandel gegensteuern

Ein nachhaltiger Konsolidierungskurs ist für den Staatshaushalt unabdingbar, vor allem vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft. Zu diesem Ergebnis kommt der "Vierte Bericht zur Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen". Mit dem Tragfähigkeitsbericht informiert das Bundesfinanzministerium die Öffentlichkeit einmal pro Legislaturperiode über die langfristige Entwicklung der öffentlichen Finanzen in Deutschland. Dieser Bericht umfasst den Zeitraum von 2015 bis 2060. Der Schwerpunkt liegt auf den demografischen Herausforderungen, vor denen die Finanzpolitik steht.

Herausgeber: Bundesministerium der Finanzen
Publikation
: Vierter Bericht zur Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen
Ausführlicher Beitrag
: Pressemitteilung der Bundesregierung vom 17. Februar 2016

Technik als intelligenter Begleiter des Menschen

Worauf kommt es an, wenn man 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche mit digitalen Technologien vernetzt ist, wenn Therapieroboter Schlaganfallpatienten unter die Arme greifen oder intelligente Autos das Lenkrad beim Einparken selbst in die Hand nehmen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich Forscher des Forschungsprogramms „Mensch-Technik-Interaktion“, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Publikation gibt einen Einblick in die Vielseitigkeit der Mensch-Technik-Interaktion, verdeutlicht, welche technologischen Trends gerade aktuell sind, welche Forschungsthemen in den kommenden Jahren auf der Agenda stehen und welche Projekte im Jahr 2015 neu in die Forschungsförderung aufgenommen wurden.

Herausgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Publikation
: Projektgalerie 2015
Weitere Informationen: Mensch-Technik-Interaktion

Bevölkerungsforschung Aktuell

In der ersten Ausgabe 2016 von „Bevölkerungsforschung Aktuell“ werden die Themen „Rushhour des Lebens“ (Zeitabschnitt im Lebenslauf zwischen 25 und 45 Jahren) und „Kinderlosigkeit und Kinderreichtum“ beleuchtet. Martin Bujard und Ralina Panova vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) untersuchen die Ursachen der „Rushhour des Lebens“ und schlagen eine Differenzierung vor. Detlev Lück, Ralina Panova, Robert Naderi und Martin Bujard werfen einen differenzierten Blick auf das Geburtengeschehen in Deutschland und betrachten die beiden Phänomene Kinderlosigkeit und Kinderreichtum getrennt. Außerdem diskutieren sie jeweils die mutmaßlichen Ursachen für den Rückgang kinderreicher Familien.

Herausgeber: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
Publikation
: Bevölkerungsforschung Aktuell 1/2016

Abschlusspublikation „Vom blockierten Generationenaustausch zum Generationendialog“

Unausgewogene Altersstrukturen in der betrieblichen Belegschaft können, je nach den Umständen, durch sehr hohe Anteile älterer Beschäftigter oder anderer Formen ausgeprägter Kohortendominanz, aber auch durch sehr starke Altersdifferenzen gekennzeichnet sein. Sie können u.a. zu Blockaden bei der Wissensweitergabe und/oder der Aufnahme neuen Wissens führen. Das Projekt GenBa will zur Bewältigung solcher Herausforderungen und zur Nutzung der sich aus dem demografischen Wandel ergebenden Chancen beitragen. Dazu wurde eine Betriebstypologie zur Systematisierung von Altersstrukturen, personalwirtschaftlicher Herausforderungen und Reaktionsweisen erarbeitet. Auf der Grundlage dieser Typologie entwickelten und erprobten drei Partner im Rahmen des Verbundes praxistaugliche Konzepte und Instrumente.

Herausgeber: Zentrum für Sozialforschung Halle e.V.
Publikation
: Vom blockierten Generationenaustausch zum Generationendialog
Weitere Informationen
: Projekt GenBa

Deutschlands Bevölkerung wuchs 2015 auf mindestens 81,9 Millionen

Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) dürfte sich die Einwohnerzahl Deutschlands 2015 von knapp 81,2 Millionen am Jahresanfang auf mindestens 81,9 Millionen Menschen am Jahresende erhöht haben. Das Geburtendefizit – die Differenz aus Geburten und Sterbefällen – wird 2015 bei 190.000 bis 215.000 erwartet. Im Vorjahr hatte es wegen angestiegener Geburten (715.000) und sehr niedriger Sterbezahlen (868.000) nur 153.000 betragen. Der Saldo aus Zuzügen aus dem Ausland und Fortzügen ins Ausland konnte bereits in den Jahren 2011 bis 2014 das Geburtendefizit mehr als nur kompensieren. Für 2015 wurde der Schätzung zufolge ein Saldo von mindestens 900.000 Personen erwartet.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 29. Januar 2016

Sonderveröffentlichung „Lebenslagen und Einkommenssituation älterer Menschen“

Die Studie erarbeitet eine systematisch aufbereitete Grundlage über die heutige und zukünftige Einkommenssituation, die Lebenslagen und Wohnbedarfe älterer Menschen und nimmt vor dem Hintergrund der Diskussionen um eine zunehmende Altersarmut insbesondere einkommensschwächere Seniorinnen und Senioren in den Blick. Die Studie entwirft auf Basis umfangreicher Datenauswertungen Szenarien für das Jahr 2030. Diese beziehen sich auf Haushaltszahlen, das Armutsrisiko älterer Menschen in den regionalen Wohnungsmärkten sowie die wohnungsbezogenen Sozialleistungen Wohngeld und Grundsicherung im Alter. Dieses empirische Fundament dient schließlich als Basis für sozial- und wohnungspolitische Handlungsempfehlungen.

Herausgeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Publikation
: Lebenslagen und Einkommenssituation älterer Menschen

Verlangsamter Bevölkerungsrückgang in Sachsen-Anhalt im 1. Halbjahr 2015

Im 1. Halbjahr 2015 wurden 25.763 Neu-Sachsen-Anhalter begrüßt, 4.838 mehr als im 1. Halbjahr 2014. Im gleichen Zeitraum verließen 21.560 Personen das Bundesland. Dadurch ergab sich ein Wanderungsgewinn von 4.203 Personen. Die positive Entwicklung der Zuzüge nach Sachsen-Anhalt war auf eine stärkere Zuwanderung von ausländischen Personen aus dem Ausland zurückzuführen. Per Saldo zogen von Januar bis Juni 7.002 Personen aus dem Ausland zu.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung Statistisches Landesamt vom 26. Januar 2016

Studie "Die Aufnahme von Flüchtlingen in den Bundesländern und Kommunen"

Zwischen der Verpflichtung der Kommunen, asylsuchende Menschen unterzubringen und zu versorgen, und deren Akzeptanz im Kreis der örtlichen Bevölkerung entsteht ein Spannungsfeld, in dem erweiterte kommunal-politische Kompetenzen gefordert sind. Im Fokus der Studie stehen daher Handlungsstrategien der Kommunen im Rahmen bundesgesetzlicher und föderaler Vorgaben. Zudem wird untersucht, wie solche Handlungsstrategien an die lokale Bevölkerung vermittelt werden. Durch die Analyse verschiedener Formen der Wohnunterbringung, der Einbeziehung der lokalen Bevölkerung und der Unterstützung zivilgesellschaftlicher Initiativen wird deutlich, wie durch lokal angepasste Strukturen die Integration von Flüchtlingen in den Kommunen gelingen kann.

Herausgeber: Robert Bosch Stiftung
Studie
: Die Aufnahme von Flüchtlingen in den Bundesländern und Kommunen

Studie „Ländliche Lebensverhältnisse im Wandel 1952, 1972, 1993 und 2012“

Alle 20 Jahre werden die Lebensverhältnisse in denselben zehn westdeutschen – und seit 1993 auch in vier ostdeutschen – Orten untersucht. Die Studie dokumentiert sehr heterogene ländliche Entwicklungen: Die Bevölkerungsentwicklung ist nicht einheitlich (weder in West noch in Ost) und eine generelle Abwanderungsbereitschaft eines Großteils der erwachsenen Wohnbevölkerung und mehr noch von Jugendlichen ist in den Untersuchungsorten nicht nachweisbar. Dennoch Standortofferten wie Arbeitsplatz, soziale Netze, Wohnumfeld und Freizeitmöglichkeiten werden immer wichtiger zur Gewinnung von Zuzüglern.

Herausgeber: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
Studie
: Ländliche Lebensverhältnisse im Wandel

Handbuch „Menschen gewinnen, Migration ermöglichen, demografischen Wandel in Sachsen-Anhalt gestalten“

Das vom Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) durchgeführte Forschungs- und Praxisprojekt "anKommen-willKommen: Menschen gewinnen, Migration ermöglichen, demografischen Wandel in Sachsen-Anhalt gestalten: Kommunaler Dialog und Zuwanderung internationaler Fachkräfte als Lösungswege“ zielte darauf ab, Kommunen deutlich zu machen, welche Chancen mit Einwanderung verbundenen sind, um mögliche Unterstützungsleistungen zur kollektiven Bewältigung damit verbundener Herausforderungen zu identifizieren. Das entstandene Handbuch enthält Hintergrundinformationen, Projekterfahrungen und Handlungsempfehlungen für interessierte Kommunen.

Herausgeber: Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH)
Handbuch
: anKommen-willKommen
Weitere Informationen: Projektwebseite „anKommen-willKommen“

Publikation „Sicherung der Daseinsvorsorge durch regionale Abstimmung von ÖPNV- und Versorgungsstrategien“

Der demografische Wandel beeinflusst nicht nur die Bevölkerungsentwicklung, sondern mittelbar auch die Perspektiven des ÖPNV und der standortgebundenen Versorgung mit Daseinsvorsorgeinfrastrukturen. In dem Projekt wurde das Hauptaugenmerk auf die Daseinsvorsorgebereiche Schulen, Hausärzte/-innen, Nahversorgung und ÖPNV insbesondere in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit gelegt. Das Untersuchungsgebiet bilden die fünf Flächenkreise des Bedienungsgebiets des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV): der Landkreis Altenburger Land, der Burgenlandkreis, der Landkreis Leipzig, der Landkreis Nordsachsen und der Saalekreis. Deren Bevölkerung wird bis 2030 offiziellen Prognosen zufolge auf etwa 790.000 Einwohner zurückgehen. Eine für alle Daseinsvorsorgebereiche einheitliche regionale Handlungsebene gibt es im Untersuchungsgebiet bisher nicht.

Herausgeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Publikation: Online-Publikation 10/ 2015

Seminar „Demographischen Wandel und Gesundheitsförderung meistern“ am 22. März 2016

Der demographische Wandel setzt insbesondere Handwerksbetriebe unter Druck, die eigene Gesundheit und die ihrer Mitarbeiter zu erhalten und zu fördern. Oft fehlen die Ressourcen, um sich mit betrieblicher Gesundheitsförderung von Mitarbeitern auseinanderzusetzen. Die Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) hat bei der Offensive Mittelstand eine Plattform gegründet, die sich speziell um die Belange von Handwerksbetrieben kümmert. Das Seminar beschäftigt sich daher mit Projekten, Maßnahmen und Gute Praxis Beispielen aus Betrieben.

Veranstalter: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Veranstaltungsort
: Dresden
Uhrzeit
: 13.00 bis 16.00 Uhr
Anmeldefrist
: 21. März 2016
Anmeldung
: Demographischen Wandel und Gesundheitsförderung meistern

Alterung der Bevölkerung durch aktuell hohe Zuwanderung nicht umkehrbar

Die aktuelle hohe Zuwanderung hat nur sehr eingeschränkte Auswirkungen auf die langfristige Bevölkerungsentwicklung. Sie schlägt sich vor allem im kurzfristigen Anstieg der Bevölkerungszahl nieder. Der Trend zur zunehmenden Alterung der Bevölkerung kann dadurch nicht umgekehrt werden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wird der aktuelle Altersaufbau die Bevölkerungsentwicklung in den nächsten drei Jahrzehnten voraussichtlich stärker prägen als der Saldo der Zuzüge nach und Fortzüge aus Deutschland. Durch eine hohe Nettozuwanderung können jedoch das Tempo und das Ausmaß der Alterung gemindert werden.

Ausführlicher Beitrag: Pressemitteilung Destatis vom 20. Januar 2016

Flüchtlinge als Chance für ländliche Räume

Im Jahr 2015 wurden bei der Erstverteilung der Asylsuchenden auf die Bundesländer rund 1,1 Millionen Einreisende registriert. Dabei werden die Flüchtlinge über das gesamte Land verteilt. Auch in kleineren Orten oder entlegenen Regionen sind Menschen aus Syrien, Irak oder Afghanistan angekommen. Damit stellt sich die Frage, was der zurzeit zu beobachtende Zustrom für die ländlichen Regionen bedeutet.
In der Studie „Im Osten auf Wanderschaft“ hat das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung das Umzugsverhalten in den neuen Bundesländern bis hinunter auf Gemeindeebene untersucht. Das Ergebnis zeigt, dass Menschen je nach Alter sehr unterschiedliche Wanderungsmuster haben, aber auch, dass die demografische Landschaft in Gewinner- und Verliererregionen zerfällt.

Ausführlicher Beitrag: Flüchtlinge als Chance für ländliche Räume
Studie: Im Osten auf Wanderschaft

Migrationsatlas: Wissenslandkarte Migration in Sachsen-Anhalt

Das Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) erstellte für das Projekt „WILLkommen. Sachsen-Anhalt im Wettbewerb“ eine Broschüre, die über das Leben und Arbeiten von Ausländern in Sachsen-Anhalt berichtet. Anhand ausgewählter Zahlen wird die Beschäftigungssituation von Einwanderern in Sachsen-Anhalt dargestellt, sowie die Bedeutung von Migration für die Bevölkerungsentwicklung und den Arbeitsmarkt des Landes diskutiert. Folgende Fragen stehen dabei im Vordergrund: Wie viele Ausländer kommen eigentlich? Wie viele gehen wieder – oder bleiben? Woher kommen die Migranten in Sachsen-Anhalt? Funktioniert die Integration auf dem Arbeitsmarkt? Wo arbeiten Ausländer und als was? Was denkt die Bevölkerung über Einwanderung? Profitiert Sachsen-Anhalt von der Migration?

Herausgeber: Zentrum für Sozialforschung Halle e.V.
Publikation
: Migrationsatlas 2015

Publikation: Perspektiven der Regionalentwicklung in Schrumpfungsregionen

Die Beiträge in der Publikation von der Dezembertagung des Arbeitskreises „Städte und Regionen“ der Deutschen Gesellschaft für Demographie e.V. (DGD) in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) am 04. und 05. Dezember 2014 sind Ausdruck eines klaren Plädoyers zur aktiven Gestaltung dieser Schrumpfungsprozesse in Stadt und Land. Neben empirischen Beiträgen, welche die Auswirkungen der Schrumpfungsprozesse auf die Wohnungsmärkte beschreiben, finden sich auch Berichte über konkrete Projekte, die beispielhaft aufzeigen, wie man dem Bevölkerungsrückgang aktiv und erfolgreich begegnen kann.

Herausgeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Publikation
: BBSR-Online-Publikation, Nr. 18/2015

Deutschland und Israel stärken seniorenpolitische Zusammenarbeit

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) wird im Bereich Seniorenpolitik, in Form einer bilateralen Arbeitsgruppe, stärker mit Israel zusammenarbeiten. Dafür haben Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, und Avi Cohen aus dem israelischen Ministerium für Soziale Gleichstellung am 18. Januar 2016 eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. In beiden Ländern ist das Durchschnittsalter der Seniorinnen und Senioren gestiegen und es gibt zahlreiche gemeinsame seniorenpolitische Interessen. So will beispielsweise auch Israel aktives und selbstbestimmtes Altern in der Mitte der Gesellschaft fördern, das Potenzial Älterer besser nutzen und das Engagement Älterer für die Gesellschaft stärken.

Ausführlicher Beitrag: Seniorenpolitische Zusammenarbeit Deutschland und Israel

5. Bewerbungsverfahren im Bundesmodellprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“

Mit dem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderten Programm soll der Alltag von demenziell erkrankten Menschen und ihren Angehörigen dauerhaft verbessert werden. Gefragt sind hierfür Mehrgenerationenhäuser, Vereine, Organisationen, Kirchengemeinden, Ärzte, kulturelle Einrichtungen und Kommunen, die mit bis zu 10.000 Euro für einen Zeitraum von zwei Jahren den Auf- oder Ausbau regionaler Netzwerke für demenziell Erkrankte und ihre Angehörigen schaffen und unterstützen wollen.

Fristende zur Einreichung der Bewerbungsunterlagen: 29. Februar 2016
Weitere Informationen
: Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz

Sonderveröffentlichung: Neue Mobilitätsformen, Mobilitätsstationen und Stadtgestalt

Die ExWoSt-Studie untersuchte im Hinblick auf die neuen Mobilitätsformen das Zusammenspiel von gesellschaftlicher und technologischer Entwicklung im Mobilitätsverhalten, das Auftreten neuer Marktakteure und den Bau neuer Infrastruktur. Schwerpunktmäßig werden Mobilitätsstationen, Carsharing, Öffentliche Fahrradverleihsysteme und Fernbusterminals als neuere Mobilitätsangebote analysiert.

Herausgeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Publikation
: Sonderveröffentlichung neue Mobilitätsformen

Veröffentlichung der Broschüre „Regionale Aspekte des demografischen Wandels“

Anhand aktueller Daten wird in der neuen Broschüre des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) die divergierende Entwicklung in den Regionen Deutschlands aufgezeigt. Dabei wird deutlich, dass die regionale Vielfalt der Bevölkerungsentwicklung neben vielerlei zusätzlichen Faktoren vor allem durch deutliche Ost-West- und Stadt-Land-Unterschiede geprägt ist.

Herausgeber: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
Broschüre
: Regionale Aspekte des demografischen Wandels

Veröffentlichung Migrationsbericht 2014

Der neuste Migrationsbericht der Bundesregierung, welcher jährlich durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erstellt wird, enthält neben umfassenden Wanderungsdaten zu Deutschland einen europäischen Vergleich zum Migrationsgeschehen und zur Asylzuwanderung. Er behandelt das Phänomen der irregulären Migration und informiert über die Struktur und Entwicklung der Bevölkerung mit Migrationshintergrund.

Publikation: Migrationsbericht 2014

Konstituierung des Sachverständigenrats für Ländliche Entwicklung (SRLE)

Aufgrund der wachsenden Herausforderungen (u. a. demografische Entwicklung) und der Komplexität der Thematik Ländliche Räume hat Bundesminister Christian Schmidt entschieden, einen Sachverständigenrat für Ländliche Entwicklung beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) einzurichten. Aufgabe des SRLE ist die Begleitung der Politik des BMEL für die ländliche Entwicklung. Der SRLE soll Defizite und Handlungsbedarfe in der ländlichen Entwicklung, aber auch Chancen für ländliche Regionen aufzeigen sowie konkrete und umsetzbare Lösungsansätze benennen.

Weitere Informationen: Sachverständigenrat Ländliche Entwicklung

Neuerungen 2016: die wichtigsten Änderungen zum Jahreswechsel

Das Jahr 2016 bringt u. a. Änderungen in den Bereichen Rente, Wohngeld und Verbesserungen bei der Pflege mit sich. Einige sind bereits mit dem Jahreswechsel (oder kurz davor) in Kraft getreten, andere lassen noch etwas auf sich warten.

Änderungen im Bereich Rente und Vorsorge
Anstieg der Renten
Anstieg des Renteneintrittsalter
Anhebung der Grundsicherung im Alter

Änderungen im Bereich Wohnen
Erhöhung des Wohngelds

Änderungen im Bereich Gesundheit, Betreuung und Pflege von Angehörigen
Inkrafttreten des Pflegestärkungsgesetzes II
Inkrafttreten des Hospiz- und Palliativgesetzes
Erhöhung der Gelder für Gesundheitsförderung und Prävention

Urban Innovative Actions Initiative - erster Call hat begonnen

"Urban Innovative Actions Initiative (UIA)" ist eine Initiative der Europäischen Kommission, welche Pilotprojekte im Bereich der nachhaltigen Stadtentwicklung fördert. Für den ersten Call sollten sich die eingereichten Projektvorschläge auf die Themen Energiewende, Migranten und Flüchtlinge, lokale Arbeitsplätze, Armut in Städten und benachteiligte Stadtteile beziehen. Zur Unterstützung bei der Antragstellung veranstaltet die UIA ein Seminar am 13. Januar 2016 in Brüssel. Weitere Veranstaltungen in Riga, Rom und Krakau sollen im Januar 2016 folgen.

Fristende zur Einreichung von Projektvorschlägen: 31. März 2016
Weitere Informationen und Antragsunterlagen: UIA-Initiative

Zusammenfassung des Online-Dialogs „Demografischer Wandel – Wohlstand für alle Generationen?“

Um die Themen des Strategiekongresses 2015 weiterdiskutieren zu können, hatte der Bundesinnenminister vom 22. September bis 15. November zum Online-Dialog auf dem Demografieportal eingeladen. In 57 Beiträgen und Kommentaren tauschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Online-Dialogs ihre Meinungen aus und gaben Anregungen für die Demografiepolitik der Bundesregierung.

Die Zusammenfassung finden Sie aus www.demografie-portal.de

Broschüre „Schönes Land & Lebendige Heimat – Ländliche Räume in Sachsen-Anhalt“ erschienen

Gemeinsame Herausgeber der Broschüre sind das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr sowie das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt. In drei Kapiteln dokumentiert die Broschüre die Entwicklung der Lebens- und Standortqualität der vergangenen Jahre in den ländlichen Regionen Sachsen-Anhalts.  Entgegen der oftmals getroffenen Annahme, dass der ländliche Raum ausschließlich der Agrarproduktion dient, zeigt die Broschüre die gesamte Vielfalt ländlicher Räume auf. Ländliche Räume sind wichtige Wirtschaftsstandorte, bieten zahlreiche Arbeitsplätze, Raum für attraktives Wohnenund sanften bzw. naturnahen Tourismus. Auch die gesellschaftlichen Anforderungen im Bereich Umwelt-und Naturschutz werden in ländlichen Räumen immer anspruchsvoller. Neben aufwendig sanierten und lebendigen Klein- und Mittelstädten bieten die ländlichen Räume in Sachsen-Anhalt ein hohes Maß an Familienfreundlichkeit und ausreichend Raum zur individuellen Entfaltung – sei es zum Wohnen, zum Arbeiten oder zur Freizeitgestaltung. Die Broschüre schildert anschaulich, dass die ländlichen Räume in Sachsen-Anhalt großes Potenzial haben und auch zukünftig eine wichtige Rolle für das Land und seine Bevölkerung einnehmen.

Die Broschüre können Sie bestellen per E-Mail an doreen.druesedau(at)mlv.sachsen-anhalt.de

Neue Ausgabe DEMOGRAF jetzt online

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters u.a. folgende Beiträge:

  • Impressionen und Preisträger des Demografie-Preises 2015
  • Migration hilft gegen Überalterung
  • Zukunftswerkstatt „Alter“ führt Dialog der Generationen
  • Migranten sind längst Teil unserer Gesellschaft
  • Analphabeten droht Stigmatisierung

Download DEMOGRAF Ausgabe 17/2015

Deutschlandweiter Babyboom zeigt sich auch in Sachsen-Anhalt

Die Geburtenquote in Deutschland ist so hoch wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, brachten 100 Frauen im gebärfähigen Alter nach den jüngsten Zahlen aus dem vergangenen Jahr durchschnittlich 147 Kinder zur Welt. Auch in Sachsen-Anhalt macht sich der Babyboom bemerkbar.

Lesen Sie den ausführlichen Beitrag auf www.volksstimme.de

Forschungsprojekte zum guten Leben im Alter gestartet

Ältere Menschen sind für den Erhalt ihrer Mobilität mehr als jüngere auf einen funktionierenden Nahverkehr angewiesen. Außerdem benötigen sie in hohem Maße ärztliche sowie pflegerische Versorgung. Einschränkungen im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel treffen sie deshalb besonders. Jetzt sind fünf Forschungsprojekte gestartet, die ausloten sollen, wie die Lebensqualität älterer Menschen vor Ort erhalten und verbessert werden kann.

Weiterführende Informationen auf www.erfahrung-ist-zukunft.de

Sachsen-Anhalts Einwohnerzahl bleibt über zwei Millionen

Wegen der steigenden Zuwanderung, vor allem aus dem Ausland, wird Sachsen-Anhalts Einwohnerzahl langsamer schrumpfen. Laut aktueller Prognose des Statistischen Landesamtes werden 2025 etwa 175 000 Einwohner mehr im Land leben als nach alter Vorausberechnung aus dem Jahr 2010.

Lesen Sie den ausführlichen Beitrag auf www.volksstimme.de

Allianz zur Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in Sachsen-Anhalt

Eine Allianz für Allgemeinmedizin will in Sachsen-Anhalt Kräfte und Projekte bündeln, damit die hausärztliche Versorgung auch in den kommenden Jahren sichergestellt werden kann. Ziel ist es, Hausärztenachwuchs insbesondere für ländliche Regionen zu gewinnen. Mindestens zweimal im Jahr wollen die Akteure unter Federführung des Gesundheitsministeriums geeignete Maßnahmen beraten und bündeln.

Lesen Sie den ausführlichen Beitrag auf www.aerztezeitung.de

Empfehlungen für die Sicherung der Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen

Fachleute von Bund, Ländern und Kommunen, Wissenschaftler und Verbände-Vertreter haben  im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Empfehlungen für die Bereiche Mobilität und Verkehr, Schule und Bildung sowie Hausärztliche Versorgung erarbeitet.
Weiterführende Infos auf www.bbsr.bund.de

TV-Tipp: "Wir stehen auf Dorf!"

Keine andere Region Sachsen-Anhalts ist so stark ländlich geprägt wie die Altmark und der Elb-Havel-Winkel. Es gibt nur 15 Städte, dafür aber über 500 Dörfer in einer Fläche, die doppelt so groß wie das Saarland ist. Die meisten der Dörfer haben weniger als 100 Einwohner. Mit der Aktion "Wir stehen auf Dorf" macht MDR SACHSEN-ANHALT eine Liebeserklärung an den Norden Sachsen-Anhalts.

Sehen Sie die Beiträge immer Mittwochs und hier auf www.mdr.de

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